Fachkonferenz
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Für eine nachhaltige und widerstandsfähige Landwirtschaftspolitik

Rundtischdebatte zum europäisch-tunesischen Freihandelsabkommen ALECA
Die tunesische Landwirtschaft birgt seit geraumer Zeit ein ungenutztes Potenzial. Ineffizienz und unnötige Agrarsubventionen in den Küstenregionen haben den Landwirtschaftssektor in Tunesien gelähmt. Dies kann sich ändern!

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In den Verhandlungen um ein Freihandelsabkommen zwischen der _Europäischen Union und _Tunesien_ ist auch der Landwirtschaftssektor Gegenstand von Diskussionen. Viele Landwirte, Interessenverbände und Medienvertreter fürchten, dass eine Liberalisierung des Landwirtschaftssektors das Land benachteiligt und die Asymmetrie zwischen Tunesien und der EU weiterhin verschärft.

Gleichzeitig sprechen die Befürworter des Freihandelsabkommens von einer Chance, insbesondere Kleinbauern zu stärken und die günstigen Voraussetzungen Tunesiens zu ihrem Vorteil zu nutzen. Hier schwebt vielen ein Qualitätssiegel "Made in Tunisia" vor, welches Tunesien in eine stärkere Position auf dem europäischen Markt bringen könnte.

Wie haben andere Länder mit ähnlichen Voraussetzungen auf eine Liberalisierung der Landwirtschaft reagiert, wie wurden Ängste behandelt und wie hat sich die wirtschaftliche Situation entwickelt? Der ehemalige EU-Landwirtschaftskommissar und Premierminister Rumäniens, Dacian Ciolos, wird in seiner Keynote Speech die Erfahrungen Rumäniens vor dem EU-Beitritt vorstellen, bevor in inhaltlichen Panels die Chancen und Risiken des Freihandelsabkommen diskutiert werden.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung Tunesien und sein Partner MDI werden die gemeinsame Rundtischdebatte am 10. April nutzen, um ihre neue Studie zur Rolle der Landwirtschaft in den Verhandlungen um das Freihandelsabkommen ALECA vorzustellen.

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Tunis

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