Fachkonferenz
storniert

Internationale Gastpatienten und Stadt(teil)-Entwicklung

Veranstaltung in Kooperation mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Etliche Akteure im Gesundheitswesen machen besondere Angebote an privat zahlende, oft ausländische Patienten. Diese treten mit ihrer Nachfrage nach Gütern und Diensten im Quartier auf. Angebote entwickeln sich entsprechend.

Details

Programm zur Veranstaltung

Die Behandlung (internationaler) Gastpatienten ist für etliche Akteure im Gesundheitswesen eine wichtige Einnahmequelle. Einzelne Arztpraxen, Arztnetze, Akutkrankenhäuser, Spezialkliniken, Reha-Einrichtungen u.a. aquirieren selbst oder mittels Agenturen direkt oder bei entsprechenden Messen ihre Kunden.

In einem weiteren Schritt gestalten sie deren Aufenthalt möglichst bequem und komfortabel, indem Freizeitangebote, z.B. der Einkauf von Gütern des täglichen Bedarfs oder von höherwertigen Konsumgütern organisiert werden.

Diese potentiell höhere Nachfrage versuchen u.U. auch die entsprechenden Kommunen, z.B. im Rahmen ihrer Wirtschaftsförderung, positiv zu beeinflussen bzw. weiter zu steigern.

Die Unterbringung der Patienten selbst, sofern sie vor oder nach ihrer Behandlung einen weiteren Aufenthalt vorsehen sowie die Unterbringung von oft mitreisenden Familienangehörigen stellt ein weiteres wertschöpfendes Potential dar, welches im Fall der längerfristigen Beanspruchung von privatem Wohnraum jedoch unter dem Aspekt der Zweckentfremdung gerade bei angespannten Wohnungsmärkten gleichermaßen problematisch sein kann.

Internationale Gastpatienten sind in vielen Städten und Regionen seit Jahren ein Fakt und etliche kommunale Akteure sind nicht zuletzt über ein Mandat im Aufsichtsrat eines Gesundheitsanbieters in die Thematik eingebunden. Die Perspektive auf zusätzliche Einnahmen sollte nicht den Blick darauf verstellen, dass im Zusammenhang mit der Akquise und der Abrechnung vielfältige Vorschriften und Bestimmungen zu beachten sind und letztendlich die Gemeinwohlorientierung und die bestmögliche Versorgung aller Patientengruppen im Mittelpunkt stehen sollte.

Zielgruppen:

  • Kommunalpolitische Mandatsträgerinnen und Mandatsträger
  • Fachleute aus den Verwaltungen
  • Vertreter von Wirtschaftsförderungsgesellschaften
  • Vertreter einschlägiger Verbände und Interessenvertretungen
  • Vertreter von ausländischen Kostenträgern und Botschaften
  • Vertreter von Kliniken und Praxen
  • Dolmetscher und Patientenbetreuungsagenturen
  • Vertreter der Tourismusindustrie und Hotellerie
  • Vertreter aus dem Einzelhandel
  • politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger

Programm

Programm zum download

Thematische Schwerpunkte:

  • besondere Angebote an privat zahlende, oft ausländische Patienten: welche Gesundheits-Anbieter in welchen Regionen?
  • Wertschöpfungspotential im Stadtteil und der Kommune
  • Wechselwirkung mit dem örtlichen Einzelhandels- /Dienstleistungsangebot
  • Internationale Gastpatienten und Kommunalpolitik /-verwaltung, insbes. Wirtschaftsförderung
  • Aspekte für Aufsichtsratsmitglieder und direkt Verantwortliche in Gesundheitseinrichtungen mit internationalen Gastpatienten

Frühere Veranstaltungen der KommunalAkademie im Themenfeld Gesundheit und Pflege (Hintergrundinformationen, Programme und Vortragsfolien)

„Gesundheitswirtschaft als Standort- und Imagefaktor einer Region“
Jan. 2018
„Barrierefreier Wohnraum – Stand und Ausblick“
März 2017

„Die Rolle der Kommunen bei der Betreuung Hilfs- und Pflegebedürftiger - die Pflegestärkungsgesetze“
Juni 2016   und Juli 2016
„Die neue Rolle der Kommunen im - öffentlichen Gesundheitswesen" 
Nov. 2015
„Die generationengerechte Stadt – Barrierefreiheit weiter denken“
Kommunalkongress  Okt. 2015
„Wohnort-nahe, Sozialraum-orientierte Versorgung und Betreuung Hilfs- und Pflegebedürftiger“
Juni 2015
Arbeitskräftemangel in der Pflege - was können Kommunen tun
Sept. 2014
„Gesundes Altern - der kommunale Beitrag zu Prävention und Gesundheitsförderung“
Sept. 2014
„Kommunale Gesundheitspolitik - Gesundheitliche Versorgung Älterer im ländlichen Raum
Dez. 2013

 

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Veranstaltungsort

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Granthamallee 20,
53757 Sankt Augustin
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Alternativer Veranstaltungsort

Konrad-Adenauer-Stiftung, Sankt Augustin; dort findet der Abend-Vortrag statt

Kontakt

Gabriela Becker-Monreal

Gabriela Becker-Monreal bild

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Gabriela.Becker-Monreal@kas.de +49 2241 246-2281 +49 2241 246-52281