Seminar

Menschenrechte im Nahen Osten und Nordafrika: Zukünftige Arbeitsrichtungen

Regionales Seminar

Anlässlich des 70. Jahrestages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen

Details

In Zusammenarbeit mit dem Arab Institute for Human Rights hat das Regionalprogramm Politischer Dialog Südliches Mittelmeer der Konrad-Adenauer-Stiftung ein zweitägiges Seminar zu Menschenrechten im Nahen Osten und Nordafrika gehalten.

Programm

Feierlichkeiten zum siebzigsten Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen

Regionales Seminar zum Thema "Menschenrechte im Nahen Osten und Nordafrika: Zukünftige Arbeitsrichtungen".
20-21/12/2018
Agenda

Donnerstag, 20. Dezember 2018


09:00 – 10.00:  Eröffnungssitzung: Interaktive Eröffnungsreden zum Thema "Die Realität und die Perspektiven der Menschenrechte im Nahen Osten und Nordafrika":
 

Offizielle Eröffnung: Mohamed Fadhel Mahfoudh, Minister des tunesischen Regierungschefs, zuständig für die Beziehungen zu den Verfassungsorganen, der Zivilgesellschaft und den Menschenrechten.

  • Entwicklungen wichtiger Menschenrechtspolitiken, Taieb Baccouche, Generalsekretär der Arabischen Maghreb-Union          
  • Ziele und Perspektiven der nachhaltigen Entwicklung im Nahen Osten und Nordafrika, Diego Zorrilla, Resident Koordinator der Vereinten Nationen in Tunesien
  • Perspektiven der Menschenrechtskultur, Abdelbasset Ben Hassen, Präsident des Arabischen Instituts für Menschenrechte
  • Die Vision der Konrad-Adenauer-Stiftung von der Zukunft der Menschenrechte in der MENA-Region, Canan Atilgan Direktor Konrad-Adenauer-Stiftung Regionalprogramm
  • Zeremonienmeister, Zied Krichen, Chefredakteur von "al Maghreb".

10:00 - 10:30 Uhr: Kaffeepause

10:30 – 12:00: Panel 1: "Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit in der MENA-Region".

Vorsitzende: Hafidha Chekir, Präsidentin des wissenschaftlichen Ausschusses des Arabischen Instituts für Menschenrechte.

  • Rechts- und Verfassungsreformen, Alaa Chalabi, Präsident der Arabischen Organisation für Menschenrechte
  • Öffentliche Politik, Soumicha Riyaha, Vertreterin des Nationalen Rates für Menschenrechte in Marokko
  • Gute Regierungsführung und Rechenschaftspflicht, Chawki Tabib, Präsident der Nationalen Anti-Korruptionskommission
  • Rechtsstaatlichkeit und Förderung der Menschenrechte: Herausforderungen und Perspektiven, Saadia Wadhah, Juristin und Menschenrechtsaktivistin.

Diskussion

12:00 - 13:30 Uhr: Forum 2: Die Menschenrechte und die Folgen von Krisen auf die MENA

Vorsitzende: Maha Albarjas, Generalsekretärin der Arabischen Organisation für Menschenrechte

  • Menschenrechte zwischen Konflikt und Frieden, Habib Belkouch, Präsident des Center for Human Rights and Democracy Studies, Marokko
  • Terrorismus und Radikalisierung, Raja Ben Slama, Psychologe und Direktor der Nationalbibliothek
  • Aktionsperspektiven in Bezug auf Migrations- und Flüchtlingsfragen in der Region, Nadjia Hafsa, Leiterin der Abteilung Schutz im Büro des Hochkommissars der Vereinten Nationen für Flüchtlinge in Tunesien.

Diskussion.

13:30 - 14:30 Uhr: Mittagspause

14:30 - 16:00 Uhr: Panel 3: Schrumpfen der Räume zivilgesellschaftlicher Organisationen
 

Vorsitzender: Jamel Msallem, Präsident der Tunesischen Liga zur Verteidigung der Menschenrechte.

  • Rahmen für Rechtsvereinigungen, Alaa Chalabi, Präsidentin der Arabischen Organisation für Menschenrechte
  • Die Umsetzung und der Schutz der Menschenrechte in der Region, Politische Einschränkungen, Kamal Almashreqi, Experte für Menschenrechte, Jordanien
  • Finanzierung und Ressourcenverfügbarkeit, Yousry Mostapha, Expertin für Menschenrechte, Ägypten

Diskussion

16:00 - 16:30 Uhr: Kaffeepause

16:30 - 18:00 Uhr: Panel 4: Menschenrechte in einer sich verändernden Welt
 

Vorsitzender: Moussa Brayzat, Generalkommissarin für Menschenrechte - Premierministerium - Jordanien

  • Menschenrechte und neue Technologien, Samiha Khalifa, Dozentin für digitale Bildung
  • Fragen der Integration und Ungleichheit und der wirtschaftlichen und sozialen Rechte der Frauen, Manar Zaiter, Rechtsanwalt und Experte für Frauenrechte
  • Rechte von Menschen mit Behinderungen und Fragen der Integration und Ungleichheit, Abdelmajid Mokni, Arabische Organisation für Menschen mit Behinderungen e.V.
  • Personenrechte im privaten und öffentlichen Bereich, Khaled Mejri, Professor für öffentliches Recht an tunesischen Universitäten

Diskussion

Freitag, 21. Dezember 2018

09:00 - 10:15 Uhr: Panel 5: Herausforderungen und Perspektiven der Erziehung zu Menschenrechten und Staatsbürgerschaften
 

Vorsitzende: Soumicha Riyaha, Vertreterin des Nationalen Rates für Menschenrechte in Marokko

  • Bildungsreformen im arabischen Raum: Perspektiven und Herausforderungen, Nejib Abdelmoula, Mitglied des wissenschaftlichen Ausschusses des Arabischen Instituts für Menschenrechte
  • Perspektiven für die informelle Bildung: Staatsbürgerschaftsclubs als Modell, Hichem Chebbi, Generalbetreuerin für Bildung im tunesischen Bildungsministerium und Trainerin im Bereich der Staatsbürgerschaftsbildung.
  • Die Rolle der Universitäten bei der Förderung der Menschenrechtskultur, Camille Habib, Dekanin der Universität für Recht, Libanon
  • Herausforderungen und Perspektiven für die Förderung einer Kultur der Menschenrechte und der Bürgerschaft: Die Vision der UNESCO, Gabriel El Khili, UNESCO-Vertreter Tunesien

Diskussion

10:15 - 10:30 Uhr: Kaffeepause

10:30–12:00: Gemeinsame Workshops: Ausarbeitung von Plänen und Strategien für Maßnahmen zur Schaffung und Aufrechterhaltung eines sicheren und befähigenden Umfelds für Akteure der Zivilgesellschaft und der Menschenrechte durch bewährte Verfahren und Erfahrungen.

3 Workshops parallel:  

  1. Auf dem Weg zu einer gemeinsamen Verantwortung: Internationale und regionale Partnerschaften, Solidarität und Fürsprache und Beteiligung von Interessengruppen der Gesellschaft, Yousra Daaloul Mitglied des wissenschaftlichen Ausschusses des Arabischen Instituts für Menschenrechte.
  2. Empowerment, Institutionalisierung und Nachhaltigkeit zivilgesellschaftlicher Akteure und Räume, Sama Aweida, Direktorin des Center for Women Studies in Jerusalem
  3. Jalila Boukari, Beraterin am INLUCC und Mitglied der S.C. am Arab Institute for Human Rights, bei der Reform von Instrumenten und Methoden der Menschenrechtsbildung unter Einsatz neuer Kommunikation und Technologien.

12:00- 13:30 Uhr: Abschlusssitzung und Präsentation und Diskussion der Ergebnisse der Arbeitsgruppen
Vorsitzender: Nasser Hammoud Kriouin, Generalsekretär der Arabischen Juristenvereinigung.

13:30-14:30 Uhr: Mittagspause

Zum Kalender hinzufügen

Veranstaltungsort

Tunis, Tunesien

Publikation

Menschenrechte im Nahen Osten und Nordafrika: Zukünftige Arbeitsrichtungen: Regionales Seminar
Jetzt lesen