Diskussion

Superwahljahr 2018

Internationale Wahlbeobachtung der brasilianischen Präsidentschaftswahl
Die größte Demokratie Südamerikas wählt ein neues Staatsoberhaupt. Wer wird Brasilien in den kommenden vier Jahren regieren und welche Richtung wird das Land einschlagen?

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Im Oktober bestimmen die über 145 Millionen zur Wahl berechtigten - und zwischen 18 und 70 Jahren zur Wahl verpflichteten – Brasilianer neben dem Staatspräsidenten auch einen neuen Kongress. In Zahlen bedeutet dies, dass die 513 Mitglieder des Abgeordnetenhauses sowie 54 der 81 Senatoren, also insgesamt zwei Drittel des Senats, zur Wahl stehen. Auch auf bundesstaatlicher Ebene wird es Änderungen geben: Die Brasilianer wählen die 27 Gouverneure der Bundesstaaten und des Bundesdistrikts Brasilia sowie die Abgeordneten der Parlamente der Bundesstaaten. Angesichts der nicht endenden Korruptionsskandale im fünftgrößten Land der Welt ist 2018 ein entscheidendes Jahr für die Zukunft der brasilianischen Demokratie und für Brasiliens politische Erneuerung.

Drei Wochen nach dem ersten Wahlgang wird am 28. Oktober 2018 der neue Staats- und Regierungschef in einer Stichwahl ermittelt. Gemeinsam mit jungen Parteivertretern und Politikern aus verschiedenen lateinamerikanischen Ländern beobachtet die KAS-Brasilien kurz nach der Schließung der Wahllokale um 17 Uhr den Wahlausgang. Welche Faktoren waren wahlentscheidend? Was können die Brasilianer und die internationale Gemeinschaft von der im Januar beginnenden vierjährigen Amtszeit des neuen Präsidenten erwarten?

Die Teilnahme an der Wahlanalyse ist ausgewählten jungen, lateinamerikanischen Parteivertretern vorbehalten, die vom 25. bis zum 29. Oktober auf Einladung des Campus Adenauer des Regionalprogramms Parteiendialog in Brasilien das brasilianische Wahlsystem besser kennenlernen.

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Veranstaltungsort

Rio de Janeiro
Brasilien
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Auslandsbüro in Brasilien