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Veranstaltungsberichte

Amerika vor der Wahl: Politische Programme und Personen in den Vereinigten Staaten

Eine Bilanz des Darmstädter Gesprächs 3. Dezember 2007

Dr. Patrick Keller, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Politische Wissenschaft der Universität Bonn, stellte den Teilnehmern des Darmstädter Gesprächs der Konrad-Adenauer-Stiftung am 3. Dezember 2007 mögliche Kandidaten des Präsidenschaftswahlkampfes 2008 in den Vereinigten Staaten vor und erläuterte die jeweiligen politischen Programme.

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Wer wird die 56. Wahl des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika für sich entscheiden und ins Weiße Haus einziehen? In der Phase des Vorwahlkampfes, so Dr. Patrick Keller, sei es schwierig, eine Prognose zum Wahlausgang abzugeben. Noch gebe es keine vollständigen Wahlprogramme, und derzeitige Umfrageergebnisse seien höchst unzuverlässig.

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Dr. Patrick Keller (Foto: Christine Leuchtenmüller)
Im Darmstädter Gespräch der Konrad-Adenauer-Stiftung stellte Dr. Patrick Keller die aussichtsreichsten Kandidaten samt ihrer Programme vor. Auf Seiten der Demokraten nannte er: John Edwards, ehemaliger Sentor aus North Carolina, Barack Obama, Senator aus Illinois, und die New Yorker Senatorin Hillary Clinton. Im Lager der Republikaner konkurrieren unter anderem der ehemalige Senator aus Tennessee, Fred Thompson, John McCain, Senator aus Arizona, Mitt Romney, ehemaliger Gouverneur von Massachusetts, und Rudolph Giuliani, ehemaliger Bürgermeister von New York City, um die Nominierung.

Auch nach den Präsidentschaftswahlen, folgerte Dr. Keller, werde es keine radikale Wende in der amerikanischen Politik geben. Die Weltordnungsmacht Amerika, so Keller weiter, folge ihrer eigenen Logik und ihren eigenen Zwängen.

Dr. Keller gab zu bedenken, dass seit den Terroranschlägen am 11. September 2001 viele Amerikaner fundamental verunsichert seien. Im Wahlkampf werden also Fragen nach der inneren wie nach der äußeren Sicherheit von größter Wichtigkeit bleiben. Hinzu komme, so Keller, dass im amerikanischen Wahlkampf die Person mehr zähle als das Programm oder die jeweilige Partei. Es bleibt also abzuwarten, welcher Kandidat seine Wähler am besten zu motivieren und zu überzeugen vermag.

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