Veranstaltungsberichte

Berufliche Perspektiven: Deutsche Außenpolitik mitgestalten – Wie und wo?

von Daniela Braun, Patrick Keller

Bericht zum Workshop des Arbeitskreis Junge Außenpolitiker in Berlin

Am Freitag, den 11. Dezember 2015 hat der Arbeitskreis Junge Außenpolitiker einen Workshop für Studenten und Studentinnen, die einen Berufseinstieg im Bereich der internationalen Politik planen, durchgeführt.

Die große Konkurrenz um die wenigen Einstiegspositionen im Bereich der Außenpolitik sowie ein nicht klar definierter Berufsweg führen dazu, dass Studienabgänger mit Wissen im Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik und Freude an politiknaher Arbeit sich oft für andere berufliche Perspektiven entscheiden. Dies trägt wiederum dazu bei, dass die außenpolitische Gemeinschaft und Expertise in Deutschland vergleichsweise wenig ausgeprägt bleibt. Dieser Entwicklung entgegen zu wirken, indem Nachwuchstalente gefördert und ihnen Wege in die (deutsche) Außenpolitik aufgezeigt werden, war Ziel des Workshops.

Die Veranstaltung begann mit der Vorstellung des Arbeitskreises Junge Außenpolitiker durch Daniela Braun, wissenschaftliche Hilfskraft im Team „Politikdialog und Analyse“ der KAS sowie Programmmitarbeiterin im „Berliner Forum Zukunft“, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. Anschließend fand ein moderiertes Gespräch mit drei erfahrenen Mitgliedern des Arbeitskreises statt. Die Panelisten, Dr. Jana Puglierin, Programmleiterin, Alfred von Oppenheim-Zentrum für Europäische Zukunftsfragen, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, Dr. Julian Voje, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag bei Dr. Andreas Nick, MdB und Dr. Maria Elisabeth Rotter, Referentin, Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, berichteten zunächst von Ihrem beruflichen Werdegang. Weiterhin beantworteten sie Fragen zu ihrem konkreten Arbeitsbereich und berichteten von Unterschieden, Vor- und Nachteilen anderer beruflicher Tätigkeiten im Bereich der Außenpolitik. Alle drei Panelisten betonten die Wichtigkeit des Netzwerks sowie der Eigeninitiative und des Engagements für einen erfolgreichen Berufseinstieg. Auch das Thema Notwendigkeit und Vorteile einer Dissertation, Erfahrungen durch Praktika sowie Parteimitgliedschaft stießen auf großes Interesse bei den Teilnehmern.

Anschließend wurde die große Gruppe dann in drei kleinere unterteilt und die Studentinnen und Studenten nahmen die Gelegenheit wahr, den Referenten individuelle Fragen zum Thema Berufseinstieg, Einstellungstest, Netzwerken sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu stellen. Insgesamt nahmen 19 Studenten und Studentinnen an der Veranstaltung teil. Der Workshop wurde von den Teilnehmern, Panelisten und Organisatoren als erfolgreiches Format bewertet, das in Zukunft erneut angeboten werden soll.

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Über diese Reihe

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erscheinungsort

Berlin Deutschland