KAS/Juliane Liebers

Veranstaltungsberichte

„Bürger/in. Ich sehe dich – Ich nehme dich ernst“

Ralph Brinkhaus über die zugewandte Politik der Union

Netzwerktreffen der Konrad-Adenauer-Stiftung im Käfer des Deutschen Bundestages
Diskussion mit Ralph Brinkhaus KAS/Juliane Liebers
Thomas Köhler (Leiter Hauptabteilung Politik und Beratung der KAS), Ralph Brinkhaus, Dr. Viola Neu (Teamleiterin Empirische Sozialforschung und stellv. Leiterin Politik und Beratung der KAS)

Die Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt den Netzwerkgedanken u.a. mit alljährlichen Treffen im Herzen der Demokratie, dem Deutschen Bundestag. In ihrer Arbeit ist die Stiftung auf Gesprächspartner aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, sowie aus Gesellschaft und dem kulturellen Bereich angewiesen und dankbar für deren Expertise. „Wir wollen die gute Zusammenarbeit fortsetzen und gemeinsame Gespräche ermöglichen“, so Thomas Köhler, der Leiter der Hauptabteilung Politik und Beratung beim sogenannten Netzwerktreffen der Konrad-Adenauer-Stiftung.

„Wir sind in die Politik gegangen, um zu gestalten“, erinnerte der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus. Auch wenn nach 13 Jahren Regierung ein gewisser Alltag eingekehrt ist, sei es immer wichtig, sich auf den Grundgedanken des eigenen Amtes zurück zu besinnen. Die Union sowie Fraktion demonstriere ihre Sichtbarkeit und Stärke nicht durch eine Auseinandersetzung über die Medien sondern könne unter sich kernig und herzhaft über Positionen und Inhalte streiten und sei dabei in der Lage die Ergebnisse zu etwas Gutem zusammenzuführen. „Deshalb heißen wir auch Union“, betonte Brinkhaus.

Im Gegensatz zu anderen Parteien nehme die CDU den Menschen so wie er ist - mit seinen Schwächen, Unzulänglichkeiten, Ängsten, Irrtümern und Freuden. Zudem zeichne die Union aus, dass sie immer akzeptiert hat, dass es einen Wandel gibt und Dinge sich verändern. Gerade in diesen verändernden Zeiten sei es die Aufgabe der Regierung den Staat funktionsfähig zu halten, erklärte der Vorsitzende. Einer der Markenkerne der Christlich Demokratischen Union sei dabei die Zugewandtheit. Sie sei dankbar für Bürgeranfragen, nehme diese durchaus ernst und versuche stets einen Dialog zu führen. Dies sollte auch die Grundaktion einer zugewandten Politik sein, mahnte Brinkhaus. „Es ist unsere große Aufgabe, den gegenwärtigen Wandel mit seinen gesellschaftlichen Entwicklungen, von der Umweltfrage über KI bishin zur Migration so zu gestalten, dass wir einen Großteil der Bevölkerung mitnehmen.“ Auch die nächste Generation müsse bedacht und eine entsprechende Grundlage in einer neuen härteren Welt geschaffen werden. Es müsse mehr priorisiert und investiert werden, um die Leistungsfähigkeit unserer Gesellschaft zu erhalten, forderte Brinkhaus. „Wenden wir uns der Zukunft zu aber auch mit großer Hingabe der Gegenwart.“

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Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.