Veranstaltungsberichte

Industrie 4.0: Der deutsche Ansatz zur vierten industriellen Revolution und die Erfahrungen entlang der Via Emilia

Auf dem Campus der Universität Parma fand am vergangenen 13. Februar eine Konferenz zum Thema Industrie 4.0 in Zusammenarbeit mit dem Jean-Monnet-Lehrstuhl statt.

Auf dem Campus der Universität Parma wurde am vergangenen 13. Februar eine Konferenz zum Thema „Industrie 4.0: Der deutsche Ansatz zur vierten industriellen Revolution und die Erfahrungen entlang der Via Emilia“ in Zusammenarbeit mit dem Jean-Monnet-Lehrstuhl abgehalten. Es waren der ehemalige italienische Präsident Prof. Romano Prodi, Professor Patrizio Bianchi,  Assessor für Arbeit und Forschung in der Region Emilia-Romagna, sowie Industrievertreter von den Unternehmen Porsche, Lamborghini und Barilla anwesend, die ihr herausragendes, an der Via Emilia entwickeltes Modell vorgestellt haben.

Aus der Konferenz ging hervor, wie die deutschen und emilianischen Unternehmen im Hinblick auf die Industrie 4.0 die gleichen Ansätze haben. Eine starke technische Entwicklung vereint diese beiden Wirklichkeiten, die seit jeher in ihrer Manufaktur komplementär zueinander stehen.

Die Begrüßungen des Rektors der Universität Parma, Prof. Paolo Andrei, und der Leiterin der Konrad-Adenauer-Stiftung Italien, haben den hohen Stellenwert einer guten Ausbildung hervorgehoben, die ebenso notwendig ist wie eine Stärkung europäischer Politikansätze, die eine technische Weiterentwicklung fördern, um so den Herausforderungen der Globalisierung gewachsen zu sein.

An der Podiumsdiskussion hat auch Peter Kurth teilgenommen, ehemaliger Finanzsenator in Berlin und Präsident des Verbandes BDE (Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V.). Er hat in seinen Schlussbemerkungen daran erinnert, dass innerhalb der Wertschöpfungskette auch die ökologische Dimension mit einbezogen werden muss. Letztendlich teilen sich die Gesellschaft und die Politik gemeinsam die Verantwortung, eine funktionierende Kreislaufwirtschaft zu schaffen.

Teilen

Erwin Rauhe, Präsident des Verbandes BDE, nahm ebenfalls an der Podiumsdiskussion teil.
Die Einblicke, die die Vertreter der deutschen und emilianischen Unternehmen gewährten, war für die Teilnehmer sehr interessant.
Begrüßungsworte von Frau Caroline Kanter, Leiterin des Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Italien
Das Interesse an der Veranstaltung Industry 4.0 war groß

Bereitgestellt von

Auslandsbüro Rom

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.