Veranstaltungsberichte

Unbekannte Belarussische Volksrepublik

Die Europäische Humanistische Universität und das Zentrale Staatsarchiv Litauens veranstalteten mit Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung eine Ausstellung von vor kurzem entdeckten historischen Dokumenten der Belarussischen Volksrepublik in Vilnius.

Die entdeckten Dokumente stammen aus den Jahren 1918-1944 und umfassen private Dokumente von Gründern der ersten belarussischen politischen Parteien, Zeitungen, nationalen Museen und wissenschaftlichen Gesellschaften, diplomatische Pässe von Staatsbediensteten der Belarussischen Volksrepublik sowie historische Materialien über den größten Kongress der Belarussischen Bauern- und Arbeiterpartei „Gramada“.

Die Dokumente sind für den Werdegang der belarussischen Nation besonders wichtig. Sie belegen, dass die 1918 ausgerufene belarussische Volksrepublik viel stabilere Grundlagen für die eigene Staatlichkeit hatte als man bisher vermutet hat.

Die Ausstellung war in Vilnius sowohl im Zentralen Archiv Litauens mit Originaldokumenten als auch in der EHU – mit Kopien der Dokumente afugebaut.

Auf der Eröffnung der Ausstellung wurde ein Grußwort der Vorsitzenden des Rates der Belarussischen Volksrepublik, Frau Iwonka Surwilla, verlesen.

S.a. einen Fernsehbericht des belarussischsprachigen Fernsehkanals Belsat über die Ausstellung.

Ansprechpartner

Dr. Michael Borchard

Dr

Hauptabteilungsleiter Wissenschaftliche Dienste/Archiv für Christlich-Demokratische Politik

Michael.Borchard@kas.de +49 30 26996-3581 +49 30 26996-53581

Über diese Reihe

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