Veranstaltungsberichte

Wien – abseits des Dreivierteltaktes

von Christine Wagner

Seminar des Freundeskreises der Konrad-Adenauer-Stiftung

Die letzte politische Themenreise des Freundeskreises in diesem Jahr führte den Freundeskreis vom 24. bis 28. September nach Wien und Bratislava.

Nach der individuellen Anreise startete die Gruppe mit einer exklusiven TRAM-Fahrt rund um die Ringstraße. Beim anschließenden Schnitzelessen im Augustinerkeller Bitzinger lernten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in lockerer Runde kennen. Natürlich durfte die Sachertorte als Dessert nicht fehlen.

Unter der hervorragenden Leitung von Christa Bauer spazierte der Freundeskreis am 25. September zum Bundeskanzleramt, durch das P. Klaus Mayr mit Hintergrundinformationen vom Wiener Kongress bis zur Politik Österreichs führte. Anschließend ging es durch die Innenhöfe der Hofburg weiter über den Kohlmarkt zum „Steffel“, wo sich alle ihre Mittagspause verdient hatten. Danach leitete Frau Bauer die Gruppe unter dem Schwerpunktthema „Jugendstil“ (Looshaus, Postsparkasse) zur U-Bahn, mit der es nach Schönbrunn ging. Hier erwartete die 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach einer kurzen Führung durch den Park in der Hofbackstube eine Strudelshow – natürlich wurde der Apfelstrudel dann auch mit einer Melange gekostet. Anschließend war Freizeit.

Der 26. September startete bei sonnigem Wetter mit einer Führung durch den Burgpark, bevor die Gruppe zur Deutschen Botschaft spazierte. Nach einer Einführung durch den Gesandten Dr. Franz Rückert erklärte Botschafter Eberhard Pohl, Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa in Wien, die Geschichte und Bedeutung der OSZE. Anschließend wurde lebhaft diskutiert, u.a. über das Verhältnis Österreichs zu Europa oder die Beobachtermission der OSZE in der Ukraine. Nach einem kurzen Stopp bei der Secession gab es die Möglichkeit, sich auf dem Naschmarkt zu erholen. Danach fuhr der Freundeskreis mit der U-Bahn zur UNO-City, wo eine Führung durch diesen Hauptsitz der Vereinten Nationen stattfand. Nun hatten sich alle den Tagesabschluss im Prater und beim Heurigen in Grinzing verdient.

Am 27. September hieß es erst einmal Abschied von Wien nehmen, denn ein Schnellboot brachte die Reisegruppe nach Bratislava, wo sie Agáta Pesková, die stellvertretende Leiterin des Verbindungsbüros Slowakei der Konrad-Adenauer-Stiftung erwartete, um über die Aufgaben und Arbeit der Stiftung und die aktuelle politische Situation im Lande zu berichten. Nach einer individuellen Mittagspause führte Pavel Simove mit viel Humor und Wissen durch die Hauptstadt der Slowakei. Bevor es mit dem Schnellboot wieder zurück nach Wien ging, hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch Zeit, vom Aussichtsturm „UFO“ den Blick zu genießen oder die Stadt zu erkunden.

Am letzten Tag der Reise bestand die Möglichkeit, durch das Wiener Rathaus geführt zu werden und eine Sitzung des Landtages zu erleben. Kaum auf der Zuschauertribüne begrüßte Ernst Woller, Erster Präsident des Wiener Landtages, unter Applaus aller Abgeordneten den Freundeskreis der Konrad-Adenauer-Stiftung – ein sehr schöner Abschluss der Reise, die hier endete.

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Über diese Reihe

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Berlin Deutschland