Analysen und Argumente

Ausgewählte Beiträge zur Serie mit internationalem Bezug

2013

Standort Deutschland: Ergebnisse einer qualitativen Expertenbefragung

von Michael Borchard, Helmut Jung, Viola Neu, Sabine Pokorny

Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat im Vorfeld des Wirtschaftskongresses zum Thema „Deutschland: Standort mit Tradition und Zukunft“ eine Expertenbefragung durchgeführt. Die wichtigsten im Interview behandelten Untersuchungsthemen betrafen die Grundhaltungen zur derzeitigen Lage der Wirtschaft in Deutschland, deren Stärken, Schwächen und die daraus ableitbaren Chancen und Risiken.

2013

Klonen mit menschlichen Zellen - wissenschaftlicher Meilenstein oder ethischer Dammbruch?

von Norbert Arnold

Fakten und Argumente für die politische Debatte
Einer Forschergruppe in den USA ist es erstmals gelungen, menschliche Zellen zu klonen und daraus humane embryonale Stammzellen zu gewinnen. Dies wirft auch in Deutschland erneut die Frage nach der ethisch-rechtlichen Zulässigkeit solcher Experimente auf: Ist Klonen mit menschlichen Zellen ethisch vertretbar? Ist es in Deutschland verboten? Gibt es politischen Handlungsbedarf? Der folgende Text enthält wichtige Fakten und Argumente aus bio-wissenschaftlicher, rechtlicher und ethischer Sicht. Ein Verbot des Forschungsklonens mit menschlichen Zellen wird begründet.

2013

Religionsfreiheit als universales Menschenrecht

von Helmut Reifeld

Die Religionsfreiheit ist ein universelles Menschenrecht. Sie gilt für alle Religionen in gleicher Weise. Innerhalb des Kanons der Menschenrechte nimmt sie eine besondere, herausgehobene Stellung ein, denn der persönliche Glaube gehört für alle Menschen zum Kernbestand der eigenen Identität. Deshalb stehen Glaubensvorstellungen im Zentrum der Persönlichkeitsbildung und verdienen es, besonders geschützt zu werden. Dieser Beitrag erscheint in der Reihe "Perspektiven deutscher Außenpolitik".

2013

Spaltpilz im Bündnis: Neue Mitglieder für die NATO?

von Patrick Keller

Mazedonien, Montenegro und Bosnien-Herzegowina befinden sich in einem Prozess, der sie in die NATO führen soll („Membership Action Plan”); Georgien und der Ukraine wurde 2008 die Mitgliedschaft zu einem unbestimmten Zeitpunkt versprochen. Allerdings herrscht über die Erweiterungspolitik tief greifende Uneinigkeit im Bündnis. Kein anderes Thema erzeugt solch leidenschaftlichen Dissens unter den Alliierten: Sollen überhaupt neue Mitglieder aufgenommen werden? Und wenn ja, wann und wer? Zu den Argumenten und Konfliktlinien der Erweiterungsdebatte.

2013

Emissionshandel - Prinzip und Verantwortung

von Christian Hübner

Aktuelle Energietrends lassen einen weiteren Anstieg klimaschädlicher Treibhausgase erwarten. Für die internationale Gemeinschaft steigt damit das Erfordernis, einen Klimaschutz mit globaler Verbindlichkeit herbeizuführen. In der jüngsten Vergangenheit wurden in diesem Kontext weitreichende Erfahrungen in der Umsetzung und Anwendung von Umweltschutzinstrumenten wie dem Emissionshandel gesammelt. Für den zukünftigen Klimaschutz lassen sich daraus neue Impulse ableiten.

2013

Perspektiven für die Hochschulen in Deutschland - Herausforderungen und Lösungsansätze in der aktuellen Debatte

von Norbert Arnold

Die Hochschulen bilden die tragende Säule des deutschen Wissenschaftssystems. Im Hinblick auf ihre vielfältigen und wachsenden Aufgaben bedürfen sie einer finanziellen und strukturellen Stärkung. Bezüglich der Ziele gibt es weitgehende Übereinstimmung; die Wege zur Zielerreichung werden jedoch kontrovers diskutiert. Das vorliegende Papier spiegelt Zwischenergebnisse, aber keine Endergebnisse wider und ist daher als ein Beitrag in einer noch andauernden, offenen Diskussion zu verstehen.

2013

Euro-Krisenmanagement: Warum die Politik auf dem richtigen Weg ist

von Werner Becker, Horst Löchel, David Gregosz

Das vorliegende Papier versucht zu zeigen, dass der krisengeleitete Pragmatismus der Politik geeignet ist, die Probleme im Währungsraum zu lösen und die Europäische Währungsunion (EWU) auf ein neues, stabileres Fundament zu stellen und zeigt auf, dass die beschlossenen Maßnahmen der Politik – im Kern der Fiskal- und der Wachstumspakt, die Etablierung der Stabilitätsmechanismen EFSF und ESM sowie die geplante Bankenunion – die Konstruktionsmängel der EWU adressieren.

2012

CELAC – Chance zur Neugestaltung der Beziehungen Deutschlands und der EU zu Lateinamerika?

von Maik Zarandi

Am 26. und 27. Januar 2013 wird in Santiago de Chile der erste EU-CELAC-Gipfel stattfinden. CELAC ist der seit Dezember 2011 bestehende Integrationsverbund lateinamerikanischer und karibischer Staaten (Comunidad de Estados Latinoamericanos y Caribeños). Dieses Papier analysiert, ob die neue Institution der Fragmentierung Lateinamerikas entgegenwirkt und welche Chancen das bevorstehende Gipfeltreffen für das politische Verhältnis beider Kontinente bietet.

Über diese Reihe

Die Reihe informiert in konzentrierter Form über wichtige Positionen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen vor, bieten Kurzanalysen, erläutern die weiteren Pläne der Stiftung und nennen KAS-Ansprechpartner.

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Herausgeber

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.