Auslandsinformationen 12/2007


Die Radikalisierung der Muslime in den Philippinen | Das Missverständnis von der Freiheit. Der Islam und die demokratische Entwicklung in Indonesien | Indien: Eine Demokratie lebt mit dem Islam | Das Verhältnis von Islam und Demokratie in der Türkei zwischen Islamisierung der Politik und Politisierung des Islam | Islam und Demokratiein Marokko. Integration oder Niedergang des politischen Islam? | Islam und Demokratie in Senegal

Inhaltsverzeichnis anzeigen

Inhalt

  • Editorial

    Die internationale Arbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung beteiligt sich auf verschiedene Arten an der Debatte über das Verhältnis von Islam und Demokratie. Da unter den Muslimen eine große Meinungsvielfalt vorherrscht, richtet sich diese Arbeit in erster Linie an individuelle Muslime, deren Ideen mit den Zielen der Stiftung im Einklang stehen. Vor allem im asiatischen Bereich lassen sich dabei positive Entwicklungen beobachten. Die sechs Beiträge dieser Ausgabe geben einen Überblick über die Stiftungsarbeit in islamischen Ländern.

    von Gerhard Wahlers

  • Die Radikalisierung der Muslime in den Philippinen

    Im Südosten Asiens ist eine zunehmende Radikalisierung der Muslime zu beobachten. Gründe dafür sind in westlichen Einflüssen zu suchen: Durch die Dominanz und den unerreichbaren Wohlstand entsteht bei den Muslimen ein Gefühl der Schwäche. Um den Gefahren dieser Radikalisierung zu begegnen, müssen westliche Regierungen die sanfte Förderung von demokratischen Ideen vorantreiben und dafür die geeigneten Partner finden.

    von Amina Rasul

  • Das Missverständnis von der Freiheit. Der Islam und die demokratische Entwicklung in Indonesien

    Mit 190 Millionen Muslimen ist Indonesien der größte islamische Staat der Welt, und gleichzeitig einer der wenigen, der nach demokratischen Prinzipien aufgebaut ist. Acht Jahre nach der Demokratisierung des Landes schätzen die meisten Muslime das konstruktive Miteinander von Islam und Demokratie. Doch viele Strenggläubige fordern nach wie vor die Einführung der Scharia.

    von Winfried Weck

  • Indien: Eine Demokratie lebt mit dem Islam

    Das säkulare Indien ist ein Modell für multinationale und multiethnische Einheit. Die Muslime, die etwa 12 Prozent der Bevölkerung ausmachen, sind für radikale Ideen weitgehend unempfänglich. Die Wurzeln des freiheitlich-demokratischen Gedankens in der indischen Bevölkerung sind tief. Sie zu pflegen ist nicht nur die Aufgabe der Inder, sondern all derer, die wollen, dass Indien auch künftig seine Rolle als politischer, wirtschaftlicher und sozialer Stabilitätsfaktor der Region behält.

    von Joerg Wolff

  • Das Verhältnis von Islam und Demokratie in der Türkei zwischen Islamisierung der Politik und Politisierung des Islam

    Mit dem Laizismus, der Trennung vom religiösen und weltlichen Bereich, hat die Türkei einen Weg gefunden, Demokratie und Islam zu vereinbaren, wenn auch nicht konfliktfrei. Der strenge Ansatz des Laizismus ist immer wieder ein Grund, Grenzfälle zu diskutieren, und ruft damit auch islamistische Bewegungen auf den Plan. Die Auseiandersetzungen über den politischen Islam könnten aber letztendlich dazu führen, dass die Türkei zu einem Modell für die islamische Welt wird.

    von Dirk Tröndle

  • Islam und Demokratie in Marokko. Integration oder Niedergang des politischen Islam?

    Der politische Islam in Marokko ist zu Anpassungen gezwungen. Der neue König Mohammed VI. unterstützt den Demokratisierungsprozess und hat ein ambitioniertes Refomrprogramm geschaffen, was unter anderem die Einbindung einer Oppoisition in das politische Leben vorsieht. Bisher hat es der König verstanden, Modernisierungen durchzuführen, ohne die islamische Identität des Landes außer Acht zu lassen.

    von Thomas Schiller

  • Islam und Demokratie in Senegal

    In der senegalesischen Verfassung ist der Laizismus verankert, religiöse Parteien sind nicht zugelassen. Dennoch bedienen sich senegalesische Politiker schon lange des Einflusses von religiösen Führern, um Wahlwerbung für sich zu machen. Ein Blick auf die komplexen Interaktionen zwischen Islam, Politik und Gesellschaft in Senegal.

    von Ute Gierczynski-Bocandé

  • Auslandsinformationen - Register 2007

    Register aller Ausgaben von 2007 nach Autoren, Ländern und Themen

Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) der Konrad-Adenauer-Stiftung sind eine Zeitschrift für internationale Fragen, Außenpolitik und Entwicklungszusammenarbeit. Sie haben das Ziel, einen Teil der im Zusammenhang mit der Auslandsarbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung gesammelten Informationen der Öffentlichkeit bzw. Fachöffentlichkeit in Deutschland zugänglich zu machen.

Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Jahresregister 2015 (PDF)

Bestellinformationen

Die Auslandsinformationen (Ai) erscheinen viermal im Jahr. Der Einzelheftpreis beträgt 10,- € zzgl. Porto. Im Abonnement günstiger. Für Schüler und Studenten wird ein Sonderrabatt gewährt. Für weitere Informationen und Bestellungen wenden Sie sich bitte an:

auslandsinformationen@kas.de

Newsletter

Wenn Sie kostenlos per E-Mail über das Erscheinen neuer Ausgaben und Beiträge informiert werden möchten, wenden Sie sich bitte an:

auslandsinformationen@kas.de

Herausgeber

Dr. Gerhard Wahlers

ISBN

0177-7521

Sebastian Enskat

Sebastian Enskat M.A

Teamleiter Globale Ordnung und internationale Netzwerke | Chefredakteur Auslandsinformationen (Ai)

sebastian.enskat@kas.de +49 30-26996-3383

Dr. Anja Schnabel

Dr

Redakteurin Auslandsinformationen (Ai) (in Elternzeit)

anja.schnabel@kas.de +49 (0)30-26996-3740

Samuel Krug

Samuel Krug KAS

Redakteur Auslandsinformationen (Ai)

Samuel.Krug@kas.de +49 30 26996 3818

Hanna Halfon

Hanna Halfon

Multimedia-Redakteurin Auslandsinformationen (Ai)

hanna.halfon@kas.de +49 30-26996-3846