FAQ

Welche Fragen habt ihr?
Welche Fragen habt ihr?

Wann ist Bewerbungsschluss?

​​​​​​​Jährlich am 15. Januar (Aufnahme zum Sommersemester) und am 15. Juli (Aufnahme zum Wintersemester).

Was lerne ich in der JONA?

Die Journalistische Nachwuchsförderung (JONA) bereitet junge Menschen mit Praxis- und Theorie-Seminaren parallel zu ihrem Studium auf den Beruf des Journalisten vor. Die Bereiche Print, Radio, Fernsehen und Multimedia werden dabei gleichermaßen berücksichtigt. Darüber hinaus zielt die Ausbildung darauf ab, Sozialkompetenz und Persönlichkeit der Teilnehmer zu stärken.

Welche Trainer betreuen die Seminare?

Sämtliche Trainer besitzen langjährige Berufserfahrung in namhaften Redaktionen. Auf den Seminaren vermitteln sie in kollegialer Atmosphäre die Inhalte ihres Fachgebiets in Theorie und Praxis.

Wie hoch ist der zeitliche Aufwand?

Das Ausbildungsprogramm wird studienbegleitend durchgeführt. Es ist auf die Dauer von etwa drei Jahren angelegt. Dies bedeutet vor allem in den Semesterferien eine hohe zeitliche Beanspruchung. Neben durchschnittlich 30 Seminartagen pro Jahr müssen im Laufe der Ausbildung vier mehrwöchige Praktika absolviert werden.

Was kostet das Programm?

Gar nichts! Es handelt sich um ein Stipendium, das heißt Sie erhalten neben der ideellen auch noch eine finanzielle Förderung. Während der Regelstudienzeit erhält jeder Stipendiat monatlich 300,00 Euro Studienkostenpauschale. Hinzu kommt eine Förderung, die sich an den BAföG-Sätzen orientiert. Der monatliche Förderungshöchstbetrag beträgt derzeit 649,00 Euro. Er ist abhängig vom Einkommen der Eltern, von eigenen Einkünften und vom Einkommen des Ehepartners. Für Unterbringung und Verpflegung auf den Seminaren wird eine kleine Gebühr erhoben, dafür werden aber auch Fahrtkosten für die Anreise erstattet.

Wer kann sich bewerben?

Studierende aller Fachrichtungen (und Abiturienten, die zum nächstmöglichen Semester nach dem jeweiligen Bewerbungsschlusstermin das Studium aufnehmen werden), die sich durch gute bis sehr gute Leistungen, soziales Engagement und erste Erfahrungen im Medienbereich auszeichnen. Sie sollten das 4. Fachsemester (Bachelor/Staatsexamen/Magister/Diplom) nicht überschritten haben und nicht älter als 35 Jahre sein. Weitere Informationen zu den Bewerbungsvoraussetzungen finden Sie hier.

Welche Hochschule gebe ich an, wenn ich noch keine Zulassungsbestätigung bekommen habe?

Die Hochschule, an der Sie am liebsten studieren wollen. Sobald Sie eine Zusage bekommen und den Studienplatz annehmen, laden Sie bitte uns die Immatrikulationsbescheinigung hoch (falls sich der Platz vom angegebenen Wunschplatz unterscheidet, bitten wir um kurzen Hinweis)

Ich interessiere mich für das JONA-Stipendium, ich habe aber noch kein journalistisches Praktikum absolviert. Kann ich mich trotzdem bewerben?

Ja, das geht. Wichtig ist, dass Sie bereits etwas Erfahrung mitbringen, das kann aber auch über die Schülerzeitung, das Uniradio oder eine Freie Mitarbeit sein. Wenn bereits ein Praktikum fest geplant ist, können Sie dieses auch angeben.

Muss ich Arbeitsproben einreichen?

Ja, wir möchten einen ersten Eindruck von Ihrem journalistischen Stil bekommen, deshalb sind Arbeitsproben sehr wichtig. Es reichen drei bis fünf Beispiele.

Was ist mit „regelmäßig in einem professionellen Medium arbeiten“ gemeint?

Die JONA bietet Ihnen mit ihren Seminaren in den Semesterferien einen großen Wissens- und Erfahrungszuwachs. Sie brauchen aber auch Routine im Schreiben, Töne aufnehmen oder Drehen. Deshalb erwarten wir, dass Sie einer regelmäßigen Freien Mitarbeit nachgehen, bei der Sie in etwa einen Text pro Woche produzieren. Natürlich braucht eine größere Geschichte mehr Recherche und die Umsetzung dauert länger. Uns ist auch bewusst, dass in der Klausurenphase die Freie Mitarbeit mal kurz ruht und Sie sollen auch unbedingt Urlaub machen. Aber im Schnitt erwarten wir, dass Sie zu normalen Zeiten etwa drei bis vier Texte pro Monat produzieren. Sie werden merken, dass es Ihnen schnell leicht fällt, Themen zu recherchieren und Texte zu schreiben. Das hilft Ihnen wiederum auch bei den JONA-Seminaren.

Welche Gutachten muss ich einreichen und welche Rolle spielen diese?

Jeder Bewerbung müssen zwei Gutachten beiliegen. Sie haben einen wesentlichen Einfluss darauf, ob ein Bewerber zur Auswahltagung eingeladen wird.

Das Persönlichkeitsgutachten soll von jemandem aus Ihrem ehrenamtlichen Umfeld kommen. Das kann im kirchlichen, sozialen, sportlichen oder politischen Bereich sein. Trainieren Sie eine Jugendmannschaft, sind Sie Ministrant/in oder in der Hochschulpolitik aktiv? Die Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren, sind vielfältig! Das Gutachten soll Sie Ihre Persönlichkeit beschreiben, Ihren Werdegang und Ihr Engagement einschätzen. Das können zum Beispiel ein Pfarrer, Politiker, Redakteur oder Ähnliche sein, Gutachten von Freunden, Verwandtschaft, Mitstudierenden o.ä. sind dagegen nicht zugelassen.

Das Fach-/Hochschullehrergutachten wird von einem Ihrer Lehrer/innen (sofern Sie Studienanfänger sind, also bis zum 2. Semester) bzw. einem Professor/in verfasst. Es muss sich hierbei um jemanden aus dem Hauptfach handeln, der nicht nur Gastdozent ist. Hierbei geht es um eine Einschätzung Ihrer fachlichen Qualifikation.

Wer beantwortet mir weitere Fragen?

Melden Sie sich gerne hier.