Internationales Promotionskolleg
„Sicherheit und Entwicklung im 21. Jahrhundert“

Alexander Schuster

Doktorand an der Universität Regensburg

Das Kolleg bietet mir die in Deutschland einzigartige Möglichkeit über den interdisziplinären Austausch mit anderen jungen Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Sicherheitspolitik hinaus, die eigene akademische Forschung mit hochrangigen nationalen und internationalen Vertretern aus Politik und Militär zu diskutieren und zu testen.

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Marie-Christine Roux

Doktorandin an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main

Das Promotionskolleg ‚Sicherheit und Entwicklung im XXI. Jahrhundert‘ bietet einen einzigartigen Einblick in das Zusammenspiel zwischen Wissenschaft und Praxis, ob im Rahmen spannender Fallstudien im Ausland oder im Austausch mit Experten aus dem Feld.

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Violeta Llugaxhija

Internationale Doktorandin, Uni Tübingen

Als internationale Doktorandin ist das Promotionskolleg für mich eine unentbehrliche Plattform während meiner Doktorarbeit, die mir vielseitige Möglichkeiten, in Deutschland und über Europas Grenzen hinaus, bietet: diverses Wissen zu erwerben und sich mit verschiedenen Akteuren auszutauschen. Die Erfahrung im PK steht für mich als ein gemeinsames und unterstützendes Heranwachsen mit den Kollegiaten, die auch zu Freunden werden.

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Mediathek

PK Sicherheit und Entwicklung im 21. Jahrhundert
Kolumbienreise 2018
Vom 29.-31. Oktober 2018 wurde in Bogotá das Programm “Sicherheitspolitik und Entwicklung in Kolumbien” für eine Gruppe von Doktoranden mit Stipendien der Stiftung organisiert.
Bundeswehrsoldat der EU-Mission mit malischen Soldaten Bundeswehr / Andrea Bienert
Bundeswehrsoldat der EU-Mission MINUSMA trainiert Soldaten in Mali

Zerfallende Staaten, Terrorismus, Energie- und Umweltkrisen, globale Armut, Flucht und Migration: Die internationale Gemeinschaft wird zu Beginn des 21. Jahrhunderts mit einer Vielzahl von miteinander verknüpften Herausforderungen konfrontiert, welche die traditionellen Grenzen zwischen Sicherheits- und Entwicklungspolitik fließend machen. Die Erkenntnis, dass sich Frieden und Entwicklung, dass sich Stabilität und Wohlstand gegenseitig bedingen, ist in den aktuellen internationalen politischen und akademischen Debatten von Bedeutung, muss aber mit Blick auf wissenschaftliche Theoriebildung, Konzipierung politischer Strategien wie auch ihre Umsetzung konkret entfaltet werden.

Eine US-Soldatin der ISAF mit afghanischen Kindern U.S. Army / Spc. Nicholas T. Loyd / Flickr / CC BY 2.0
Eine US-Soldatin der ISAF mit afghanischen Kindern

Die aktuellen globalen Herausforderungen zu analysieren und Beiträge für Lösungsansätze und Strategien zur Bewältigung der komplexen Konflikt- und Krisenlagen zu entwickeln, ist die Aufgabe des Internationalen Promotionskollegs „Sicherheit und Entwicklung im 21. Jahrhundert“. Das Kolleg besteht aus in- und ausländischen Promovenden, die durch die Promotionsförderung ein Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung erhalten. Es führt renommierte Wissenschaftler und Praktiker zusammen und ermöglicht den Doktoranden, ihre Thesen im Spannungsfeld von Theorie und Praxis sowie in einem kontinuierlichen persönlichen Austausch zu erhärten.

KFOR-Soldaten der Bundeswehr mit der NATO-Flagge Bundeswehr / Andrea Bienert
KFOR-Soldaten der Bundeswehr mit der NATO-Flagge

Hier finden Sie nähere Informationen zu den Zielen und der thematischen Einordnung des Promotionskollegs „Sicherheit und Entwicklung im 21. Jahrhundert“.
 

​​​​​Zielgruppe

Das Kolleg richtet sich an sozial und/oder politisch engagierte junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler. Es umfasst deutsche und ausländische Graduierte mit überdurchschnittlichen Studienergebnissen aus dem Bereich der Sozial- und Geisteswissenschaften, insbesondere den Disziplinen Politikwissenschaft, Regionalwissenschaft, Kulturwissenschaft, Völkerrecht, Volkswirtschaft und Soziologie.
 

Finanzielle Förderung

Die finanzielle Förderung beträgt monatlich 1.350 € über eine Regeldauer von bis zu drei Jahren. Weitere Zuschläge (Familie, Kinder, Auslandsaufenthalte) werden wie bei der regulären Promotionsförderung gewährt.
 

Ideelle Förderung

Für die Kollegiatinnen und Kollegiaten wird von den Kollegprofessoren unter der Leitung von Prof. Dr. Beate Neuss ein wissenschaftliches Begleitcurriculum angeboten, dessen Teilnahme verpflichtend ist. Im Jahr finden zwei bis drei Treffen des Kollegs im Inland und ein bis zwei Treffen im Ausland statt. Eine Teilnahme am regulären ideellen Förderprogramm der Promotionsförderung findet parallel statt.
 

Berufsförderung

Das Promotionskolleg wird ab 2019 an das „Berufskolleg für Internationale Politik und Wirtschaft“ angebunden. Die Kollegiatinnen und Kollegiaten erhalten die Möglichkeit, sich über die Berufsfelder, fachliche Anforderungen und Karrieremöglichkeiten in der europäischen und internationalen Politik „aus erster Hand“ zu informieren. Zum Angebot der Berufsförderung gehört ferner die gezielte Vorbereitung auf einzelne Auswahlverfahren, z.B. des Auswärtigen Amtes und der Europäischen Institutionen.
 

Bewerbung

Interessenten können sich jeweils zum 15. Januar oder 15. Juli eines Jahres bewerben. Ihre Bewerbung geben Sie bitte unter campus.kas.de ein. Dort laden Sie bitte die erforderlichen Unterlagen und ein knappes Motivationsschreiben (max. eine Seite) hoch. Die Verkehrssprache des Promotionskollegs ist Deutsch. Bewerber können ihre Deutschkenntnisse durch das Examens- oder Abschlusszeugnis einer Universität in Deutschland oder ein Sprachzertifikat auf dem Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) nachweisen. Sehr gute Englischkenntnisse werden vorausgesetzt.
 

Hinweise zur Antragstellung und Förderung finden Sie auf der Website mit den regulären Richtlinien der Promotionsförderung.

 

Kontakt

Dr. Simon Backovsky

Dr

Referent / Geschäftsführer Promotionskolleg "Sicherheit und Entwicklung"

simon.backovsky@kas.de +49 30 26996-3659 +49 30 26996-3710
Kontakt

Heidrun Rühle

Heidrun Rühle

Sekretärin/Sachbearbeiterin

heidrun.ruehle@kas.de +49 30 26996-3608 +49 30 26996-3710