EinWand V

Werkserie von Dennis Scholl im Foyer der Konrad-Adenauer-Stiftung

Dennis Scholl im Seitenportrait Dennis Scholl
Dennis Scholl im Seitenportrait
Ausgangspunkt ist eine weiße Wand mit den Maßen 6x4 Meter im Foyer der Konrad-Adenauer-Stiftung. Der Zeichner Dennis Scholl nimmt sicher dieser an und erschafft mit seiner virtuosen Linienführung eine Erzählung.
 
Dennis Scholl bezieht sich für "EinWand" auf Rainer Maria Rilkes Gedichtzyklus der Duineser Elegien. Dennni Scholl
Dennis Scholl bezieht sich für "EinWand" auf Rainer Maria Rilkes Gedichtzyklus der Duineser Elegien.
Dennis Scholl nimmt mit seiner Werkserie im Foyer der Konrad-Adenauer-Stiftung Bezug auf Rainer Maria Rilkes Gedichtzyklus der Duineser Elegien, die 1922 mit der Verzahnung von Schönheit und Schrecken und der Allgegenwärtigkeit des Todes den Beginn der Moderne markieren. Scholls Paare aus Mensch und Tier entwerfen vielfältige Bezüge zur Antike, zum Christentum bis hin zum profanen, heutigen Alltag ein rätselhaftes Arkadien, das in seiner Idylle ebenso beschworen wie zerstört wird.

Scholl erschuf die Werke im Rahmen der Reihe "EinWand" der Abteiliung Kultur der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Die Reihe schafft Künstlerinnen und Künstlern, die durch das Trustee Programm EHF 2010 gefördert wurden, die Möglichkeit, im Sinne einer kreativen Intervention das Foyer der Konrad-Adenauer-Stiftung zu erobern. Damit wird gleich im Entrée des Hauses die Bedeutung der identitätsstiftenden Funktion von Kunst und Kultur dokumentiert, deren Förderung als Satzungsaufgabe verankert ist.

Die Ausstellung ist frei zugänglich und von Montag bis Freitag 09.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.



 

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