Talente sichern - Zukunft gestalten

Auftaktveranstaltung des Karriereförderprogramms für Frauen der Begabtenförderungswerke 2019/2020

Teilnehmerinnen der Auftaktveranstaltung des Karriereförderprogramms für Frauen der Begabtenförderung 2019/2020
Teilnehmerinnen der Auftaktveranstaltung des Karriereförderprogramms für Frauen der Begabtenförderung 2019/2020

​​​​​​„Mit Mentoring zum Erfolg“ – so lautete das Motto der Auftaktveranstaltung des Karriereförderprogramms für Frauen 2019/2020, die am Wochenende vom 24. bis zum 26. Mai 2019 in Bonn stattfand. Das Mentoringprogramm, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, bringt hochqualifizierte Stipendiatinnen mit Führungspersönlichkeiten zusammen, um sie auf ihrem Weg zur Führungskraft zu unterstützen.

Durchgeführt wird das werkeübergreifende Programm vom Cusanuswerk in Kooperation mit dem Avicenna-Studienwerk, dem Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk, dem Evangelischen Studienwerk Villigst, der Friedrich-Ebert- Stiftung, der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, der Hanns-Seidel-Stiftung, der Hans-Böckler-Stiftung, der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der Stiftung der deutschen Wirtschaft und der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Mit der feierlichen Eröffnung am 26. Mai 2019 wurden die 40 Stipendiatinnen der kooperierenden Begabtenförderungswerke, darunter drei Stipendiatinnen der Konrad-Adenauer-Stiftung, und ihre Mentorinnen und Mentoren offiziell im Programm begrüßt. Auch Ehemalige sowie Gäste waren dazu ins Gustav-Stresemann-Institut nach Bonn gekommen.

„Dank der Unterstützung des BMBF und der guten Zusammenarbeit mit unseren Kooperati- onspartnern werden junge Akademikerinnen, die in unserer Gesellschaft eine besondere Verantwortung übernehmen wollen, im Programm gefördert“, sagte der Generalsekretär des Cusanuswerks, Dr. Thomas Scheidtweiler, während der Auftaktveranstaltung. „Die Nachfrage nach dieser Form der ideellen Förderung, die gerade offiziell zertifiziert wurde, war in diesem Jahr höher als je zuvor. Wir sind froh und dankbar, dass wir bei dieser Arbeit, die eine hohe Relevanz für unsere Gesellschaft hat, von so erfahrenen und erfolgreichen Mentorinnen und Mentoren ehrenamtlich unterstützt werden.“

Dagmar Reim, Gründungsintendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg und erste Frau an der Spitze eines öffentlich-rechtlichen Senders sowie Förderin des KFP, sagte zum Programm: „Karriere für Frauen – heutzutage eine Selbstverständlichkeit, denken viele. Irrtum. Der Weg ist noch immer steinig. Weggefährten zu haben mit klarem Blick, präzisem Urteil und unbegrenztem Ermunterungs-Potential – das ist großartig.“

​​​​​​​Mirjam Eiswirth, ehemalige Teilnehmerin und Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes, betonte bei der Eröffnung: „Das KFP hat meine Perspektive geweitet und mir span- nende Berufsfelder außerhalb der Universität aufgezeigt. – Einander in der Gruppe zwei Jahre zu begleiten und zu unterstützen, Entscheidungsprozesse miteinander zu diskutieren, und sich mit den Ehemaligen und Mentorinnen und Mentoren auszutauschen, bietet viele Gelegenheiten, über den Tellerrand hinauszublicken und sich weiterzuentwickeln.“ Sie motivierte die neuen Teilnehmerinnen, die Möglichkeiten des Programms auszuschöpfen und den Austausch mit Stipendiatinnen anderer Begabtenförderungswerke als ganz besondere Bereicherung wahrzunehmen.

Das Seminarprogramm des Wochenendes eröffnete den Mentoring-Teams die Möglichkeit, gemeinsame Erwartungen und Ziele für die 18-monatige Zusammenarbeit zu identifizieren. Inhaltliche Impulse hierzu gab u. a. die Gründungsvorsitzende des Forum Mentoring e.V., Dr. Christine Kurmeyer. Weitere Anregungen konnten die Teilnehmenden aus der gemeinsamen Reflexion mit erfahrenen Führungspersönlichkeiten ziehen. Parallel dazu fand ein Netzwerktreffen der ehemaligen Mentees statt, das Raum bot für den Austausch zu Best- Practice-Beispielen für eine gelungene Mentoringbeziehung.

In  vier  weiteren  Seminaren  zu  den  Themen  „Selbstpräsentation  und  Kommunikation“, „Werteorientiertes Führen“, „Work-Life-Competence“ sowie „Netzwerken“ werden die Teilnehmerinnen bis Ende 2020 auf berufliche und private Herausforderungen vorbereitet, um verantwortungsvolle Positionen in Wirtschaft und Wissenschaft,  Politik und Gesellschaft, Kirche und Medien übernehmen zu können.

 
Kontakt

Dr. Daniela Tandecki

Dr

Abteilungsleiterin Promotionsförderung

Daniela.Tandecki@kas.de +49 2241 246-2511 +49 2241 246-2573