Veranstaltungsberichte

Adenauer-Raum in der EHU eröffnet

In der Europäischen Humanistischen Universität (EHU) in Vilnius wurde der Konrad-Adenauer-Raum eingeweiht

Seit fast 10 Jahren besteht die Zusammenarbeit zwischen der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und der Europäischen Humanistischen Universität (EHU).
 

In dieser Zeit wurden vom Auslandsbüro Belarus und der EHU viele erfolgreiche Projekte durchgeführt: Konferenzen, Workshops, Seminare und Publikationen.
 

Fünf Studierende der Universität erhalten derzeit das Sur-Place Stipendium der KAS, das seit 2016 angeboten wird. Die Gesamtzahl der Stipendiaten beläuft sich auf elf Studierende der EHU.
 

Anlässlich dieser langjährigen Zusammenarbeit zwischen der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Europäischen Humanistischen Universität wurde am 18. Dezember 2018 ein eigener Raum mit Namen Konrad Adenauers eingeweiht – der erste Raum an einer Universität benannt nach diesem großen Europäer und ersten Kanzler der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg.

Konrad Adenauer hat sein Erbe für Generationen hinterlassen. Er ist Impulsgeber nicht nur für die nach ihm benannte Stiftung, sondern auch für viele europäische Politikerinnen, Wissenschaftler und Studierende.
 

Der Einzelne zählt, wie wir es bei Konrad Adenauer sehen. Mit dem Adenauer-Raum an der EHU möchte die KAS zur Erhaltung und Weitertragung seines Erbes beitragen. Wir hoffen, dass wir damit die Studierenden dieser Universität inspirieren können. Im Raum befinden sich Bücher über Konrad Adenauer als Politiker und Mensch, Bilder mit Momenten aus dem Leben Adenauers, sowie Audioaufnahmen seiner Reden, die die Lernprozesse an dieser bedeutenden Alma Mater ergänzen könnten.

Wir hoffen, dass dieser Raum nicht nur als Seminarraum dient, sondern auch als Ort, an dem Studierende, Dozenten und Mitglieder der akademischen Gesellschaft zusammenkommen, lesen und diskutieren. Wir hoffen auch, dass das Erbe von Konrad Adenauer ein Anstoß für alle zur beruflichen und persönlichen Entwicklung wird, sowie dazu bewegt, Verantwortung für ein friedliches, erfolgreiches und geeintes Europa zu übernehmen.