Veranstaltungen

Veranstaltungsberichte

„Demokratie erleben – Entscheidungen treffen“ -

Politisches Planspiel für junge Erwachsene
Moderne Medien und soziale Netzwerke führen zu neuen Formen und Prozessen der Beteiligung und Entscheidung in der Demokratie. Ziel des Plan- und Rollenspiels mit einem Leistungskurs Politik des Gymnasium Steglitz, welches Szenarios aus der Kommunalpolitik zum Inhalt hatte war es, den jungen Erwachsenen den Prozess der demokratischen Entscheidung spielerisch zu vermitteln. Darüber hinaus erwarben sie auch Kompetenzen der Diskussion und Argumentation, um Standpunkte zu formulieren und zu vertreten.

Veranstaltungsberichte

"Emotionaler Mittelpunkt"

Experten diskutieren über Berlins neue Mitte
Berlins Mitte ist eine Großbaustelle: Unter den Linden wird ein neuer U-Bahn-Tunnel gebohrt, die Staatsoper wird saniert, das neue Gebäude des BMI wächst und dort, wo einst der Palast der Republik stand, haben seit diesem Jahr die Bauarbeiten für das Stadtschloss, das sogenannte Humboldt-Forum, begonnen. Berlin und seine Mitte werden sich weiter verändern, so wie das die Stadt schon immer getan hat, mit wachsender Geschwindigkeit seit der Wiedervereinigung 1989.

Veranstaltungsberichte

Auflehnung in „Zimmerlautstärke“

Festakt zum 80. Geburtstag des Schriftstellers Reiner Kunze
Mit Gedichten wie „Zimmerlautstärke“ und poetisch klarer Prosa wagte Reiner Kunze den Widerstand gegen das SED-Regime und eine unerbittliche Kritik an der DDR. Bis heute gilt der mit vielen Preisen ausgezeichnete Schriftsteller als kritischer Zeitzeuge, der Zivilcourage bewies. In einem Festakt in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung ehrten zahlreiche Gäste, darunter Horst Köhler und Friede Springer, den anerkannten Dichter.

Veranstaltungsberichte

„GroKo“ in Lichtenberg

Neue MdBs von CDU und SPD stellen sich vor
Die neu gewählten Bundestagsabgeordneten Dr. Ute Finckh-Krämer von der SPD und Dr. Martin Pätzold von der CDU haben bei einer Neuauflage des Lichtenberger Gesprächs schon mal ein bisschen Große Koalition geübt. Sie kamen ins Kulturhaus Karlshorst, um sich den Fragen der Zuhörer zu stellen sowie ihre Politikfelder und zentrale Punkte der zum Zeitpunkt der Veranstaltung noch laufenden Koalitionsverhandlungen vorzustellen.

Veranstaltungsberichte

Die Steppe ist eine Droge

von Christian Schleicher

Galsan Tschinag beschließt Reihe „Literatur und Freiheit“ der Akademielesung
Blaue Schatten, gelbe Winde, unendliche Weite und absolute Stille sind für Galsan Tschinag die wesentlichen Merkmale der Steppe. Auch wenn sie weitestgehend kalt, karg und kahl ist, sei sie für ihn eine Droge, so der Autor. Aufgrund seiner grandiosen Erzählkunst und seiner ausdrucksstarken, bildreichen Sprache gelang es ihm das Publikum in seinen Bann zu ziehen und es mit auf eine Reise in die Wüste Gobi und das Altai-Gebirge zu nehmen.

Veranstaltungsberichte

Wanderer zwischen den Welten

Galsan Tschinag zu Besuch im Gymnasium Steglitz
Nach anfänglicher Skepsis scheuten sich die Schüler der zehnten Klasse des Gymnasiums Steglitz nicht, Galsan Tschinag viele Fragen zu seinem Leben als Schriftsteller und Schamane zu stellen. In Kooperation mit dem Gymnasium Steglitz veranstaltete die Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung eine Lesung mit dem mongolisch-stämmigen Buchautor.

Veranstaltungsberichte

„Nach-Mauer-Europa“ gemeinsam gestalten

Herman Van Rompuy hält vierte Europa-Rede
Der Präsident des Europäischen Rates, Herman Van Rompuy, hat sich in Berlin anlässlich der vierten Europa-Rede davon überzeugt gezeigt, dass Europa gestärkt aus der Krise hervorgehen wird. Notwendig dafür seien weitere Reformanstrengungen in allen Mitgliedstaaten einschließlich den Nordländern. „Gemeinsam gestalten wir das `Nach-Mauer-Europa`“, rief Van Rompuy im Allianz Forum die 600 anwesenden Gäste auf.

Veranstaltungsberichte

Was bleibt nach dem Einsatz

Hilfe für Helfende - Zur Bewältigung und Vorbeugung traumatischer Erkrankungen
„Schön, dass ich die Chance habe, mit dir zu reden!“, so leitet Manuela Kazmiersky, die Leiterin der Sozialbetreuung, Polizei Berlin ihre alltäglichen Sprechstunden mit traumatisierten Kollegen ein. „Denn dieser Mensch ist noch am Leben und das ist das Einzige was zählt.“ Ob privater Schicksalsschlag oder Trauma durch Waffengebrauch im Berufsalltag, der Mensch benötige Vertrauen, Nähe und das Gefühl nicht isoliert zu sein.

Veranstaltungsberichte

„Ein Rädchen, das sich mitdrehte“

von Tobias Fresenius

6. Hohenschönhausen-Forum untersucht das Mitläufertum
Studien über Verbrechen der NS-Diktatur, die zu dem Ergebnis kommen, dass der anonymen Masse eine hohe Mitverantwortung zukommt, nähren den Verdacht, dass dies auch in der DDR der Fall gewesen sein könnte. Die Schuld der Vielen hätte dann die Existenz der Diktatur gesichert und die Verbrechen im Unrechtsstaat mit möglich gemacht. Intensive Forschungen zu dem Thema gibt es allerdings bislang nicht. Für Dr. Hubertus Knabe, Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, ist es höchste Zeit dies zu ändern und das „merkwürdig unterbelichtete“ Thema einer schrittweisen Aufklärung zuzuführen.

Veranstaltungsberichte

Experte spricht über rechtsextreme Geschichtsauffassungen

Unter dem Titel „Die Instrumentalisierung der Geschichte durch rechtsextremistische Kreise“ sprach Dr. Michael Kohlstruck, Politik- und Antisemitismusforscher an der Technischen Universität Berlin, am Dienstag in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung über geschichtspolitische Argumentationen heutiger Rechtsextremer. Dabei stellte der Referent zwei Thesen auf. Erstens, stellte Kohlstruck fest, seien Rechtsextreme an einer Rehabilitierung der NS-Zeit interessiert. Dies sei aber nur ein Teilziel.