Veranstaltungen

Veranstaltungsberichte

Nationalhymnen als Kampf der Emotionen

von Jana Biesterfeldt

„Ohne ihn wäre die Kulturpolitik in Berlin heute eine andere.“ Mit diesen Worten begrüßte Rita Schorpp, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Konrad-Adenauer-Stiftung, Christoph Stölzl. Er sei eine „herausragende Persönlichkeit der Kulturpolitik der letzten Jahrzehnte“. Stölzl war u.a. Gründungs- und Generaldirektor des Deutschen Historischen Museums, später Berliner Senator für Kultur und Wissenschaft und Vize-Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin. Seit 2010 ist er Präsident der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.

Veranstaltungsberichte

„Wir gedenken seiner historischen Lebensleistung“

Berlin gedenkt Adenauer
Er war der erste Bundeskanzler Westdeutschlands und manövrierte Deutschland 14 Jahre lang sicher durch die schwierige Nachkriegszeit. Die Werte und Grundsätze Konrad Adenauers Politik sind heute aktueller denn je. Anlässlich seines 50. Todestages am 19. April gedachten Vertreter der Berliner CDU ihrem einstigen Parteigründer und die Konrad-Adenauer-Stiftung ihrem Namensgeber.

Veranstaltungsberichte

„Kieselstein auf der Weltkarte“

von Simon Pfeffereder

S.E. Dr. Albert Friggieri, Botschafter der Republik Malta, sprach in der Reihe „Europabilder“ über Malta und Europa.
Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr begrüßte die Konrad-Adenauer-Stiftung den Botschafter eines EU-Mitgliedslandes: S.E. Dr. Albert Friggieri, Botschafter der Republik Malta in Deutschland. Informativ und durchaus persönlich berichtete er über sein Land in Europa – von der Herrschaft des Malteserordens über die britische Besatzung bis hin zur momentanen EU-Ratspräsidentschaft.

Veranstaltungsberichte

Die Freiheit des Wortes

von Jana Biesterfeldt

Lesung und Buchvorstellung verfolgter Schriftsteller
Weltweit sind 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Dies stelle auch Deutschland vor „enorme Herausforderungen“, sagte Christian Schleicher, Abteilungsleiter Politische Bildungsforen und Regionalbüros Nord der Konrad-Adenauer-Stiftung, zu Beginn der Veranstaltung, die die Konrad-Adenauer-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem PEN-Zentrum Deutschland durchführte.

Veranstaltungsberichte

Im Spannungsfeld zwischen Politikern und Medienmachern

Monika Zimmermann stellt ihr Buch „Unter lauter Leuten“ vor
"Es macht einfach Spaß, dieses Buch zu lesen" lobte Prof. Dr. Bernhard Vogel, Ehrenvorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, das Buch „Unter lauter Leuten“, welches Überraschendes aus dem Alltag von Prominenten humorvoll und pointenreich hervorbringe. Bei der Buchvorstellung in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung hob er das besondere Talent der Autorin Dr. Monika Zimmermann hervor.

Veranstaltungsberichte

Sieg Le Pens „unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich“

Extremismusforscher Prof. Dr. Patrick Moreau über den Front National und Marine Le Pen
Bei den französischen Präsidentschaftswahlen werden der Kandidatin des rechtsextremen Front National, Marine Le Pen, durchaus Chancen eingerechnet, in die Stichwahl zu kommen. Über die Partei und die Kandidatin sprach beim Stadtteilgespräch Steglitz-Zehlendorf der deutsch-französische Politikwissenschaftler und Extremismusforscher Prof. Dr. Patrick Moreau.

Veranstaltungsberichte

Die Vorzüge der Demokratie

von Christian Schleicher

Politikunterricht einmal anders, so könnte man den Projekttag zur DDR-Geschichte: Diktatur und Demokratie überschreiben, der am Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasium stattgefunden hat. Die Autorin und Regisseurin, die in der DDR lebte und dort als Bürgerrechtlerin aktiv war, vermittelte 28 Schülern/innen aus der Sicht einer Zeitzeugin Kenntnisse über das Leben unter der SED-Diktatur.

Veranstaltungsberichte

Hatten Sie Deutsch-Leistungskurs?

von Christian Schleicher

„Tagesanbruch“, so lautet der Titel des neuesten Buches Hans-Ulrich Treichels, aus dem der Autor am späten Vormittag des 10. März 2017 vor Schülern/innen des Gymnasiums Steglitz vorgelesen hat.

Veranstaltungsberichte

„Der Staat ist zwar verschwunden, die Menschen aber sind geblieben“

von Simon Pfeffereder

Eröffnung der Ausstellung „Das sowjetische Experiment - 100 Jahre Oktoberrevolution“
Wie weit ist die Aufarbeitung des Kommunismus 100 Jahre nach der Oktoberrevolution vorangeschritten? Um diese Frage drehte sich eine Diskussionsrunde im Forum der Konrad-Adenauer-Stiftung anlässlich der Ausstellungseröffnung des jungen Historikers Ivan Kulnev. In 43 Kollagen versucht der russische Künstler die Erinnerung an die Schrecken des Kommunismus wach zu halten. Er verfolgt mit Sorge den Wunsch nach einer Resowjetisierung gerade bei jungen Leuten in Russland.

Veranstaltungsberichte

„Es gibt Dinge, die verschweigt man sogar den Toten“

von Sophie Meiser

Hans-Ulrich Treichel stellte sein Werk „Tagesanbruch“ in der Reihe „Literatur und Integration“ vor
Der Schriftsteller Hans-Ulrich Treichel stellte in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung seine neue und viel beachtete Erzählung „Tagesanbruch“ vor. Es ist die eindrückliche Geschichte einer Frau, die am Totenbett ihres Sohnes versucht, sich ihrem bislang tabuisierten Kriegstrauma zu stellen. „Tagesanbruch“ ist mehr als ein Zeitdokument über die Verdrängungsmechanismen im Nachkriegsdeutschland; es ist ein Buch über Identität, Verlust, Heimat und schließlich auch Familie.