Veranstaltungsberichte

Die Vorzüge der Demokratie

von Christian Schleicher
Politikunterricht einmal anders, so könnte man den Projekttag zur DDR-Geschichte: Diktatur und Demokratie überschreiben, der am Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasium stattgefunden hat. Die Autorin und Regisseurin, die in der DDR lebte und dort als Bürgerrechtlerin aktiv war, vermittelte 28 Schülern/innen aus der Sicht einer Zeitzeugin Kenntnisse über das Leben unter der SED-Diktatur.

Dazu setze sie ganz unterschiedliche Medien ein. Neben ihren persönlichen Schilderungen zeigte sie den Jugendlichen den Film „Die Vergessenen. Tod, wo andere Urlaub machen“, in dem über vier Fluchtversuche von DDR-Bürgern über die bulgarische Grenze berichtet wird, las ihnen aus ihrer Biographie „Abreiß-Kalender. Ein deutsch-deutsches Tagebuch" sowie aus einem Presseartikel über die Haarschneide-Aktion von 1969 in Pößneck vor.

Sehr anschaulich arbeitete sie mit den Schülern/innen die Unterschiede von Diktatur und Demokratie heraus.

Am Ende der Veranstaltung unterstrich sie, dass sich die Jugendlichen mehr als glücklich schätzen könnten in einer Demokratie zu leben, eine Staatsform, die ihnen vor allen Dingen Freiheit, Menschenrechte und Sicherheit garantiere. Damit dies auch so bleibe, sei Engagement und Wachsamkeit gefordert, so Frau Klier.

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