Veranstaltungsberichte

Studien- und Dialogprogramm für neugewählte Parlamentarier aus Bosnien und Herzegowina

Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung waren neugewählte Parlamentarier aus Bosnien und Herzegowina zu Gast in Brüssel und Berlin, um sich über die Arbeit des Europaparlamentes in Brüssel und des Bundestages in Berlin zu informieren. Das Besucherprogramm wurde vom Team Inlandsprogramme und dem Team des Multinationalen Entwicklungsdialogs in Brüssel organisiert und wurde von Dr. Dümmel, Leiter des Auslandsbüros Bosnien und Herzegowina, begleitet.

Die KAS arbeitet in Bosnien und Herzegowina seit Jahren mit fünf EVP-nahen Parteien und mit allen Parlamenten auf der National- und Entitätsebene zusammen. Dabei werden demokratische und rechtsstaatliche Grundsätze vermittelt und der Dialog in der Gesellschaft und mit der Bevölkerung gefördert.

Den Teilnehmern, die idealtypisch im Oktober 2014 erstmals auf Ebene des Gesamtstaates oder der beiden Entitäten ins Parlament gewählt wurden, soll durch diese Reise die Möglichkeit gegeben werden, sich über die Arbeit des Europaparlamentes in Brüssel und des Bundestages in Berlin zu informieren. Kenntnisse und Erfahrungen, die sie während dieser Reisen im Expertengespräch bei anderen Abgeordneten sammeln werden, können über viele Jahre genutzt werden, um die eigene Arbeit im jeweiligen Parlament in Bosnien und Herzegowina zu verbessern. In der Vergangenheit sind auf Grund ähnlicher Reisen nützliche Verbesserungsvorschläge entwickelt worden, die dazu führten, dass die Arbeit der Abgeordneten besser organisiert werden konnte.

Durch diese Studienreise kann darüber hinaus ein Netzwerk zwischen Abgeordneten der Parlamente in Brüssel, Berlin und Bosnien und Herzegowina aufgebaut werden und engere Beziehungen zwischen der Konrad-Adenauer-Stiftung und den neuen Abgeordneten geknüpft werden. Das Programm wird somit die bereits bestehende Partnerschaft zwischen der Konrad-Adenauer-Stiftung und den EVP-nahen Parteien in Bosnien und Herzegowina stärken und den Austausch zwischen ausgewählten Führungspolitikern und dem Parteiennetzwerk vertiefen.