Veranstaltungsberichte

Anregungen zur Aufarbeitung des Kommunismus

Der stellvertretende Innenminister Bulgariens Veselin Vuchkow und der Büroleiter Boiko Slavzev informierten sich in Berlin über Möglichkeiten der Aufarbeitung des Kommunismus.

In Bulgarien ist von staatlicher Seite bislang eine gut funktionierende Behörde für die Nutzung der Akten der Staatssicherheit mit einem modernen Gesetz etabliert worden. Hingegen mangelt es an staatlichen Aktivitäten zur Aufarbeitung des Kommunismus. Über die Möglichkeiten einer musealen Aufarbeitung informierten sich Minister Vuchkow und Boiko Slavzev zum einen im ehem. Stasi-Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen, wo sie vom Direktor der Gedenkstätte, Dr. Hubertus Knabe, geführt und beraten wurden. Von ganz anderer Art, aber im selben Kontext, stand der Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße, wo die Gruppe von Direktor Klausmeier geführt wurde. Neben diesen beiden konkreten Beispielen einer musealen Aufarbeitung der Diktatur wurden zahlreiche andere Möglichkeiten besprochen, zumal in Bulgarien kaum im Original erhaltene Gefängnisse oder Lager aus der Zeit des Kommunismus existieren.

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Ansprechpartner

Thorsten Geißler

Thorsten  Geißler bild

Leiter des Auslandsbüros Bulgarien

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