Friedensprojekt Europa


Europa als großes Friedensprojekt steht im Zentrum der Aprilausgabe der Politischen Meinung. Dabei werden die bevorstehenden Schritte in Richtung Erweiterung, Verfassung und Wahl zum Europäischen Parlament ebenso umrissen wie die Aspekte der Sicherheit, des Hegemoniestrebens, der Identität und des Rückhaltes in der deutschen Bevölkerung.Im Weiteren würdigt die Politische Meinung die Bedeutung Roman Herzogs anläßlich seines 70. Geburtstages. Eine Gratulation zu Walter Kempowskis 75. Geburtstag skizziert seinen Lebensweg und seinen literarischen Werdegang.Eine eigene Rubrik beschäftigt sich im April mit dem Thema schwarz-grüne Zusammenarbeit.Die „Perspektiven“ nehmen in der April-Ausgabe die Familienpolitik der Europäischen Union in den Blick sowie den Verfassungsstaat in seiner friedenspolitischen Rolle.

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Inhalt

  • Schwarz-Grün erweitert Optionen

    Erst wenn alle Parteien miteinander koalitionsfähig sind, haben die alten ideologischen Tabus ihre Macht verloren. Seit 1989 erweitert sich der Handlungsspielraum kontinuierlich. Zur Auflösung ideologischer Tabus

    von Hubert Kleinert

  • Europa sucht seine Identität

    Der wachsende Einfluss europäischer Institutionen steht in krassem Missverhältnis zu ihrer öffentlichen Wahrnehmung. Die Selbstverständlichkeit der Gründungsmotive ruft nach einer geistig begründeten Zielrichtung Zum Geist eines vielfältigen Kontinentes

    von Wolfgang Bergsdorf

  • Der Dichter als Chronist

    Walter Kempowski feiert am 29. April seinen 75. Geburtstag. Einblicke in ein hartes Leben und ein großes kompromissloses Werk. Zum 75.Geburtstag von Walter Kempowski am 29. April

    von Wolf Scheller

  • Das große Friedensprojekt

    Vertiefung und Erweiterung der Europäischen Union sind über Jahrzehnte Hand in Hand gegangen. Auch jetzt senden die bevorstehenden Schritte vitale Zukunftssignale aus. Zu den wichtigsten aktuellen Herausforderungen an die Europäische Union

    von Hans-Gert Pöttering

  • Mehr Brücken als Barrieren

    Die gemeinsamen Wertegrundlagen von Union und Grünen konnten erst zu Tage treten, nachdem der Graben durch Veränderungen auf beiden Seiten fast aufgefüllt ist. Zur Entwicklung des schwarz-grünen Verhältnisses

    von Michael Jung

  • Familienpolitik in der Europäischen Union

    Ein Vergleich der verschiedenen familienpolitischen Konzepte macht deutlich, wie Erfolge zu erzielen sind. Insbesondere in Frankreich gilt die Familie als Kernelement einer sinnvollen Bevölkerungspolitik. Bevölkerungsorientierung trägt Früchte – ein Vergleich

    von Christine Henry-Huthmacher

  • Integrationsfigur mit Intellekt und Ironie

    Roman Herzog hat Wort und Tat stets auf das Engste verknüpft. Noch immer ist er einer der gefragtesten Ratgeber. Eine Gratulation zum 70. Geburtstag. Zum 70. Geburtstag von Roman Herzog am 5. April

    von Angela Merkel

  • Die Erweiterungspolitik Europas als politisches Ziel

    Demokratische und rechtsstaatliche Standards waren im europäischen Einigungsprozess von Beginn an entscheidend. Eine Analyse der Beweggründe des europäischen Einigungsprozesses

    von Marianne Kneuer

  • Die EU-Verfassung – Der große Wurf ins Ungewisse

    angemerkt

    von Manfred Funke

  • Führungsmacht Frankreich – Ohnmacht Deutschlands

    Die Abkehr Berlins von Washington erschien zunächst als selbstbewusster „deutscher Weg“. Hinter dieser Fassade verbirgt sich aber eine nahezu bedingungslose Unterwerfung unter den französischen Willen; sie steht einer europapolitischen Gestaltungskraft Deutschlands entgegen. Außenpolitik in blindem Gehorsam?

    von Johannes Thomas

  • Editorial

    von Rita Anna Tüpper

  • Spill-over einer christlich orientierten Politik in Europa

    Nur im Wissen um seine Herkunft kann Europa seine Zukunft gestalten. Eine politische Identität Europas ist ohne den konkreten Rückbezug auf die kulturellen Werte undenkbar. Zu Werteorientierung und Gottesbezug der europäischen Verfassung

    von Frank Ronge

  • Sicherheit für Europa

    Die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik ist heute der Motor der europäischen Integration. Von den EU-Bürgern wird sie gewünscht und erwartet. Zu ihren Fortschritten seit 1999 Eine gemeinsame Außenpolitik ist heute der Motor der Integration

    von Christoph Heusgen

  • Abstimmen über Europa

    Eine hohe Wahlbeteiligung am 13. Juni 2004 wäre ein wichtiges Zeichen an die Regierungen: Sie würde klarmachen, dass der Erfolg von Osterweiterung und Verfassung ein Anliegen der Bürger ist. Zu den Europawahlen vor dem Hintergrund von EU-Erweiterung und Verfassungsprozess

    von Christoph-E. Palmer

  • Zaudernde Vorreiter

    Die niederländische und belgische Christdemokratie gelten zu Recht als wichtige Wegbereiter des europäischen Integrationsprozesses. Vor der Europawahl aber sind nun wieder nationalere Töne zu hören. Zur Europapolitik der belgischen und niederländischen Christdemokraten

    von Siebo M.H. Janssen

  • Die Deutschen zu Europa und Amerika

    Im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung wurde im November 2003 eine Meinungserhebung zu den Schlüsselfragen der europäischen Integration und zum transatlantischen Verhältnis durchgeführt. Eine Darstellung der wichtigsten Ergebnisse und ihrer Folgen für die Politik. Ergebnisse einer Umfrage der Konrad-Adenauer- Stiftung

    von Roland Freudenstein, Viola Neu

  • Der Verfassungsstaat als Friedensgarant (I)

    Der Mainstream heutiger Staatsrechtslehre wendet sich lieber der Verfassung als den Fragen der Staatssicherheit zu. Doch es gilt angesichts neuer sicherheitspolitischer Herausforderungen die strukturellen Notwendigkeiten zu bedenken. Der Mainstream der Staatsrechtslehre steht vor neuen sicherheitspolitischen Herausforderungen

    von Josef Isensee

  • Ein Zeitzeuge zieht Bilanz

    gelesen: Asher Ben-Natan, Die Chuzpe zu leben. Stationen meines Lebens

    von Niels Hansen

  • Radikal umdenken

    gelesen: Hans-Werner Sinn: Ist Deutschland noch zu retten?

    von Vera Lengsfeld

  • Mehr Integration, weniger Zuwanderung

    gelesen: Stefan Luft: Ausländerpolitik in Deutschland / Rolf Stolz: Deutschland, deine Zuwanderer

    von Harald Bergsdorf

  • Aktuelles intern

    Neue Aktionen, Programme und Publikationen der Konrad-Adenauer-Stiftung

    von Walter Bajohr

Über diese Reihe

Die Politische Meinung präsentiert sich seit 2013 „generalüberholt“ ihren Lesern: Das neue, ästhetisch anspruchsvolle Layout bietet ein klares und aufgelockertes Schriftbild, die Themenschwerpunkte werden facettenreicher und von Bildstrecken begleitet. Eine veränderte Erscheinungsweise von sechs Doppelausgaben jährlich mit jetzt 128 Seiten gibt dieser Fortentwicklung einen neuen Rahmen.

Die Zeitschrift bietet als Bezugspunkte fundierte Analysen historischer Hintergründe und eine der individuellen Eigenverantwortung verpflichtete, im christlichen Menschenbild verankerte Ethik.​​​​​​​

Bestellinformationen

Die Politische Meinung erscheint sechsmal im Jahr. Der Bezugspreis für sechs Hefte beträgt 50,00 € zzgl. Porto. Der Einzelheftpreis beträgt 9,00 €. Schüler und Studenten erhalten einen Sonderrabatt (25 Prozent). Die Bezugsdauer verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht bis zum 15. November eines Jahres schriftlich abbestellt wird. Bestellungen über den Verlag, durch den Buchhandel oder per E-Mail an politische-meinung@kas.de

Herausgeber

Norbert Lammert, Bernhard Vogel

ISBN

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