Fundamente für Freiheit und Einheit

Ausgabe 473 | 1. April 2009

Im Aprilheft der Politischen Meinung zu „Fundamenten für Freiheit und Einheit“ in Deutschland würdigt Norbert Lammert 60 Jahre Arbeit des Deutschen Bundestages. Wolfgang Schäuble beleuchtet die Schutzfunktionen unserer Grundordnung als wehrhafte Demokratie und Franz-Josef Jung blickt auf 60 Jahre Nordatlantische Allianz zurück. Das Grundgesetzt als Stifter politischer Identität betrachtet Otto Depenheuer und Nino Galetti erinnert an die Wahl von Bonn zur Bundeshauptstadt. Mit der veränderten Situation der Volksparteien in Deutschland setzt sich Hans Hugo Klein auseinander.Unter der Rubrik „Politik aktuell“ warnt Uwe Schünemann vor der Linken als unterschätzte Gefahr und Harald Bergsdorf geht den Koalitionsperspektiven im Wahljahr 2009 nach. Manfred Wilke und Udo Baron nehmen die Kampagne gegen Stanislaw Tillich in den Blick, während Stephan Raabe den Streit um Erika Steinbach beleuchtet. Mit der Integrationspolitik der CDU beschäftigt sich Tihomir T. Popovic.In der Rubrik „Wissen und Werte“ analysiert Manfred Funke die Wendejahre 1909 bis 2009, Walter Hömberg untersucht die Bildungsrevolution des 19. Jahrhunderts und Dirk Schwenzfeier plädiert für eine Politik der Nachhaltigkeit.

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Inhalt

  • Inhalt

  • Editorial

    von Danja Bergmann

  • Nicht Wunderheiler, sondern überzeugte Demokraten

    Mit dem neu begründeten ersten Deutschen Parlament begann 1949 eine beispiellose Zeit von Frieden, Freiheit und Wohlstand.

    von Norbert Lammert

  • Sechzig Jahre "wehrhafte Demokratie"

    Die Sicherung von Demokratie und Begrenzung von Macht und Mehrheit sind ein Fortschritt zur Weimarer Verfassung. Vor allem aber muss die Werteordnung von den Menschen getragen werden.

    von Wolfgang Schäuble

  • Grundlage deutscher Sicherheit - 60 Jahre Nordatlantische Allianz

    Die NATO bindet europäische und transatlantische Sicherheit an westliche Werte. In diesem Verständnis hat deutsche Politik die Entwicklung der Allianz immer wieder geprägt.

    von Franz Josef Jung

  • Verfassung als Staatsersatz

    Vor dem Hintergrund historischer Last hat das Grundgesetz politische Identität gestiftet. Den Herausforderungen der Gegenwart können Staat und Verfassung nur im Wechselverhältnis Rechnung tragen.

    von Otto Depenheuer

  • Residenz am Rhein

    Die Arbeit des Parlamentarischen Rates am Grundgesetz in Bonn vor sechzig Jahren war ständigem Baulärm ausgesetzt. Dabei war die Wahl des künftigen Bundessitzes noch nicht getroffen.

    von Nino Galetti

  • Parteien in Deutschland

    Als Organisationen der Zivilgesellschaft sind Parteien einem ständigen Wandel unterworfen. Einzig „gutes Regieren“ in stabilen Formationen kann verloren gegangenes Vertrauen wiederherstellen.

    von Hans Hugo Klein

  • Die unterschätzte Gefahr

    „Die Linke“ ist keine normale Oppositionspartei innerhalb der Demokratie, sondern bekämpft diese. Auf die Beobachtung durch den Verfassungsschutz darf nicht verzichtet werden.

    von Uwe Schünemann

  • Wer mit wem?

    Die Bundesrepublik zählt zu den Demokratien mit üblicherweise kleinen Koalitionen. Durch die Diversifizierung der Parteienlandschaft werden Große Koalitionen oder Drei-Parteien-Bündnisse begünstigt.

    von Harald Bergsdorf

  • Die Kampagne gegen Stanislaw Tillich

    Versuche, die CDU mit ihrer DDR-Vergangenheit zu diskreditieren, gibt es mehrfach. Nachvollziehbare Regeln und die Betrachtung des Kontextes sind in historischen Debatten jedoch unabdingbar.

    von Manfred Wilke , Udo Baron

  • Im Antlitz der Geschichte

    Im Streit um Erika Steinbach wird befördert, was man eigentlich verhindern will: Die Diskussionen kreisen um Vertreibungen, statt um das verwundete polnische Volk.

    von Stephan Georg Raabe

  • Keine Mauern im Kopf

    Durch aktives Fördern und offenes Fordern von Integration bietet die CDU den in Deutschland lebenden Migranten die beste Chance, ihre Wünsche zu verwirklichen.

    von Tihomir Popovic

  • Wendejahre 1909-2009

    Die deutsche Gegenwart formte sich aus den Erfahrungen der Vergangenheit. Die Aktivierung der Selbstheilungskräfte hat mit der Benennung von Störfeldern einzusetzen.

    von Manfred Funke

  • Wissen ist Macht!?

    Der Bildungsrevolution des 19. Jahrhunderts folgt heute die digitale Wissensexpansion.Sokrates behält am Ende recht: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“

    von Walter Hömberg

  • Politik des rechten Maßes

    Ökonomische, ökologische und soziale Interessen bilden die Säulen der Nachhaltigkeit. Nur ein demokratisches System kann den gerechten Ausgleich bewirken.

    von Dirk Schwenzfeier

  • Umgang mit der NPD

    Uwe Backes, Henrik Steglich (Hrsg.): Die NPD. Erfolgsbedingungen einer rechtsextremistischen Partei / Fabian Virchow, Christian Dornbusch (Hrsg.): 88 Fragen und Antworten zur NPD

    von Ralf Altenhof

  • Erinnerungen an die Sowjet-Zeit

    Antony Beevor, Luba Vinogradova: Ein Schriftsteller im Krieg. Vassili Grossmann und die Rote Armee 1941–1945 / Simon Sebag Montefiore: Der junge Stalin

    von Giselher Schmidt

  • Aktuelles intern

Über diese Reihe

Die Politische Meinung präsentiert sich seit 2013 „generalüberholt“ ihren Lesern: Das neue, ästhetisch anspruchsvolle Layout bietet ein klares und aufgelockertes Schriftbild, die Themenschwerpunkte werden facettenreicher und von Bildstrecken begleitet. Eine veränderte Erscheinungsweise von sechs Doppelausgaben jährlich mit jetzt 128 Seiten gibt dieser Fortentwicklung einen neuen Rahmen.

 

Die Zeitschrift bietet als Bezugspunkte fundierte Analysen historischer Hintergründe und eine der individuellen Eigenverantwortung verpflichtete, im christlichen Menschenbild verankerte Ethik.

BESTELLINFORMATIONEN

Die Politische Meinung erscheint sechsmal im Jahr. Der Bezugspreis für sechs Hefte beträgt 50,00 € zzgl. Porto. Der Einzelheftpreis beträgt 9,00 €. Schüler und Studenten erhalten einen Sonderrabatt (25 Prozent). Die Bezugsdauer verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht bis zum 15. November eines Jahres schriftlich abbestellt wird. Bestellungen über den Verlag, durch den Buchhandel oder per E-Mail an politische-meinung@kas.de

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Die Politische Meinung erscheint sechsmal im Jahr. Der Bezugspreis für sechs Hefte beträgt 50,00 € zzgl. Porto. Der Einzelheftpreis beträgt 9,00 €. Schüler und Studenten erhalten einen Sonderrabatt (25 Prozent). Die Bezugsdauer verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht bis zum 15. November eines Jahres schriftlich abbestellt wird. Bestellungen über den Verlag, durch den Buchhandel oder per E-Mail an politische-meinung@kas.de

Herausgeber

Wolfgang Bergsdorf, Hans-Gert Pöttering, Bernhard Vogel

ISBN

0032-3446