Sechzig Jahre CDU

Ausgabe 422 | 1. Januar 2005

In ihrem Schwerpunkt „Sechzig Jahre CDU“ würdigt die Politische Meinung die Christlich Demokratische Union Deutschlands, ihre Entstehungsgeschichte aus den Wurzeln der christlichen Widerstandsbewegung bis hin zu einer gesamtdeutschen Partei, die die deutsche und europäische Politik nachhaltig mitbestimmt hat. Weitere Beiträge befassen sich mit Fragen, die sich angesichts der Herausforderungen der Globalisierung für Europa und die USA gleichermaßen stellen. Nicht zuletzt wird die innenpolitische Entwicklung in den USA nach den Wahlen auf ihre Prägung durch neokonservative Tendenzen hin beleuchtet.Die Rubrik „Politische Kommunikation“ geht auf den Bereich Politische Werbung in modernen Wahlkampagnen sowie auf die Mediatisierung der Politik ein.Unter der Rubrik „Literatur“ wird der saarländische Heimatpoet Johannes Kühn vorgestellt.

Inhaltsverzeichnis anzeigen

Inhalt

  • Editorial

    von Stephan Eisel

  • Eine Union für Deutschland

    Die CDU hat in entscheidenden Situationen der Nachkriegsgeschichte die richtigen Entscheidungengetroffen, weil sie eine Partei ist, die auf einer festen Basis von Werten gründet.

    von Angela Merkel

  • Sechzig Jahre Unionsparteien

    Die Geschichte der CDU zeigt ihre kontinuierliche Prägekraft auf die Bundesrepublik auch in Zeiten gesellschaftlichen Wandels. Dabei ist insbesondere ihre Verankerung in Ländern und Kommunen entscheidend.

    von Klaus Gotto

  • Partei der Einigung Europas

    Die wichtige Rolle der CDU in der Europapolitik beruht darauf, dass ihre maßgeblichen Politiker sich stets für die Gemeinschaftsmethode einsetzten.

    von Viviane Reding

  • Gemeinsam für ein erfolgreiches Deutschland

    In ihrer sechzig Jahre währenden Geschichte hat die CDU gemeinsam mit der CSU Entscheidendes geleistet, um Deutschland nach vorn zu bringen. Ein Glückwunsch der Schwesterpartei.

    von Joachim Herrmann

  • Familie im Fokus der CDU

    1949 wurde die Errichtung von Familiekassen von der CDU beantragt, fünf Jahre später gab es das erste Kindergeld. Zur christdemokratischen Handschrift einer familienfreundlichen Politik.

    von Dagmar Nelleßen-Strauch

  • Vision eines Amerikaners

    Die transatlantischen Differenzen gleichen Familienstreitigkeiten. Ähnlichkeiten und Abhängigkeiten stellen Europa und die USA gemeinsam vor globale Herausforderungen.

    von Michael Novak

  • Antworten auf die Globalisierung

    Je spürbarer die ursprünglich von Europa und Amerika ausgehende Globalisierung wird, desto mehr wächst das Bedürfnis nach lokaler Selbstvergewisserung: Identität muss gestärkt und Orientierung gefördert werden.

    von Wolfgang Bergsdorf

  • Ideologie und Praxis des Neokonservatismus

    Die neokonservativen Tendenzen der US-amerikanischen Regierung werden in vielen Politikfeldern sichtbar. Befürworter des Multilateralismus beunruhigt die geringe Aussicht auf einen außenpolitischen Kurswechsel.

    von Siebo M.H. Janssen

  • Krieg und Frieden

    Anders als die USA stellt sich Europa in außenpolitischen Angelegenheiten als soft power dar. Preis des hiermit bewahrten „guten Gewissens“ ist eine sicherheitspolitische Wirkungslosigkeit.

    von Dieter Farwick , Babak Khalatbari

  • Politische Werbung in modernen Wahlkampagnen

    Professionelle Werbestrategien bewegen sich zwangsläufig im Spannungsfeld zwischen der Erregung von Aufmerksamkeit und seriöser Vermittlung.

    von Daniel Kießling , Udo Zolleis

  • Funktionsverlust des Deutschen Bundestages

    Konsensrunden und Kommissionen boomen und scheinen der eigentlichen Parlamentsarbeit den Rang abzulaufen. Eine Analyse der Wirkungsweise solcher Gremien.

    von Conny Mayer

  • Politik im Zangengriff der Medien?

    Machtzuwachs der Medien muss in der Demokratie kein Automatismus sein. Die Eigenlogik der Politik und eine frei gewählte Distanz der Politiker zur Mediatisierung ermöglichen eine bewusste Steuerung.

    von Robert Grünewald

  • Ein Fall von Murti-Bing

    Das Selbstverständnis einiger zu DDR-Zeiten angepasster Intellektueller ist immer nochso weitgehend ideologisch durchdrungen, dass sie die politische Realität umdeuten. Eine Analyse am Beispiel Werner Mittenzwei.

    von Ulrich Schacht †

  • Die Welt ins Gedicht holen

    Mit seinen Gedichten dringt Johannes Kühn in die Seele der Dinge. Über einen saarländischen Heimatpoeten mit Weltwurzeln.

    von Sebastian Kleinschmidt

  • Wendezeit der Gewerkschaften

    Hans-Peter Müller/Manfred Wilke: Quo vadis, IG Metall? ; Hans-Peter Müller/Manfred Wilke: ver.di: Porträt und Positionen

    von Giselher Schmidt

  • Europäische Zeitgeschichte im Blick

    Markus Schmitz: Westdeutschland und die Schweiz nach dem Krieg. Die Neuformierung der bilateralen Beziehungen 1945–1952Ulrich Lappenküper/Joachim Scholtyseck/Christoph Studt (Hg.): Masse und Macht im 19. und 20. Jahrhundert

    von Ansgar Lange

  • Aktuelles intern

    Aktuelles intern. Aktionen, Publikationen, Programme der Konrad-Adenauer-Stiftung

    von Walter Bajohr

Über diese Reihe

Die Politische Meinung präsentiert sich seit 2013 „generalüberholt“ ihren Lesern: Das neue, ästhetisch anspruchsvolle Layout bietet ein klares und aufgelockertes Schriftbild, die Themenschwerpunkte werden facettenreicher und von Bildstrecken begleitet. Eine veränderte Erscheinungsweise von sechs Doppelausgaben jährlich mit jetzt 128 Seiten gibt dieser Fortentwicklung einen neuen Rahmen.

 

Die Zeitschrift bietet als Bezugspunkte fundierte Analysen historischer Hintergründe und eine der individuellen Eigenverantwortung verpflichtete, im christlichen Menschenbild verankerte Ethik.

BESTELLINFORMATIONEN

Die Politische Meinung erscheint sechsmal im Jahr. Der Bezugspreis für sechs Hefte beträgt 50,00 € zzgl. Porto. Der Einzelheftpreis beträgt 9,00 €. Schüler und Studenten erhalten einen Sonderrabatt (25 Prozent). Die Bezugsdauer verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht bis zum 15. November eines Jahres schriftlich abbestellt wird. Bestellungen über den Verlag, durch den Buchhandel oder per E-Mail an politische-meinung@kas.de

Bestellinformationen

Die Politische Meinung erscheint sechsmal im Jahr. Der Bezugspreis für sechs Hefte beträgt 50,00 € zzgl. Porto. Der Einzelheftpreis beträgt 9,00 €. Schüler und Studenten erhalten einen Sonderrabatt (25 Prozent). Die Bezugsdauer verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht bis zum 15. November eines Jahres schriftlich abbestellt wird. Bestellungen über den Verlag, durch den Buchhandel oder per E-Mail an politische-meinung@kas.de

Herausgeber

Wolfgang Bergsdorf, Hans-Gert Pöttering, Bernhard Vogel

ISBN

0032-3446