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Wege aus der Diktatur – europäische Perspektiven


Die Doppelnummer Januar/Februar der Politischen Meinung stellt mit ihrem Schwerpunkt „Wege aus der Diktatur – europäische Perspektiven“ Fragen nach dem Umgang mit der von Traumata geprägten Geschichtslandschaft Europas, um vor diesem Hintergrund die zukünftige politische, geistige und wirtschaftliche Bedeutung des Kontinents im globalen Kontext bestimmen zu können.Der Schwerpunkt wird eingeleitet mit einem Editorial zur Stabilisierung des Euro. Diesem folgen Thesen und Erörterungen zur Gefahr einer nachlassenden Wertschätzung europäischer Errungenschaften, zur Notwendigkeit europäischer Selbstbehauptung gegenüber China und Russland und zu den Gründungsmythen des heutigen Europa, die als negative Erfahrungen in der gemeinsamen Abkehr dennoch einen einenden Charakter entfalten können. Dabei werden die Staaten Deutschland, Polen, Ungarn, Spanien und Italien exemplarisch beleuchtet. Dem europäisch-russischen Verhältnis, welches die Diktatur- Erfahrung Mittelosteuropas zu berücksichtigen hat, ist ebenso ein eigener Beitrag gewidmet wie der Frage einer angemessenen Erinnerungskultur im Hinblick auf Orte der Zerstörung und des gewaltbedingten Verschwindens, der neuerdings ein erweiterter Denkmalsbegriff zur Hilfe kommen kann.Weitere Rubriken wie „Der amerikanische Traum“, „Außen- und Sicherheitspolitik“ und „Globale und soziale Fragen“ enthalten Analysen zu Wirtschaftslage und Mentalitätswandel in den USA, Kommentare zum neuen Strategiepapier der NATO, Analysen zur Außendarstellung Chinas, zur aktuellen Situation Israels und Italiens, ein Plädoyer für die Sozialpartnerschaft in Deutschland und unter „gelesen“ auch eine Besprechung von brisanten Neuerscheinungen zu den historischen Voraussetzungen des Islamismus in Deutschland.

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Inhalt

  • Editorial

    von Hans-Gert Pöttering

  • Europa jenseits der Krise

    Die Erinnerung an seine Traumata kann Europa wieder zu einer Herzensangelegenheit machen. Von großen Leistungen und fehlendem Stolz

    von Jean-Claude Juncker

  • Inhalt

  • Ach Europa!

    Europa ist gezwungen, sich nach vorn zu bewegen, wenn es nicht zurückfallen will. In Konkurrenz mit China und Russland ist seine Bedeutung gefährdet. Der Blick aus Peking erklärt, weshalb wir eine europäische Außenpolitik brauchen

  • Deutschland im Schnittpunkt europäischer Geschichtszonen

    Der Holocaust wird zum negativen Gründungsmythos des Kontinents. Deutsche Geschichte - europäische Geschichte

    von Eckart Conze

  • Die Überwindung polnischer Geschichtsfallen

    Im kommunistischen Polen wurde die Haltung zu den NS-Verbrechen stark instrumentalisiert. Historische Hintergründe und geschichspolitische Konsequenzen des Kniefalls von Willy Brandt

    von Stephan Georg Raabe

  • Ungarische Geschichte und Gegenwart

    Die problematischen Relikte der kommunistischen Diktatur in Ungarn setzen sich bis heute fort. Zu den problematischen Relikten der Diktatur

  • Ein entschiedenes Jein zur Partnerschaft

    Das europäisch-russische Verhältnis muss die Diktaturerfahrung Mittelosteuropas integrieren. Russland und Europa zwischen Diktaturerfahrung und Demokratieentwicklung

    von Kimmo Elo

  • Zwischen Amnesie und kollektiver Erinnerung

    Der einstige spanische „Schweigepakt“ war zu seiner Zeit entscheidend für die Konsolidierung der Demokratie. Vergangenheitsaufarbeitung in Spanien

    von Walther L. Bernecker

  • Gründungsmythos Resistenza

    Die katholisch-kommunistische Allianz des Widerstandes, die sehr bald zerbrach, war dennoch bestimmend für Italiens Selbstfindung nach dem Zweiten Weltkrieg und seine pro-europäische Orientierung. Der Beitrag Italiens zur europäischen Erinnerungskultur im zwanzigsten Jahrhundert

    von Günther Heydemann

  • Dialogische Erinnerungsräume

    Ein erweiterter Denkmalsbegriff lässt die Spuren gewaltbedingten Verschwindens sichtbar werden. Neue Wege in der Denkmalpflege

    von Dominique Fliegler

  • USA: Vorbild oder Irrlicht?

    Die US-Wirtschaftspolitik muss sich den gleichen Anforderungen stellen wie in europäischen Staaten. Verlauf und Konsequenzen der Wirtschafts- und Finanzkrise

    von Norbert Walter

  • Ausgeträumt?

    Das amerikanische Selbstverständnis sieht sich einer harten Prüfung ausgesetzt. Die Wirkung der Krise auf das Selbstverständnis der USA

    von Michael Krekel

  • Welches Israel hätten wir denn gern?

    Das Existenzrecht Israels als Staat des jüdischen Volkes droht zu einer Leerformel zu werden. Zu den Hintergründen einer besorgniserregenden Debatte

    von Roland Freudenstein

  • Neues Konzept - neue Partner?

    Die NATO hat eine neue strategische Linie auch gegenüber Russland festgelegt. Die NATO und Russland nach dem Gipfeltreffen von Lissabon

    von Thomas Gutschker

  • Einwürfe zu "NATO 3.0"

    Im neuen Konzept der NATO überwiegt politische Rücksichtnahme gegenüber strategischem Denken. - kontrovers -

    von Ralph Rotte, Christoph Schwarz

  • Chinas Kampf um sein Image

    Durch ihre weltweiten Kultureinrichtungen beweist die Volksrepublik ihre Attraktivität durch „soft power“. Wie sich die Volksrepublik China der Welt präsentiert

    von Falk Hartig

  • Die Entleerung der Demokratie

    Willensbildung von oben nach unten à la Berlusconi widerspricht der politischen Kultur Italiens. Zur politischen Kultur Italiens in Zeiten des Berlusconismus

    von Thomas Jansen

  • Sozialpartnerschaft als Investition in eine stabile Gesellschaft

    Das deutsche Modell der Tarifautonomie ist die solidarische Alternative zu Mindestlöhnen. In der Krise zeigte das deutsche Modell seinen Wert

    von Michael Borchard , David Gregosz

  • Kirche in einer globalisierten Welt

    Um ihre Botschaft fruchtbar zu machen, muss sich die Westkirche zur Weltkirche wandeln. Amerikanische Trennung von Staat und Kirche als Vorbild?

    von Ferdinand Oertel

  • Gemeinschaftsschulen in Nordrhein-Westfalen

    Anmerkungen zu einem verfassungswidrigen „Schulversuch“. - angemerkt -

    von Werner Schneider

  • Globalisierung und die Rebellion des Beständigen

    Eine identitätsstiftende Zugehörigkeit zu einem Nationalstaat hat bis heute keinen Ersatz gefunden. Ein Plädoyer für einen starken Nationalstaat

    von Josef Schmid

  • Wirbel der Geschichte

    Marko Martin: „Schlafende Hunde“, Erzählungen – Hans Joachim Schädlich: „Kokoschkins Reise“ - gelesen -

    von Ulrich Schacht †

  • Verfassungsfragen im Fokus

    Birgit Enzmann: Der demokratische Verfassungsstaat / Joachim Detjen: Die Werteorientierung des Grundgesetzes / Christian Starck: Verfassungen / Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg: Verfassung und Verfassungsvertrag - gelesen -

    von Rainer Schmidt

  • Stabilität und Wachstum? Von der Last mit dem Pakt

    Publikationen zum europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakt von Thomas Eschenbach, Patrick Etter und Kim Stolic - gelesen -

    von Detlef J. Blesgen

  • Grundlagen des Islamismus

    Ian Johnson: A Mosque in Munich / John Calvert: Sayyid Qutb and the Origins of Radical Islam - gelesen -

    von Stefan Meining

  • Zukunft der Leitmedien

    Daniel Müller / Annemone Ligensa / Peter Gendolla (Hrsg.): Leitmedien. Konzepte – Relevanz – Geschichte - gelesen -

    von Ernst Elitz

  • Lebensbilder mutiger Frauen

    Inge Jens: Unvollständige Erinnerungen / Gunna Wendt: Franziska zu Reventlow. Die anmutige Rebellin / Margarete Mitscherlich: Die Radikalität des Alters - gelesen -

    von Günther Frieß

  • Aktuelles intern

    Aktionen, Programme und Publikationen der Konrad-Adenauer-Stiftung

Über diese Reihe

Die Politische Meinung präsentiert sich seit 2013 „generalüberholt“ ihren Lesern: Das neue, ästhetisch anspruchsvolle Layout bietet ein klares und aufgelockertes Schriftbild, die Themenschwerpunkte werden facettenreicher und von Bildstrecken begleitet. Eine veränderte Erscheinungsweise von sechs Doppelausgaben jährlich mit jetzt 128 Seiten gibt dieser Fortentwicklung einen neuen Rahmen.

Die Zeitschrift bietet als Bezugspunkte fundierte Analysen historischer Hintergründe und eine der individuellen Eigenverantwortung verpflichtete, im christlichen Menschenbild verankerte Ethik.​​​​​​​

Bestellinformationen

Die Politische Meinung erscheint sechsmal im Jahr. Der Bezugspreis für sechs Hefte beträgt 50,00 € zzgl. Porto. Der Einzelheftpreis beträgt 9,00 €. Schüler und Studenten erhalten einen Sonderrabatt (25 Prozent). Die Bezugsdauer verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht bis zum 15. November eines Jahres schriftlich abbestellt wird. Bestellungen über den Verlag, durch den Buchhandel oder per E-Mail an politische-meinung@kas.de

Herausgeber

Norbert Lammert, Bernhard Vogel

ISBN

0032-3446

Dr. Bernd Löhmann

Dr

Chefredakteur "Die Politische Meinung"

Bernd.Loehmann@kas.de +49 30 26996-3603

Konstantin Otto

Konstantin Otto bild

Geschäftsführer, Die Politische Meinung

konstantin.otto@kas.de +49 30 26996 -3325