Wiedervereinigung Europas

Ausgabe 404 | 4. Juli 2003

Die Erweiterung der Europäischen Union um die Osteuropäischen Staaten Polen, Ungarn, Tschechien, die Slowakei sowie das Baltikum ist der Schwerpunkt der Juliausgabe der Politischen Meinung. Nach einem Gesamtüberblick finden sich Analysen der gegenwärtigen Europapolitik sowie der Entwicklung jedes einzelnen Landes. Im Weiteren gehen „Innenansichten“ Europas zum einen der Frage möglicher Defizite demokratischer Entscheidungsfindung in der EU nach; zum anderen macht die Schilderung einer Reise in die Ostseestaaten die vielfachen Brechungen europäischer Geschichte deutlich. Die nach dem zweiten Weltkrieg für die junge Bundesrepublik bedeutenden Christdemokraten Otto Lenz und Andreas Hermes würdigt die Politische Meinung anläßlich ihres 100. Und 125. Geburtstages. In das dunkle Kapitel des nationalsozialistisch regierten Deutschland greift eine Erörterung der Bedingungen und Ursachen des Endes der deutschen Parteien vor 70 Jahren zurück. Auch die zweite deutsche Diktatur ist im Anschluß an die vorhergehende Ausgabe (Juni) wiederum Thema im zweiten Teil einer umfassenden Darstellung der Ereignisse des 17. Juni 1953.

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Inhalt

  • Europa wächst zusammen

    Der Osten Europas festigt sich zunehmend, wenn er auch noch von vielen Krisen geschüttelt wird. Gerade diese aber werden zum Treibsatz der Integration.

    von Albrecht Rothacher

  • Polen war immer schon Europa

    Die Integration Polens in die EU blieb bislang ohne Doktrin. Nationales Selbstbewusstsein bei gleichzeitiger Staatsskepsis sind aber gute Vorzeichen für den Beitritt.

    von Janusz Sepiol

  • Skepsis nach der Euphorie

    Ungarn ist nach jahrelanger Europabegeisterung enttäuscht über fehlende Resonanz und Benachteiligung. Dies zeigt sich auch im Ergebnis des Referendums.

    von Iván Lipovecz

  • Die Slowakei und ihr schwieriger Weg in die EU

    Die Zugehörigkeit des osteuropäischen Landes zu den Beitrittskandidaten ist das Ergebnis eines mitunter dramatischen Prozesses. Entscheidend waren dabei auchDruck und Hilfe zur Demokratisierung durch die europäischen Institutionen.

    von Marianne Kneuer

  • Tschechien und Deutschland - Ein mühsamer Versöhnungsprozess

    Das Verhältnis beider Länder ist durch eine lange gemeinsame Geschichte geprägt.Welche Chancen der europäische Einigungsprozess bereithält, hängt in hohem Maßevom Willen ab, den historischen Ballast abzuwerfen.

    von Werner Link

  • Die baltischen Staaten sind gerüstet

    Mit dem Baltikum streben Beitrittskandidaten nach Europa, die zwar noch mit erheblichen Problemen zu kämpfen haben, aber schon jetzt hohe Wachstumsraten aufweisen.

    von Andreas von Below

  • Demokratiedefizit der Europäischen Union

    Ein Mangel an demokratischer Entscheidungsfindung im zusammenwachsenden Kontinent wird am falschen Modell einer nationalstaatlichen Repräsentationsdemokratie gemessen.

    von Gerhard Preyer , Jakob Schissler

  • Auch Reiseleiter machen Geschichte

    Die Ostseestaaten bergen glanzvolle und schmerzliche Erinnerungen. Reiseeindrücke von Offenlegung, Bereicherung und historischer Selektion.

    von Anton Sterzl

  • Engagierter Demokrat und begabter Kommunikator

    Otto Lenz war der erfolgreichste PR-Gestalter in der frühen Adenauer-Ära. Er prägte zugleich die Politik der jungen Bundesrepublik mit. Zum 100. Geburtstag.

    von Günter Buchstab

  • Zusammenführen und Maßhalten

    Andreas Hermes suchte nach Gemeinsamem und erachtete maßvolles Verhalten als persönliche Kardinaltugend. Zum 125. Geburtstag des Widerstandskämpfers vom 20. Juli 1944 und Gründervaters der CDU.

    von Peter Hermes

  • Das Ende der deutschen Parteien

    Vor 70 Jahren erzwang Hitler die Preisgabe des Parlamentarismus. Zu den Bedingungen einer Immunschwäche demokratischen Geistes.

    von Manfred Funke

  • Der 17. Juni 1953 - "Tag der Deutschen Einheit" (II)

    Das Trauma der Volkserhebung war tief in die SED-Führung eingedrungen und wirkte als Menetekel bis 1989 weiter.

    von Manfred Wilke

Über diese Reihe

Die Politische Meinung präsentiert sich seit 2013 „generalüberholt“ ihren Lesern: Das neue, ästhetisch anspruchsvolle Layout bietet ein klares und aufgelockertes Schriftbild, die Themenschwerpunkte werden facettenreicher und von Bildstrecken begleitet. Eine veränderte Erscheinungsweise von sechs Doppelausgaben jährlich mit jetzt 128 Seiten gibt dieser Fortentwicklung einen neuen Rahmen.

 

Die Zeitschrift bietet als Bezugspunkte fundierte Analysen historischer Hintergründe und eine der individuellen Eigenverantwortung verpflichtete, im christlichen Menschenbild verankerte Ethik.

BESTELLINFORMATIONEN

Die Politische Meinung erscheint sechsmal im Jahr. Der Bezugspreis für sechs Hefte beträgt 50,00 € zzgl. Porto. Der Einzelheftpreis beträgt 9,00 €. Schüler und Studenten erhalten einen Sonderrabatt (25 Prozent). Die Bezugsdauer verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht bis zum 15. November eines Jahres schriftlich abbestellt wird. Bestellungen über den Verlag, durch den Buchhandel oder per E-Mail an politische-meinung@kas.de

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Die Politische Meinung erscheint sechsmal im Jahr. Der Bezugspreis für sechs Hefte beträgt 50,00 € zzgl. Porto. Der Einzelheftpreis beträgt 9,00 €. Schüler und Studenten erhalten einen Sonderrabatt (25 Prozent). Die Bezugsdauer verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht bis zum 15. November eines Jahres schriftlich abbestellt wird. Bestellungen über den Verlag, durch den Buchhandel oder per E-Mail an politische-meinung@kas.de

Herausgeber

Wolfgang Bergsdorf, Hans-Gert Pöttering, Bernhard Vogel

ISBN

0032-3446