kas.de-Interview zu den britischen Unterhauswahlen

„Am schlimmsten wäre, wenn es wieder keine klaren Mehrheitsverhältnisse geben würde“

Am 12. Dezember wählen die Briten frühzeitig ein neues Unterhaus. Felix Dane über den harten Wahlkampf, Johnsons Motive und die Auswirkungen möglicher Wahlausgänge.
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EU-China

Partner und Konkurrenten - Zur Standortbestimmung der EU in ihrem Verhältnis zu China

Wie Europa auf die Seidenstraßeninitiative Chinas reagieren soll, war Thema einer Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Deutschland, Frankreich und China.
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Mit der Zukunft der Ukraine entscheidet sich auch die Zukunftsperspektive Europas

Am 19. November feierte das Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung Ukraine sein 25-jähriges Bestehen in Kiew. Hier gehts zum Veranstaltungsbericht...
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EPP Congress KAS Kroatien

EPP Congress 2019

Vom 20. bis 21. November 2019 findet in Zagreb der EPP Congress statt. Mehr Infos unter https://zagreb2019.epp.eu/ und www.facebook.com/kas.zagreb/
Stv. Generalsekretär zu Besuch in Serbien

„Wir möchten Serbien auf dem Weg nach Europa begleiten“

Dr. Gerhard Wahlers hat in Belgrad die neuen Büroräumlichkeiten der KAS eingeweiht. Dabei unterstrich er nicht nur die Bedeutung Serbiens für den Balkan, sondern auch für die EU.
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Dr. Ursula von der Leyen hielt die zehnte Europa-Rede

„Ein Europa, das seine Zukunft beherzt in die Hand nimmt“

Die gewählte Präsidentin der EU-Kommission plädierte für ein Europa, das seine Werte verteidigt und international zum Vorbild in Zukunftsfragen wird.
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Mediathek

Felix Dane über die Neuwahlen am 12. Dezember 2019
"Die Brexit-Partei könnte die Tories viele Stimmen kosten"
Das Londoner Unterhaus hat dem Antrag von Premierminister Boris Johnson zugestimmt und das sehr deutlich. Johnson hofft, mit einer Mehrheit das Brexit-Abkommen umsetzen zu können.
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SWR1-Interview mit Felix Dane
Die Briten und der Brexit
Nach aktuellen Umfragen führen die Konservativen weiterhin mit rund 10 %. Wie sind diese Umfragen zu bewerten und was erwartet die Briten im Falle eines No-deal Brexit?
Felix Dane zum Brexit-Chaos
"Johnson ist im Moment in einer Sackgasse"
"Bei Johnson ist immer alles möglich, das ist das Interessante und Faszinierende an diesem Politiker – es macht ihn aber gleichzeitig auch unberechenbar." Felix Dane im Interview.
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Felix Dane im SWR1-Interview
Neues aus Brexit-Land - Kommt die nächste Verschiebung?
Im britischen Parlament hat Noch-Regierungschef Boris Johnson keine Mehrheit mehr hinter sich. Sein Mantra, "wir verlassen die EU am 31. Oktober, egal was kommt", gilt nicht mehr.
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Deutschlandfunk-Interview
Felix Dane über die angespannte Situation in Großbritannien
,,Großbritanniens Premier Boris Johnson drohe aus wahl– und verhandlungstaktischen Gründen immer wieder mit einem No-Deal-Brexit“, sagte der Leiter des KAS-Büros in London.
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Veranstaltungen

Dez

2019

London
KLIMAWANDEL: EUROPÄISCHE REAKTIONEN UND BREXIT
Gemeinsame Veranstaltung mit Federal Trust und Global Policy Institute

Dez

2019

London
KLIMAWANDEL: EUROPÄISCHE REAKTIONEN UND BREXIT
Gemeinsame Veranstaltung mit Federal Trust und Global Policy Institute
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Jan

2020

EU-Agrarpolitik in Zeiten der Klimakrise
Worldcafé

Jan

2020

EU-Agrarpolitik in Zeiten der Klimakrise
Worldcafé
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Jan

2020

Die Stimme Deutschlands in Brüssel – wir entscheiden mit!
Ein Planspiel zu den Mitwirkungsrechten von Deutschem Bundestag und Bundesrat in der Europapolitik

Jan

2020

Die Stimme Deutschlands in Brüssel – wir entscheiden mit!
Ein Planspiel zu den Mitwirkungsrechten von Deutschem Bundestag und Bundesrat in der Europapolitik
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Jan

2020

Das Politische System Großbritanniens, Brexit – A never ending Story?
Ein Vergleich demokratischer Entwicklungen aus der globalen Perspektive

Jan

2020

Das Politische System Großbritanniens, Brexit – A never ending Story?
Ein Vergleich demokratischer Entwicklungen aus der globalen Perspektive
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Willkommen

Die europäische Wirtschafts- und Staatsschuldenkrise dominiert aktuell die Debatten in und über Europa. Doch die Europäische Union ist mehr: Sie ist seit über 60 Jahren Garant für Frieden, Freiheit und Wohlstand für die Völker des alten Kontinents. Und sie hat weiterhin aufgrund ihrer Werte und Errungenschaften eine ungebremste Attraktivität auf viele Regionen dieser Welt.

Die Europäische Union sieht sich zahlreichen Herausforderungen gegenüber: Von der anhaltenden Krise des gemeinsamen Währungsraums bis zu neuen Bedrohungsszenarien durch Russland, von immensen Flüchtlingsströmen über das Mittelmeer bis zu den Wahlerfolgen europakritischer Parteien. Insbesondere die südlichen Mitgliedstaaten sind durch Wirtschaftsschwäche, Jugendarbeitslosigkeit und enorme Staatsschulden gekennzeichnet. Und das Vertrauen in die europäischen Institutionen erreicht neue Tiefstwerte, was nicht zuletzt an niedrigen Wahlbeteiligungen und zahlreichen Protestbewegungen deutlich wird.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung nimmt sich dieser Herausforderungen an. Durch Analysen und Publikationen, Expertengespräche, Konferenzen und Informationsveranstaltungen sollen Ursachen erörtert, Potenziale ausgelotet und konkrete Handlungsempfehlungen aufgezeigt werden. Der Arbeit liegen dabei drei zentrale Überlegungen zugrunde: Erstens muss Europa das Vertrauen seiner Bürger zurückgewinnen, denn der europäische Integrationsprozess lässt sich nur unter deren Zuspruch erfolgreich bestreiten. Die europäischen Institutionen müssen daher demokratischer und transparenter ausgestaltet, Kompetenzen – wenn sinnvoll – auf die nationale Ebene zurückverlagert werden.

Der Krise im Euroraum muss – zweitens – mit weiteren Reformmaßnahmen begegnet werden. Einheitliche, belastbare und verbindliche Regeln sind ebenso gefragt wie Strukturreformen in den Krisenstaaten. Dabei müssen die Interessen der Nicht-Eurostaaten berücksichtigt werden, um eine sinnvolle und tragfähige Koordinierung unter allen Mitgliedstaaten zu erreichen. Schließlich wird Europa in einer globalisierten Welt nur dann seinen Einfluss auch weiterhin geltend machen können, wenn es auf internationaler Ebene mit einer Stimme spricht. Die europäische Außen-, Sicherheits-, Verteidigungs- und Entwicklungspolitik muss daher konsequent weitergedacht und um neue Instrumente bereichert werden.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung setzt sich dafür ein, im Dialog und über Ländergrenzen hinweg an einem stärkeren und zukunftsfähigen Europa zu arbeiten. Denn längst ist die EU zu einer Werte- und Schicksalsgemeinschaft geworden, die einen großen Mehrwert für alle Völker Europas darstellt.

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Zitate

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„Der erste Schritt bei der Neubildung der europäischen Familie muss ein Zusammengehen zwischen Frankreich und Deutschland sein.“
Winston Churchill (zweimaliger Premierminister Großbritanniens)