Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union einigen sich auf einen Plan, durch den Griechenland bis 2020 wieder ohne Finanzhilfen aus dem Ausland auskommen soll.

Darüber hinaus erhöhten sie Schlagkraft für den vorläufigen Rettungsschirm EFSF, um die Finanzstabilität im Euro-Währungsgebiet zu gewährleisten und für eine ausreichende Eingrenzung zu sorgen, um der Ansteckungsgefahr entgegenzuwirken. Hierzu wird mittels Hebelung der EFSF auf eine Billion Euro erhöht. Damit der Schuldenstand von 160 Prozent auf 120 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) gedrückt wird, sollen private Gläubiger auf 50 Prozent ihrer Forderungen an Athen verzichten.