Es finden europaweit Spekulationen über einen höheren Hilfsbedarf Griechenlands, über eine Aufweichung des Reformpakets sowie über einen Austritt des Landes aus der Eurozone statt.

In Brüssel teilt die Europäische Kommission mit, die Basis für alle EU-Entscheidungen in Bezug auf Griechenland liefere der Prüfungsbericht der Troika (EU-Kommission, EZB und IWF). Dieser soll im Oktober 2012 vorgelegt werden. Von ihm wird eine Bestandsaufnahme der griechischen Anstrengungen zur Krisenbewältigung erwartet. Ende August 2012 drängt Griechenlands Premier Samaras die EU, Athen mehr Zeit für Reformen zu geben. Die Rückkehr zur Drachme wäre aus seiner Sicht eine Katastrophe.