Arbeitskreise und Gruppen

Bundesarbeitskreis Christlich Demokratischer Juristen (BACDJ)

Im Bundesarbeitskreis Christlich Demokratischer Juristen sind seit 1968 die Rechtspolitiker der Union zusammengeschlossen.

Christdemokraten für das Leben (CDL)

Die Christdemokraten für das Leben sind die Lebensschutzorganisation der CDU. Die Gründung erfolgte 1985 von CDU-Mitgliedern. Ziele sind ein besserer Schutz für ungeborenes Leben und eine wertgebundene Politik in bioethischen Fragen. Sterbehilfe wird abgelehnt.

Deutsch-Türkisches Forum

Das Deutsch-Türkische Forum schafft in der CDU eine Plattform für eine bessere Integrationspolitik und eine Beteiligung der türkischstämmigen Bevölkerung an der Politik. Gegründet wurde das DTF 1997 von türkischstämmigen und deutschen Politikern, unter ihnen Jürgen Rüttgers, Karl Lamers und Norbert Blüm.

Gesundheitspolitischer Arbeitskreis Netzwerk der CDU-NRW

Am 27. Mai 2003 wurde der GPA als gesundheitspolitisches Netzwerk der CDU in NRW anerkannt. Er versteht sich als Plattform für Leistungsträger aller gesundheitspolitischen Bereiche und finanziert sich ausschließlich über Spenden, es gibt weder Mitgliedsbeiträge noch Parteizwang.

Lesben und Schwule in der Union (LSU)

Die Lesben und Schwulen in der Union verstehen sich als Interessenvertretung für Lesben und Schwule in der CDU und CSU. Hauptthemen der Lesben und Schwulen in der Union sind Fragen der Diskriminierung und Gleichstellung.

Wirtschaftsrat Deutschland

Am 9. Dezember 1963 in Bonn als „Zusammenschluss deutscher Unternehmer auf berufsständischer Basis“ in der Rechtsform eines e. V. gegründet, ist der Wirtschaftsrat heute ein bundesweit mit Landesverbänden und Juniorenkreisen organisierter unternehmerischer Berufsverband, der ca. 11 000 Mitglieder aus allen Bereichen der deutschen Wirtschaft umfasst. Er will seinen Mitgliedern „eine Plattform zur Mitgestaltung der Wirtschaftspolitik im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft“ bieten und versteht sich als Standesinteressenvertretung der unternehmerischen Wirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Der Name des Wirtschaftsrates und sein Verhältnis zur CDU erklären sich aus seiner Vorgeschichte. In den sozialpolitischen Auseinandersetzungen während der 4. Regierung Adenauer lebten in der CDU ältere Bestrebungen wieder auf, nach dem Vorbild des in der CSU schon seit 1948 bestehenden „Wirtschaftsbeirats der Union“ eine Wirtschaftsvereinigung als „innerparteilichen Gegenpol“ zu den Sozialausschüssen der CDA zu schaffen. Da statutarische Gründe aber der Vereinigungslösung entgegenstanden, entschied man sich auf Initiative des Fabrikanten Alphons Horten MdB für eine Organisation außerhalb der Partei. Sie sollte sowohl die politischen Interessen der deutschen Unternehmer „im Sinne christlich-demokratischer Grundsätze“ aktivieren, als auch umgekehrt als „ordnungspolitisches Gewissen der Union“ Einfluss auf die christlich-demokratische Wirtschafts- und Sozialpolitik nehmen. Mit Regionalveranstaltungen und Wirtschaftstagen (der erste 1965 in Dortmund) erzielte der Wirtschaftsrat vor allem in der Auseinandersetzung mit der Wirtschafts- und Finanzpolitik der SPD/FDP-Koalition in den 1970er und frühen 1980er Jahren eine beachtliche Breitenwirkung. Seit 1979 erscheint das periodische Organ „Trend“. Am 1. Juli 2000 zog die Bundesgeschäftsstelle des Wirtschaftsrats von Bonn nach Berlin um.

Hans-Otto Kleinmann

Präsidenten des Wirtschaftsrates
1963-1970 Klaus Scheufelen
1970-1983Philipp von Bismarck
1984-1989Heinrich Weiss
1989-2000Dieter Murmann
2000-2015Kurt Joachim Lauk
seit 2015Werner Michael Bahlsen

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