Ländereinführungsgesetz

Die Volkskammer beschließt ein Gesetz zur Länderbildung in der DDR (Ländereinführungsgesetz).

Zum 14. Oktober 1990 – durch den Einigungsvertrag wird der Termin auf den 3. Oktober 1990 vorgezogen – sollen auf dem Gebiet der DDR fünf Länder (Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen) gebildet werden. Sie lehnen sich in ihren äußeren Umrissen an die Länder an, die bis 1952 in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. in der frühen DDR bestanden.