Seit 2005: Rückkehr in die Regierungsverantwortung

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28. Oktober 2009: Angela Merkel nimmt die Wahl zur Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland an. Quelle: CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Am 22. November 2005 wurde Angela Merkel als erste Frau zur Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Die verstärkte Öffnung der CDU für neue Wählerschichten setzte neue Akzente, die sich in konkreter Politik niederschlugen: Neuausrichtung in der Familienpolitik (Elterngeld), Betonung des umweltpolitischen Bewusstseins (Klimaschutzprotokolle), Aufgreifen der insbesondere in Großstädten vorhandenen integrationspolitischen Herausforderung (Islamkonferenz), nicht zuletzt Kontinuität in der Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen (Konsolidierung der Staatsfinanzen, Krisenmanagement in der Finanzkrise) sowie als „Europapartei“. Auch im dritten Grundsatzprogramm der über sechzigjährigen Geschichte der CDU, verabschiedet auf dem 21. Parteitag am 3. Dezember 2007 in Hannover, wurden diese Herausforderungen des 21. Jahrhunderts benannt. Als „Volkspartei der Mitte“ bekennt sich die CDU zu ihren christlich-sozialen, liberalen und konservativen Wurzeln, zum christlichen Menschenbild und den Grundwerten Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit. Mittlerweile wurde Angela Merkel erst bei der Bundestagswahl am 27. September 2009 bestätigt. Zwischen dem 28. Oktober 2009 und dem 17. Dezember 2013 führte sie eine christlich-liberale Koalition. Eine erneute Wiederwahl erfolgte mit der Bundestagswahl 2013. Seitdem steht sie wiederum einer großen Koalition vor.

Ulrike Hospes

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