Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

Die Aufarbeitung hat begonnen

von Daniel Schmücking

Politische Verfolgung in der sozialistischen Mongolei
Die Mongolei war fast 70 Jahre lang eine sozialistische Diktatur, der zehntausende Menschen zum Opfer fielen. Die Aufarbeitung dieser Geschichte hat vor allem mit Blick auf die Opfer begonnen: Denkmäler sowie ein Nationaler Erinnerungstag wurden geschaffen und eine Rehabilitationskommission nahm nach der friedlichen Revolution ihre Arbeit auf.

Schulden trotz Rohstoffreichtum

von Daniel Schmücking

Die Staatsfinanzen der Mongolei
Das dünnbesiedelte Land zwischen China und Russland ist eines der rohstoffreichsten Länder der Welt und doch steht die Mongolei vor ernsten finanziellen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Finanzminister, B. Choijilsuren, äußerte sich im September 2016 ausführlich zur schwierigen finanziellen Situation seines Landes: der Staat sei zurzeit kaum in der Lage die Regierungsgehälter oder die Betriebskosten der Regierungsgebäude zu bezahlen.

Die Rohstoffpolitik der Mongolei

von Daniel Schmücking

Am Beispiel der Kohlemine Tawan Tolgoi
Die Mongolei verfügt über einen riesigen Rohstoffreichtum. Jedoch lässt die Rohstoffpolitik der mongolischen Regierung bislang keine klare Strategie erkennen. Das wohl prominenteste Beispiel für die inkonsistente Bergbaupolitik ist die Kohlemine Tawan Tolgoi – die zweitgrößte Kohlelagerstätte der Welt.

Erdrutschsieg der Mongolischen Volkspartei

von Daniel Schmücking, Dulguun Batmunkh

Parlamentswahlen in der Mongolei
Am 29. Juni 2016 haben die Mongolen ihr neues Parlament gewählt. Zum siebten Mal seit 1992 fanden die Wahlen zum Großen Staatskhural nach demokratischen Spielregeln statt. Die Wahlen endeten überraschend mit einem Erdrutschsieg der Mongolischen Volkspartei, der ehemaligen kommunistischen Staatspartei.

Vom Zentralstaat zum Föderalstaat?

von Daniel Schmücking

Die Dezentralisierungspolitik der Mongolei auf dem Prüfstand
Die Mongolei schloss sich als erstes Mitglied im Jahr 1924 dem Hegemonialblock der Sowjetunion an. Bis in die 90er Jahre galt das Land als Satellitenstaat des kommunistischen Regimes. Nach sowjetischem Vorbild zentralisierte sich die politische Macht bis zur friedlichen Revolution von 1990 auf die Hauptstadt. Mit der Verabschiedung einer neuen Verfassung im Jahr 1992 kam es zur Abkehr vom Sozialismus und zum Aufbau eines dezentralen Staates. Heute stellt sich nunmehr die Frage, an welchem Punkt die Mongolei steht und in wie fern die Bemühungen der letzten Jahre Früchte getragen haben.

„Internetfreiheit hat keinen Besitzer, es ist ein öffentliches Gut“

von Daniel Schmücking

Ist die Mongolei das Land der großen (Internet)freiheit?
2015 war die Mongolei Gastgeber der 5. Konferenz der Freedom Online Coalition (FOC). Doch welchen Stellenwert hat Internetfreiheit im Land? Dieser Länderbericht versucht die Worte der mongolischen Regierung im Bereich der Internetfreiheit zu analysieren und ihren konkreten Taten gegenüber zu stellen.

Wertenachbarn mit wirtschaftlichem Potenzial

von Daniel Schmücking

Bundespräsident Joachim Gauck besucht die Mongolei
Aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums der Demokratie in der Mongolei besuchte Bundespräsident Joachim Gauck vom 14. bis 16. Oktober die Mongolei. Der Staatsbesuch des Bundespräsidenten ist ein Symbol der guten diplomatischen Partnerschaft beider Länder, aber auch der verbesserungswürdigen wirtschaftlichen Beziehungen. Gauck traf sich mit dem Präsidenten, dem Premierminister, sowie mit Wirtschaftsvertretern, Religionsführern und Vertretern der Zivilgesellschaft und Wissenschaft. Dieser Länderbericht analysiert den Stand der deutsch-mongolischen Beziehungen vor dem Hintergrund des Staatsbesuchs.

Spirituelle Nachbarn

von Daniel Schmücking, Dulguun Batmunkh

Erster Besuch eines Indischen Premierministers in der Mongolei
Zwischen China und Südkorea liegt die Mongolei – zwar nicht geographisch, aber im Zeitplan von Indiens Premierminister. Nach seinem Aufenthalt in China (14. bis 16. Mai) besuchte Modi die Mongolei, ehe er nach Südkorea weiterreiste (18. und 19. Mai). Einige Nachrichtenportale fragten bereits im Vorfeld recht provokant: “Warum in aller Welt reist Modi in die Mongolei?”.
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Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.