Team Innenpolitik

Deutschland steht innenpolitisch vor großen Herausforderungen. Das Parteiensystem verändert sich. Viele Bürger fordern mehr Beteiligung und Transparenz während gleichzeitig die Distanz zu etablierten politischen Institutionen wächst. Globaler Wettbewerb und Europäisierung befördern Diskussionen um die Weiterentwicklung des Föderalismus. Zwischen Politik und Justiz besteht ein Wechselspiel um Kräfteverhältnisse und Deutungshoheiten. Die digitale Transformation der Medien hat Fragen nach vertrauenswürdigen Quellen, nach der Finanzierung von Qualitätsjournalismus und dem Gelingen politischer Kommunikation in fragmentierten Publika aufgeworfen.

Wie können Volksparteien erfolgreich bleiben? Wie werden künftig handlungsfähige Regierungen in einem sich verändernden Parteiensystem gebildet werden? Wie kann politisches Engagement in der Gesellschaft besser mit dem institutionellen Engagement in Parteien verbunden? Wie können politisch engagierte Akteure der Bürgergesellschaft einen modernen Zugang in die Parteiarbeit finden? Wie können Jugendliche zu stetigem politischen Engagement angeregt werden? Wie müssen die föderalen Strukturen der Zukunft gestaltet sein? Betrachtet die Politik das Recht als Handlungsmaßstab oder als Hindernis? Inwieweit herrscht das Recht und dient es doch zugleich der Politik? Wer koordiniert in Zukunft die Mediendemokratie? Sind digitale Informationsmonopole undemokratisch?

Das Team Innenpolitik analysiert vor dem Hintergrund dieser Fragestellungen die innenpolitischen Entwicklungen. Wir erarbeiten neue Konzepte für Parteien, politische Beteiligung, Föderalismus und Rechtspolitik und stellen sie zur Diskussion.