Veranstaltungsberichte

Russischer Konstitutionalismus und die Herausforderungen der Zeit: Lehren der ersten 25 Jahre

Vom 12. bis 14. Dezember 2018 fand eine internationale Wissenschaftskonferenz „Russischer Konstitutionalismus und die Herausforderungen der Zeit: Lehren der ersten 25 Jahre“ statt, die vom Institut für Recht und öffentliche Politik in Zusammenarbeit mit der juristischen Fakultät der Lomonossow-Universität-Moskau, der Moskauer Filiale der Vereinigung der Juristen Russlands, unter der Mithilfe der Konrad-Adenauer-Stiftung Moskau, des Europarates und der Botschaft des Königreichs der Niederlande in Moskau, durchgeführt wurde. Ziel war der Austausch über die Verfassungswirklichkeit in Russland – die Akzeptanz und die Wirkungskraft der Verfassung.

Welche Bedeutung die russische Verfassung in den letzten 25 Jahren für die russische Gesellschaft und den russischen Staat erlangt hat, werden unterschiedlich bewertet. Deshalb ist eine öffentliche Diskussion darüber wichtig.

An der Konferenz nahmen Professoren und Studenten verschiedener russischer Universitäten, ausländische Experten aus Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden, Bulgarien und Serbien, sowie praktizierende Rechtsanwälte, teil, die ihre Meinungen über die Geschichte und Perspektiven der Entwicklung des russischen Konstitutionalismus, auch im Kontext globaler Trends, austauschten.

Themen waren unter anderem „Realität und Perspektiven des russischen Konstitutionalismus“, „Russischer Konstitutionalismus im postsozialistischem Kontext“, „Politische Konkurrenz: Mehrparteiensystem in der konstitutionellen Dimension“, „Diskriminierung: Probleme und Lösungen“, „Verfassungsjustiz und Politik“, „Menschenrechte: Theorie, Anwendungspraktiken und Grenzen“, „Regionen Russlands: Perspektiven der administrativen und rechtlichen Reform“,

„Verfassung und Populismus“, „Internationale und nationale Erfahrung mit der Kontrolle, Interpretation und Anwendung verfassungsrechtlicher Normen“, „Gründe, Prozeduren und Dynamik der Interpretation konstitutioneller Normen“ sowie „Traditionen und Modernisierung im Konstitutionalismus“.

Die Veranstaltung wurde zu einem erfolgreichen Ort des Austauschs von Perspektiven zwischen russischen und internationalen Experten aus verschiedenen Rechtszweige und unterschiedlichen humanistischen Disziplinen.

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Olga Kiseleva

Olga Kiseleva bild

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