Symposium

Ein Volk – Zwei Staaten – Zwei Gesellschaften?

Zur Verfassung der DDR und dem Grundgesetz der Bundesrepublik

Gedenkveranstaltung aus Anlass des 17. Juni 1953, Festveranstaltung zu 70 Jahre Grundgesetz der Bundesrepublik und Preisverleihung des Fotowettbewerbs "Stolz auf Sachsen"

Details

Zur Verfassung der DDR und dem Grundgesetz der Bundesrepublik
Zur Verfassung der DDR und dem Grundgesetz der Bundesrepublik

1949 treten mit Gründung von Bundesrepublik und DDR in Deutschland zwei Rechtsrahmen in Kraft: das Grundgesetz und die Verfassung der DDR. Beide er­heben den Anspruch, demokratisch und rechtsstaat­lich zu sein. War dies in der DDR wirklich der Fall?

 

Die SED legte den Text sehr einseitig aus, wie sich am 1952 beschlossenen „Aufbau des Sozialismus“ zeigt. Politisch, wirtschaftlich und ideologisch erhöhte die Regierung den Druck, etwa durch Wahlfälschung, Enteignungen, höhere Arbeitsnormen oder politisch motivierte Verfahren gegen kirchlich aktive Ober­schüler. In nur einem Jahr verdoppelte sich so die Zahl der Gefängnisinsassen auf 66.000. Am Ende dieser unzähligen Repressionen steht der gewaltsam niedergeschlagene Volksaufstand vom 17. Juni 1953.

 

Hat hier der Rechtsrahmen versagt? Oder war diese Entwicklung durch ein zu verengtes Verständnis von Bürgerrechten in der Verfassung angelegt? Wie un­terscheidet sich hiervon der freiheitliche Rahmen des Grundgesetzes? Welche Rechte sind unverletzlich? Welche Pflichten darf eine Gesellschaft von ihren Bürgern einfordern? Wo sind die Grenzen der Frei­heit? Diese Fragen bewegen uns auch heute, wenn wir über Wohnungsenteignungen oder ein verpflich­tendes soziales Jahr nachdenken.

 

Sie sind eingeladen mit uns über diese Fragen ins Gespräch zu kommen. Im Anschluss an die Veranstal­tung findet die Preisverleihung für die Gewinner des Fotowettbewerbs „Stolz auf Sachsen“ statt.

 

Hier geht er zur Online-Anmeldung.

 

Detlef Sittel

Erster Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden

 

Dr. Joachim Klose

Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. für den Freistaat Sachsen

 

In Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Dresden

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Die Veranstaltung wird multimedial begleitet. Die Teilnehmenden erklären mit der Anmeldung ihr Einverständnis, dass die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. das vor, während oder nach der Veranstaltung entstandene Foto- und Filmmaterial zeitlich unbegrenzt sowohl im Online- als auch Printformat für Zwecke der Presse und Öffentlichkeitsarbeit verwenden darf. Ihre persönlichen Daten werden gemäß Datenschutzgrundverordnung verarbeitet. Ihre Daten werden im Rahmen unserer Veranstaltungsorganisation genutzt.  Dieser Nutzung stimmen Sie mit Ihrer Anmeldung zu. Anregungen und Hinweise senden Sie bitte an feedback-pb@kas.de.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.​​​​​​​

Programm

18.00 Uhr Begrüßung und Grußwort

Dr. Joachim Klose

Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. für den Freistaat Sachsen

 

Detlef Sittel

Erster Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden Detlef Sittel, Beigeordneter für Ordnung und Sicherheit 

 

Musikalische Belgeitung: Rumi Sota-Klemm, Klarinette

 

18:15 Uhr Gastredner

Michael Wolting, Leipzig

Präsident des  Amtsgerichts Leipzig

 

Dr. Stefan Donth, Berlin

Historiker, Gedenkstätte Hohenschönhausen, Leiter Forschung

 

19.30 Uhr Diskussion und Schlusswort

Dr. Joachim Klose
Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-
Stiftung e.V. für den Freistaat Sachsen

Anschließend Preisverleihung

Fotowettbewerb „Stolz auf Sachsen“ zum Wiederaufbau Sachsen 1989-2019

 

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Veranstaltungsort

Stadtmuseum Dresden – Festsaal, Wilsdruffer Str. 2, 01067 Dresden

Referenten

Michael Wolting
Präsident des Amtsgerichts Leipzig

Dr. Stefan Donth
Leiter Forschung Gedenkstätte Hohenschönhausen

Detlef Sittel
Erster Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden
Beigeordneter für Ordnung und Sicherheit