Veranstaltungen

Expertengespräch

Die Treuhand in der Diskussion - Stand und Perspektiven der Forschung

In Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Vortrag

Von der Erinnerung geprägt?

Über den Einfluss des eigenen Geschichtsbildes auf aktuelle Politik
Veranstaltungsreihe: Ich erinnere, also bin ich? Über Erinnerungskultur, ihr Sinnstiftungs- und Streitpotential

Vortrag

Zerfallen unsere Gesellschaften?

Extremismus und Populismus in Deutschland und Europa
Interessen, Werte, Mächte: Deutschlands Außen- und Sicherheitspolitik in einer komplexen Welt

Gespräch

Und die Moral von der Geschicht‘

Märchen zwischen Sehnsuchtsorten und Sozialkritik
Fahrt mit der Lößnitzgrundbahn und Veranstaltung bei Schloss Moritzburg

Vortrag

How to tell bad history in good stories?

Erinnern und Erzählen im Film über die NS-Zeit
Veranstaltungsreihe: Ich erinnere, also bin ich? Über Erinnerungskultur, ihr Sinnstiftungs- und Streitpotential

Vortrag

Washington, Peking oder Moskau

Wohin orientiert sich Europa künftig?
Interessen, Werte, Mächte: Deutschlands Außen- und Sicherheitspolitik in einer komplexen Welt

Vortrag

Was prägt Dresden?

Städtisches Erinnern
Veranstaltungsreihe: Ich erinnere, also bin ich? Über Erinnerungskultur, ihr Sinnstiftungs- und Streitpotential

Vortrag

Die Zukunft der Kriegsführung

Drohnen, Killerroboter, Cyberwar
Interessen, Werte, Mächte: Deutschlands Außen- und Sicherheitspolitik in einer komplexen Welt

Vortrag

Afrika und Europa

Schicksalsbeziehung im 21. Jahrhundert
Interessen, Werte, Mächte: Deutschlands Außen- und Sicherheitspolitik in einer komplexen Welt
— 10 Elemente pro Seite
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Lesung

Regieren - Innenansichten der Politik

Torgauer Schlossgespräch
Thomas de Maizière gibt einen detaillierten Einblick in die Schaltstellen der Macht.

Vortrag

Eine Brücke zwischen Gestern und Heute

Über das Erzählen, Erinnerungen und Heimat
Veranstaltungsreihe: Ich erinnere, also bin ich? Über Erinnerungskultur, ihr Sinnstiftungs- und Streitpotential

Vortrag

Zwischen Bekenntnis und Sachinteresse

Parteimitgliedschaft damals und heute
im Rahmen der Reihe "(K)ein normales Leben? Das Individuum in der DDR-Gesellschaft"

Buchpräsentation

Balanceakt für die Zukunft

Konservatismus als Haltung
Buchpräsentation: "Balanceakt für die Zukunft - Konservatismus als Haltung" und "Konservativ 21.0 - Eine Agenda für Deutschland"

Diskussion

YouTube

Hinter die Kulissen geschaut
Diskussion

Gespräch

Was uns prägt und was uns eint

Zum Heimatverlust und gesellschaftlichen Zusammenhalt 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution
Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen im Rahmen der Reihe "(K)ein normales Leben? Das Individuum in der DDR-Gesellschaft" und reiht sich ein in die traditionellen Kamingespräche der Dominikaner in St. Albert.

Vortrag

Kontrovers, aber notwendig?

Deutsche Rüstungsexporte und außenpolitische Verantwortung
Diese Veranstaltung muss leider kurzfristig abgesagt werden, da beide Referenten wegen Erkrankung ausfallen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Diskussion

Wirtschaft mit Vision

Ist unsere Wirtschaft zukunftsfest?
Diskussion zum Thema Wirtschaft in der Zukunft

Veranstaltungsberichte

Improvisation, Findigkeit, Beziehungen

Das Konsumverhalten der ehemaligen DDR-Bürger
Versorgungsprobleme prägten den Alltag in der DDR Zeit ihres Bestehens. Dabei spielten die überall und ständig sichtbare Schlangen vor Läden und Kaufhallen eine große Rolle, da die Menschen dort viel freie Zeit mit der – oft vergeblichen und ob ihrer Erfolglosigkeit frustrierenden – Suche nach zufällig irgendwo im Angebot befindlichen „Mangelwaren“ verbrachten. Mangel hieß dabei nicht, von den ersten Nachkriegsjahren einmal abgesehen, Hunger. Vielmehr schaffte es die staatlich gelenkte Wirtschaft der DDR zu keinem Zeitpunkt, die im Laufe der Jahrzehnte wachsenden und sich verändernden Wünsche der Bürger zu befriedigen.

Veranstaltungsberichte

Schlechtes Material - hohe Kreativität

Mode in der DDR
„Die Kleidung im realsozialistischen Arbeiter- und Bauern-Staat war einfallslos gestaltet, aus minderwertigen Stoffen geschneidert und billig verarbeitet“, so die Einschätzung von Eva Mahn, Model in der DDR und somit prädestiniert unter dem Titel „Uniformität des Mangels“ in der Reihe des KAS-Bildungswerkes Dresden „Wie schmeckte die DDR“ über die DDR-Mode zu referieren.

Veranstaltungsberichte

Selbstmotivation in der DDR

Wie schmeckte die DDR?
In der Reihe „Wie schmeckte die DDR?“ sprach der Schriftsteller Florian Havemann über Selbstmotivation in der DDR. Er sagte: „Es ist dieses Unwirkliche der DDR, was an ihr, nun, da es sie nicht mehr gibt, als Staatswesen, als Gesellschaftsform, so faszinierend ist, das Unwirkliche ihrer Propaganda, an die niemand glaubte, das ihrer Erfolgsmeldungen, und zunehmend aber auch in ihrer Unterdrückung.“

Veranstaltungsberichte

Über die Instrumentalisierung der Angst im Stasi-Staat

Wie schmeckte die DDR?
Konrad Felber, Leiter der Außenstelle Dresden des BStU, sprach in der Reihe „Wie schmeckte die DDR?“ über die Instrumentalisierung der Angst im Stasi-Staat. Michael Beleites, Sächsischer Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen und Bürgerrechtler analysierte die Rolle der inoffiziellen Stasi-Mitarbeiter vor und nach der Wende.

Veranstaltungsberichte

„Der Mechanismus der Selbsttäuschung funktionierte störungsfrei“

Wie schmeckte die DDR?
Günter Schabowski, ehemaliges Mitglied des Zentralkommitees der SED der DDR analysierte in der Reihe „Wie schmeckte die DDR?“ unter dem Titel „Systemträger zwischen Opportunismus und Gewissensbissen“ Handlungsspielräume zwischen Macht und Verantwortung.

Veranstaltungsberichte

Ostalgie und Glorifizierung - Unkenntnisse der Nachgeborenen

Studie von Prof. Dr. Klaus Schroeder legt unterschiedliche DDR-Bilder offen
Eine Mehrheit der Ostdeutschen sieht die damaligen Verhältnisse in der DDR in immer milderem Licht, nur noch eine Minderheit beharrt bei der Beschreibung der DDR auf der Dominanz des Unrechtscharakters, während die Westdeutschen an ihrer negativen Bewertung im Großen und Ganzen festhalten. In dem Maße, wie die Unzufriedenheit über die individuelle oder allgemeine Lebenssituation nach der Wiedervereinigung wächst, verklärt sich bei vielen Ostdeutschen das Bild der DDR, werden positive Seiten herausgestellt und negative verschwiegen oder ignoriert.

Veranstaltungsberichte

Das ganze Leben nicht mehr frei sein

Ringvorlesung: Wie schmeckte die DDR?
Die Diktatur in der DDR ließ den Bürgern wenig Platz für freie Entscheidungen. Als Gastdozent in der Ringvorlesung „Wie schmeckte die DDR?“ zeigte der Regisseur und Publizist Konrad Weiß auf, dass nicht nur die Wirtschaft von der Regierung bestimmt wurde, sondern ganze Lebensläufe.

Veranstaltungsberichte

Staatsgelenkte Wirtschaft ist ein Irrweg

Stellvertretender Geschäftsführer des ifo-Institutes über die DDR-Wirtschaft
Der DAX auf Zick-Zack-Kurs, Bankenpleiten, stillstehende Bänder in der Automobilbranche, Rezessionsangst: Die Forderungen nach einem stärkeren Eingreifen des Staates, um diese Krise zu bewältigen, werden immer lauter. Mit Hinweis auf die DDR-Wirtschaftspolitik, warnte der stellvertretender Geschäftsführer des ifo-Institutes,Dr. Joachim Ragnitz, vor einer durch staatliche Interventionen dominierten Wirtschaftsordnung. Preis- und Lohnfestsetzungen oder gar Verstaatlichungen von Schlüsselindustrien seien „ein Irrweg“. Ragnitz weiter: „Die Marktwirtschaft braucht einen Ordnungsrahmen, der die Spielregeln festsetzt, nicht aber Vorgaben für individuelles Verhalten.“

Veranstaltungsberichte

Machtsichernde Mythen

Wie schmeckte die DDR?
Politische Mythen spielten in der DDR eine nicht zu überschätzende Rolle, stabilisierten sie doch zunächst das Regime durch eine Begründungs- und Sinngebungsfunktion, ehe sie zu seiner Auflösung und Zerstörung beitrugen. Der Historiker Prof. Dr. Wolfgang Schuller machte mittels sorgfältig ausgewählter Begriffe des damals alltäglichen Sprachgebrauchs deutlich, wie die SED diese oftmals ikonisch und rituell vermittelten Mythen für ihre Interessen einsetzte. Er sagte: „Mit ihnen versuchte die SED ihre Herrschaft zu errichten, zu legitimieren und mit einem mythischen Hauch zu umgeben, der sie möglichst unangreifbar machen sollte.“

Veranstaltungsberichte

„Als zu sagen war, wofür man ist, zerfiel die DDR-Opposition.“

Arnold Vaatz und Werner Schulz über die Opposition in der DDR
Die Opposition ist ein wesentlicher Bestandteil der Demokratie. Sie kontrolliert die Regierenden, bietet Alternativen an und warnt vor Fehlentwicklungen. All das wäre in der DDR dringend nötig gewesen. Doch so wenig die DDR eine Demokratie war, so wenig war eine Opposition im politischen System vorgesehen. Wie sich Widerspruch und Unzufriedenheit schließlich dennoch institutionalisierten und wie es mit dieser Opposition nach der Wiedervereinigung weiterging, damit hat sich die vierte Veranstaltung der Ringvorlesung „Wie schmeckte die DDR?“ in Dresden beschäftigt. Als Zeitzeugen sprachen Arnold Vaatz MdB, stellv. Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag und Werner Schulz, Mitglied im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages.