Veranstaltungsberichte

Was junge Menschen bewegen können

von Jonas Lietz

Hans-Gert Pöttering zu Besuch in Dresden

Mitarbeiter, Stipendiaten, Altstipendiaten und Vertrauensdozenten im Gespräch mit Dr. Pöttering, dem Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Am 7. Juni 2010 war der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Dr. Hans-Gert Pöttering, zu Besuch in Dresden. Der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments nutzte die Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem Präsidenten des Sächsischen Landtages, Dr. Matthias Rößler.

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Von links: Dr. Hans-Gert Pöttering, Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. und Dr. Matthias Rößler, Präsident des Sächsischen Landtages.

Anschließend besuchte er das Dresdner Bildungswerk und sprach mit den Mitarbeitern des Büros, den Stipendiaten und Altstipendiaten sowie den Vertrauensdozenten an den sächsischen Universitäten.

Bei der lockeren Diskussion wurde unter anderem über kreative Möglichkeiten für die Politische Bildungsarbeit nachgedacht. Einen besonderen Fokus legte Pöttering auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Der Klimawandel stellt große Herausforderungen an die junge Generation. Es bedarf sachorientierter Lösungen, die gestemmt werden können, wenn man viele Gleichgesinnte findet. Prof. Dr. Beate Neuss, die stellvertretende Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, brachte das Thema der besseren Integration für Migranten in Deutschland zur Sprache. Besonders in Studentenkreisen könne man sich gut vernetzen. Fremdenhass wird da verhindert, wo man konkrete Gesichter anderer Kulturen kenne. Pöttering stellte bei diesem Thema auch einen Bezug zu Europa her.

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Von links: Prof. Dr. Beate Neuss, stellvertretende Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Dr. Hans-Gert Pöttering, Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. und Dr. Joachim Klose, Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung für den Freistaat Sachsen.

Dazu stand auch das gesellschaftliche Engagement junger Menschen im Mittelpunkt. Wer sich im Verein, in politischen und kirchlichen Organisationen einbringt, hat auch gute Chancen, dass dies zum Beispiel durch ein Stipendium honoriert wird. Die Altstipendiaten schätzten im Rückblick statt der finanziellen Unterstützung vor allem die ideelle Förderung, so Pöttering.

Nach dem Besuch im Bildungswerk war Pöttering noch in der Dresdner Frauenkirche zu Gast und eröffnete mit einer Ansprache die dritten Deutsch-Polnischen Medientage im Dresdner Rathaus.

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