2009

Wieviel Markt verträgt ein seröser Journalismus, wieviel seriösen Journalismus der Markt?

von Ute Gierczynski-Bocandé

Fortbildung für Lokaljournalisten in einer "vergessenen Region"
Kann Lokaljournalismus gleichzeitig seriös und wettbewerbsfähig sein? fragten sich die Teilnehmer der von KAS, Journalistenakademie CESTI, senegalesischer Presseagentur APS und UNESCO organisierten Journalistenfortbildung in Kedougou. Drei Tage lang erhielten die Teilnehmer einen Crashkurs für redaktionelle Genres und Berufsethik, der durch praktische Übungen bei einem Besuch im Bassariland bereichert wurde. Gleichzeitig gingen alle erstellen Artikel an die Redaktionen der nationalen Medien, die ausführlich über das Seminar und die sonst häufig "vergessene Region" berichteten.

2009

20 Jahre Mauerfall, 20 Jahre friedliche Revolution

von Ute Gierczynski-Bocandé

Aktionswoche der KAS Dakar
Die KAS Dakar organisierte vom 9. - 13. November 2009 eine Aktionswoche zum Jubiläum 20 Jahre Mauerfall, zu dem sie als Ehrengäste Dr. Karsten Dümmel, Frau Claudia Nolte Crawford, Herrn Michael Hahn und Professor Steffen Martens geladen hatten, die viel beachtete Vorträge im Rahmen der verschiedenen Veranstaltungen hielten.

2009

Chancen und Probleme ländlich strukturierter Gemeinden

von Stefan Gehrold

Senegalesische Bürgermeister zum Gedanken- und Informationsaustausch 6 Tage in Deutschland
Der Senegal ist ein schwach bevölkertes Land. Durchschnittlich wohnen nur 48 Einwohner auf einem qkm Land. Zum Vergleich: In Deutschland beträgt das Verhältnis 231 Einwohner/qkm. Die geringe Bevölkerungsdichte und die fehlende Wirtschaftskraft führen zu erheblichen Problemen bei der Daseinsvorsorge, die im Wesentlichen im Kompetenzbereich der Kommunen liegt. Dabei geht es vor allem um die Städte und Gemeinden, die im Hinterland liegen und nicht dem Großraum Dakar angehören.

2009

Die Presse näher am Bürger

Journalistenausbildung über Regionalinformation
In dem vorwiegend zentralistisch organisierten Senegal spiegelt die Presse die nationalen Prioritäten wider: der Löwenanteil der vermittelten Informationen betrifft die Hauptstadt Dakar und die Politik in der Metropole. Die Regionen werden nur stiefmütterlich behandelt, was dazu führt, dass die Hauptstadtbewohner quasi keine Kenntnissse über das Inland haben und die Bevölkerung des „Hinterlandes“ sich von Regierung und Medien vernachlässigt fühlt. Aus diesem Grund veranstalteten KAS, senegalesische Presseagentur APS und CESTI eine Fortbildung für Journalisten über Regionalinformation.

2009

Soziale Marktwirtschaft - Modell eines liberalen Wirtschaftssystems

Texte und Dokumente des Kolloquiums
Eine Zusammenstellung der Beiträge (französisch und deutsch) des Kolloquiums zur Sozialen Marktwirtschaft, das am 7. Mai 2009 in der Konrad Adenauer Stiftung Dakar stattfand.

2009

Enracinement et Ouverture - Plädoyer für den interreligiösen Dialog

Texte und Dokumente des Kolloquiums
Eine Zusammenstellung der Beiträge der Referenten sowie der Zusammenfassungen der Debatten und Gruppenarbeiten des Kolloquiums zum interreligiösen Dialog, das am 23. und 24. Juni 2009 in der Konrad-Adenauer-Stiftung Dakar stattfand.

2009

Premiere in Senegal: Interreligiöser Dialog aktiv gelebt

Treffen von vier Religionen
Theologen, Experten und Gläubige vier Religionen trafen sich Mitte Juni in der Konrad-Adenauer-Stiftung Dakar, um den in Senegal aktiv gelebten interreligiösen Dialog zu beleuchten, der vielen Ländern als Beispiel gilt. Jedoch ist das Zusammenleben der Religionen auch in Senegal nicht von Spannungen ausgenommen. Diese wurden in Workshops aufgedeckt und Lösungsvorschläge erarbeitet. Das gemeinsame Schlussgebet war der Höhepunkt dieses einmaligen Ereignisses.

2009

Soziale Marktwirtschaft: eine Erfolgsgeschichte und ein Vermächtnis an die Demokratie

von Stefan Gehrold, Ute Gierczynski-Bocandé

Kolloquium am 7. Mai 2009
Eine Woche lang stand das Thema "Soziale Marktwirtschaft: eine Erfolgsgeschichte und ein Vermächtnis an die Demokratie" im Mittelpunkt der Arbeit der KAS in Dakar. Das mit rund 100 Gästen gut besuchte Kolloquium vom 7. Mai bildete den Höhepunkt dieser abwechslungsreichen Seminarwoche.