Event Reports

Studien- und Dialogprogramm für Sicherheitsexperten aus Südosteuropa

Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung hält sich diese Woche eine Delegation von Sicherheitsexperten aus Südosteuropa in Berlin auf. Die Gruppe wird von unserem Leiter des Auslandsbüros Serbien und Montenegro, Henri Bohnet, begleitet. Organisiert wurde das Besucherprogramm vom Team Inlandsprogramme.

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Die Delegation mit Herrn Bohnet (1. v. l.) traf in der Akademie der KAS Herrn Priess (2. v. r.) und Dr. Keller (2. v. l.) zum Gespräch.

Die Staaten des westlichen Balkans streben in die EU, haben aber zu sicherheitspolitischen Fragestellungen und der Rolle Russlands oder der NATO oft abweichende Positionen. Vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise, mangelnder politischer Stabilität, aber auch bei Fragen der Energiesicherheit oder des Managements von Flüchtlingsströmen aus dem Nahen Osten bestehen aber Herausforderungen, die das Potential einer besseren regionalen Koordinierung und die Notwendigkeit eines intensivierten Erfahrungsaustauschs aufzeigen. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat deshalb ausgewählte hochrangige Sicherheitsexperten aus Montenegro und Serbien nach Berlin eingeladen, um mit deutschen außen- und sicherheitspolitischen Entscheidungsträgern über die aktuellen Probleme und sicherheitspolitische Perspektiven für den westlichen Balkan und ganz Europa ins Gespräch zu kommen. Dabei sollen die Teilnehmer über die Rolle Deutschlands in den euroatlantischen Strukturen und seine Lösungsansätze bzw. Strategien in den betreffenden Bereichen informiert werden. Ferner soll ihnen die Gelegenheit geboten werden, die relevanten Institutionen kennenzulernen und mit ihren dortigen Gesprächspartnern in einem offenen Meinungsaustausch politische Lösungsansätze und Strategien für eine mögliche regionale Koordination bei der Bewältigung der außen- und sicherheitspolitischen Herausforderungen in der Region des Westbalkans zu erörtern.

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