Publikationen

Länderberichte

Politische Weichenstellungen in Bagdad und Wahlen in der Autonomen Region Kurdistan

von Hannes Pichler , Sebastian Gerlach

Mit der Präsidentschaftswahl vom 2. Oktober nimmt der politische Prozess im Irak wieder Fahrt auf

Rund fünf Monate nach den nationalen Parlamentswahlen im Irak ist mit der Wahl Barham Salihs zum Präsidenten wieder Bewegung in die irakische Politik gekommen. Der Kurde gilt als moderater Staatsmann, der zwischen den pro-amerikanischen und pro-iranischen Kräften im Land vermitteln dürfte. Mit der unmittelbaren Nominierung Adil Abdul-Mahdis zum Ministerpräsidenten leitete Salih zudem den Regierungsbildungsprozess im Irak offiziell ein.

Länderberichte

Politischer Stillstand und soziale Proteste: Der Irak im Krisenzustand

von Hannes Pichler , Sebastian Gerlach

Die aktuelle Krise bedroht die Stabilität im Irak

Seit den nationalen Parlamentswahlen vom 12. Mai 2018 ist der Irak nicht zur Ruhe gekommen. Das komplexe politische Kräfteverhältnis, Vorwürfe über massiven Wahlbetrug und die Einflussnahme externer Akteure behindern die Regierungsbildung in Bagdad massiv. Zugleich haben soziale Unruhen den Süden des Landes und die Hauptstadt ereilt. Mit ihren Forderungen nach Arbeitsplätzen und einer gesicherten Energie- und Wasserversorgung heben die Demonstranten die strukturellen Defizite der irakischen Politik, Wirtschaft und Verwaltung hervor.

Einzeltitel

Libanon und die Rückkehr der syrischen Flüchtlinge

Herausvorderungen und Optionen einer staatlichen Lösung

In Anbetracht der hohen Zahl syrischer Flüchtlinge, die der Libanon seit 2011 aufgenommen hat, wird in dieser Publikation die Rolle der libanesischen Regierung sowie der internationalen Gesellschaft bei der Vorbereitung der Rückführung der Flüchtlinge nach Syrien diskutiert. In der vom KAS-Auslandsbüro Syrien/Irak und dem Issam Fares Institut veröffentlichten Publikation erörtert der Autor, Ziad El-Sayegh, die Handlungsoptionen des libanesischen Staats.

Einzeltitel

Von Jabhat al-Nusra zu Hay'at Tahrir al-Sham

KAS und Nahrain Center veröffentlichen Studie zur Entwicklung von HTS

In einer gemeinsamen Publikation vom KAS-Auslandsbüro Syrien/Irak und dem Nahrain Center for Strategic Studies schreibt Aymenn Jawad al-Tamimi über die Geschichte und Entwicklung der Gruppe Hay'at Tahrir al-Sham, von ihrer ursprünglichen Form als der Al-Qaida Ableger Jabhat al-Nusra, über die Entwicklung zu Jabhat Fatah al-Sham und schließlich zu ihrer aktuellen Form. Auf Grundlage von Aussagen von Mitgliedern der Gruppe selbst, diskutiert der Artikel die komplexen Beziehungen und Dynamiken, die mit der Evolution einhergingen.

Einzeltitel

Alternative Regierungsformen im Irak

Nichtstaatliche bewaffnete Milizen und der irakische Wiederaufbau

Nach der militärischen Niederlage des Islamischen Staates (IS) im Irak bemüht sich die Regierung in Bagdad um internationale Gelder. Isadora Gotts, Gastwissenschaftlerin im Auslandsbüro Syrien/Irak der Konrad-Adenauer-Stiftung, stellt in dieser Publikation mit Maison du Futur die zentralen Herausforderungen heraus, vor denen der irakische Wiederaufbauprozess steht. Dabei gehe es, so Gotts, auch darum, alle nationalen und lokalen Akteure miteinzubeziehen, was im Irak insbesondere auch die verschiedenen nichtstaatlichen bewaffneten Gruppen betrifft.

Einzeltitel

Moskaus Allianzen im Nahen Osten - Möglichkeiten und Restriktionen

KAS und Al-Bayan Center Gastbeitrag zu russisch-irakischen Beziehungen

Seit Beginn des sogenannten Arabischen Frühlings in 2011, versucht Russland, aufbauend auf der ehemalig starken sowjetisch-irakischen Allianz, seine Beziehungen zum Irak zu festigen. Das Interesse des Kremls an besseren Beziehungen mit dem Irak ist hauptsächlich auf sicherheitspolitische Bedenken, ökonomische Kalkulationen und das Verlangen nach weiterem internationalen Einfluss zurückzuführen. Hanna Notte - Russland- und Nahostexpertin - analysiert in ihrer Publikation mit KAS und dem Al-Bayan Center die Möglichkeiten der zukünftigen russisch-irakischen Beziehungen.

Länderberichte

Neuordnung der politischen Landschaft nach den Parlamentswahlen

von Nils Wörmer , Nils Wörmer , Hannes Pichler , Hannes Pichler

ÜBERRASCHENDER WAHLAUSGANG UND GERINGE WAHLBETEILIGUNG IM IRAK

Erstmals nach der militärischen Niederlage des Islamischen Staates (IS) fanden am 12. Mai 2018 nationale Parlamentswahlen im Irak statt. Zu der Wahl traten landesweit rund 7.000 Kandidaten auf 88 Listen an. Diese bewerben sich für insgesamt 329 Sitze im irakischen Parlament, das nach erfolgreicher Koalitionsbildung die neue irakische Regierung wählen wird.

Länderberichte

Der Irak am Scheideweg: Stabilisierung oder weitere Fragmentierung?

von Nils Wörmer , Hannes Pichler

Parlamentswahlen sind wegweisend für Stabilisierungs- und Reformbemühungen

Erstmals nach dem militärischen Sieg über den Islamischen Staat (IS) finden am 12. Mai 2018 nationale Parlamentswahlen im Irak statt. Die Wahlen werden entscheidend dafür sein, ob es dem Irak nach Jahren des Krieges gelingen wird, sich politisch zu stabilisieren, ein landesweites Sicherheitsregime zu etablieren und einen dringend notwendigen Reformkurs einzuschlagen. Trotz enormer Herausforderungen zeichnete sich bereits im Vorfeld der Parlamentswahlen eine weitere Fragmentierung der Parteienlandschaft ab, während konkrete Sachthemen in den Hintergrund des politischen Diskurses gerückt sind.

Einzeltitel

Irak vor der Wahl: Abbildung der politischen Organisationen

KAS veröffentlicht Forschungsarbeit zur irakischen Politiklandschaft

Die irakische Politiklandschaft hat seit dem Fall von Saddam Hussein in 2003 enorme Änderungen durchgemacht. Seit dem Demokratisierungsprozess gestaltet sich die irakische Politik dynamisch und ist im ständigen Wandel. Trotzdem steht das Land noch vor großen Herausforderungen, deren alleinige Zuückführung auf die Heterogenität der Bevölkerung das komplexe politische Netzwerk im Irak zu sehr vereinfachen würde. Ahmed Ali, Experte für Irakpolitik, beschreibt in einer Publikation für die KAS die aktuelle Lage der irakischen Politiklandschaft.

Einzeltitel

Community-Berichterstattung und unabhängige Medien in Syrien

von Nils Wörmer , Lucas Lamberty

Syria Direct und KAS fördern landesweit Lokaljournalismus

Der syrische Bürgerkrieg hat ein erhebliches Ausmaß an Leid und Zerstörung über Syrien gebracht. Gleichzeitig hat sich seit 2013 auf lokaler Ebene ein in großen Teilen unabhängiger Journalismus herausgebildet. Sogenannte Bürgerjournalisten berichten heute aus allen Teilen Syriens über die Entwicklungen am Boden und tragen damit zur Bildung einer freien Medienlandschaft im Lande bei. Um die junge Medienlandschaft Syriens zu fördern, führten KAS und die NGO Syria Direct 2017 Trainings für Bürgerjournalisten in Idlib, Hama, Aleppo, Südsyrien sowie den kurdischen Landesteilen im Norden durch.
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