Im Folgenden finden Sie die Partner der Adenauer-Stiftung in Budapest. Über einen Klick auf den jeweiligen Eintrag erreichen Sie die Webseite des entsprechenden Partners (sofern vorhanden).

Stiftung Union für ein Bürgerliches Ungarn (SZPMA)

Stiftung Union für ein Bürgerliches Ungarn (SZPMA)
Ungarn hatte durch die Entscheidung seines Parlaments 2003 in der mittel- und osteuropäischen Region als erstes Land, dem deutschen Beispiel folgend, durch den Staatshaushalt finanzierte Parteistiftungen eingeführt. Die Parteistiftung der bürgerlichen Partei FIDESZ wurde die Union für ein Bürgerliches Ungarn. Die Grundlage ihrer Arbeit ist die politische Bildung, in diesem Rahmen haben mehrere tausend Kommunalabgeordnete an den staatlich akkreditierten Fortbildungskursen teilgenommen. Durch die Ausschreibungen der Stiftung für den zivilen Sektor und ihren Romaintegrationsprojekten, dem Wirtschaftsklub, den jährlichen Preisverleihungen und dem Programm für Auszubildende ist sie mit vielen Segmenten der Gesellschaft verbunden.
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Andrássy Gyula Deutschsprachige Universität Budapest (AUB)

Andrássy Gyula Deutschsprachige Universität Budapest (AUB)
Die Andrássy Universität Budapest (AUB) ist die einzige vollständig deutschsprachige Universität außerhalb des deutschen Sprachraums. Die AUB ist ein akademisches Joint Venture für Ungarn und Europa, welches als eine gemeinsame deutschsprachige universitäre Brücke für den Donauraum dient. Sie bietet ein innovatives Profil für Internationalität am Wissenschaftsstandort Budapest. Bei der Lehre an der AUB stehen Geschichte, Politik, Recht und Wirtschaft der Staaten in Ost-Mitteleuropa im Vordergrund. Die AUB bietet Master- bzw. Aufbaustudiengänge und ein Ph.D.-Programm.
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József Antall Wissenszentrum (AJTK)

József Antall Wissenszentrum (AJTK)
Das Wissenszentrum ist ein von politischen Parteien und Ideologien, sowie von der Tagespolitik unabhängiges Institut, dessen vorrangiges Ziel die Pflege des geistigen und intellektuellen Erbes des ersten frei gewählten Ministerpräsidenten Ungarns Dr. József Antall (1932-1993) ist. Das Wissenszentrum wurde im Frühling 2010 in Form einer Stiftung gegründet und ist seitdem an der Corvinus Universität Budapest tätig. Das Hauptprofil des Instituts ist die Organisation von Programmen, die den jungen Intellektuellen eine breite Palette von Kenntnissen – in Form von Konferenzen, Vortragsreihen, Bildungsprogrammen und Rundtisch-Gesprächen – bieten. Ferner wird das Profil des Wissenszentrums von politik- und gesellschaftswissenschaftlichen Publikationen und Forschungstätigkeiten geprägt.
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Robert Schuman Institut (RSI)

Robert Schuman Institut (RSI)
Das Robert Schuman Institut (Budapest) organisiert internationale politische Fortbildungs- und Trainingskurse für die Schwesterparteien der Europäischen Volkspartei (EVP) aus Mittel-, Ost-, und Südosteuropa seit 1991. Die Bildungsmaßnahmen sollen zur demokratischen Entwicklung beitragen, eine politische Nachwuchsgeneration fortbilden und das Netzwerk unter denjenigen stärken, die dieselbe europäische Grundwerte und politische Orientierung teilen.
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Institut für Auswärtige Angelegenheiten und Außenwirtschaft

Institut für Auswärtige Angelegenheiten und Außenwirtschaft
Das Institut für Auswärtige Angelegenheiten und Außenwirtschaft führt Forschungen zu internationalen und auswärtigen Angelegenheiten unter der Fachaufsicht des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten und Außenwirtschaft durch. Das Beobachten internationaler Beziehungen erfordert vielfältige Qualifikationen und Wissen, da dieses zum einen Themengebiete der internationalen Politik, des internationalen Recht und der internationalen Finanzen miteinschließt, zum anderen aber auch Fragestellungen wie die Geschichte der Diplomatie und der diplomatischen Beziehungen, der Gefahr des Terrorismus und anderer Dimensionen der nationalen Sicherheit, Weltwirtschaft und Außenhandel, völkerrechtlichen Beistand und Entwicklungszusammenarbeit, internationale Organisationen und Institutionen, länderübergreifende und (inter)regionale Vereinigungen.
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Magyar Önkormányzatok Szövetsége (MÖSZ)

Magyar Önkormányzatok Szövetsége (MÖSZ)
Das Ziel des Verbandes der Ungarischen Selbstverwaltungen (MÖSZ) ist die Interessenvertretung der ungarischen Gemeinden. MÖSZ nimmt an den an die Kommunalverbände gerichteten Abstimmungsforen teil und führt mit seinen Mitgliedern und Kooperationspartnern in Zusammenarbeit mit lokalen Gemeindevertretern Gespräche über wichtige Fragen für die Gemeinden durch. Er hält es für wichtig, Konferenzen und Seminare, Schulungen und einen Meinungsaustausch über für die Gemeinden bedeutende Themen zu veranstalten, damit er zur Erweiterung der Kenntnisse langfristig beiträgt. Der Verband arbeitet in internationaler Partnerschaft mit folgenden Organisationen zusammen: AdR, CoE, CLRAE und CEMR.
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Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen

Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen
Nach den Wahlen der Minderheitenselbstverwaltungen vom Dezember 1994 wurde auf der Elektorenversammlung der deutschen Minderheit am 11. März 1995 die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen gewählt. Sie ist das politische und kulturelle Repräsentationsorgan der Ungarndeutschen. Auf der Grundlage der Möglichkeiten, die das Nationalitätengesetz CLXXIX./2011 bietet, verfolgt die LdU eine moderne Minderheitenpolitik. Das erklärte Ziel der Selbstverwaltung liegt im Erhalt und der Förderung der Sprache, des geistigen Kulturerbes, der geschichtlichen Traditionen und der Identität der Ungarndeutschen. Dazu zählen auf kultureller Ebene die Bewahrung und Pflege der deutschen Muttersprache, die Förderung des Deutschunterrichts im ungarischen Schulwesen und der Austausch mit Deutschland in Form von Partnerschaften und Programmen. Die Verwirklichung der kulturellen Autonomie, d.h. die Übernahme von ungarndeutschen Institutionen in eigene Trägerschaft, ist Schwerpunkt der Tätigkeit der LdU.
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Mathias Corvinus Collegium

Mathias Corvinus Collegium
Das Mathias Corvinus Collegium (MCC) ist nicht nur in Ungarn, sondern auch weltweit eine einzigartige Wertegemeinschaft. Im Institut studieren die talentiertesten jungen Leute, die sich in einem dynamischen Team für wichtige und wertvolle Ziele engagieren. Die Gemeinschaft besteht aus mehr als 500 Mitgliedern aus Ungarn und dem angrenzenden Ausland. Seit der Gründung hat das MCC erreicht, dass es als hervorragendes interdisziplinäres Bildungszentrum gilt und auch in Europa bekannt ist. Das MCC bildet eine Gemeinschaft, die fähig ist, ihre direkte Umgebung und die Zukunft des Landes verantwortungsbewusst zu gestalten.
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Századvég Stiftung

Századvég Stiftung
Die Századvég Stiftung entstand als Ausdruck des Geistes der jungen Generation, welche während der ungarischen Wende eine aktive Rolle übernommenen hat. Das Ziel der Stiftung, die anfänglich auf dem Gebiet des Zeitschriften- und später des Bücherverlegens tätig war, war es, die Werten der ungarischen Progression bzw. die europäischen Entwicklungsmodelle zu präsentieren. Die Fachkollegium-Gründergeneration spielte eine wichtige Rolle bei der Entstehung des neuen ungarischen demokratischen Rechtsstaates und der Marktwirtschaft.
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Nézőpont Intézet

Nézőpont Intézet
Nézőpont Intézet, eine ungarische Non-profit-Gesellschaft für politische Analyse und Forschung, wurde im Sommer 2006 gegründet. Zu den Dienstleistungen gehören die Herstellung politischer sowie fachpolitischer Analysen und Meinungsforschungen sowie die Organisation von Konferenzen. Nézőpont gibt regelmäßig Kommentare für die in- und ausländische Druckpresse sowie für die elektronischen Medien ab. Einer der Schwerpunkte ist die Information ausländischer Entscheidungsträger mit einem Interesse für die ungarische Politik.
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Rákóczi Verband

Rákóczi Verband
Der Rákóczi Verband bemüht sich seit seiner Gründung im Jahre 1989, die Kontakte zwischen den Studenten aus Ungarn, der Slowakei, Rumänien, Serbien und der Ukraine zu vertiefen. Zu diesem Zwecke organisiert der Verband zahlreiche Sommerveranstaltungen: Sommerkurs für Hochschulstudenten in Szentendre, ein Camp für die 14-18 jährige Altersgruppe in Sátoraljaújhely und Győr, ein Camp für die 10-14 jährige Altersgruppe in Esztergom und Baja. Der Verband organisiert jedes Jahr auch die „Gloria Victis”, eine Veranstaltung in Budapest mit 1.500 Teilnehmern. Die Gloria Victis Veranstaltung ist eine Gedenkveranstaltung über die Revolution von 1956.
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Nationales Gedenkkomitee

Nationales Gedenkkomitee
Das Nationale Gedenkkomitee wurde von der Ungarischen Nationalversammlung aufgrund Artikel U Abs. 3 des ungarischen Grundgesetzes mit dem Gesetz Nr. 141 aus dem Jahre 2013 errichtet. Die gesetzlichen Aufgaben des Komitees sind die Wahrung des staatlichen Gedenkens bezüglich der kommunistischen Diktatur, die Aufarbeitung der Machtausübung der kommunistischen Diktatur sowie die Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft bezüglich der Aufdeckung der Beteiligten an den von der kommunistischen Diktatur verübten, noch nicht verjährten Verbrechen.
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Universität für den Öffentlichen Dienst

Universität für den Öffentlichen Dienst
Die Nationale Universität für den Öffentlichen Dienst (NUÖD) erfüllt im System des ungarischen Hochschulwesens dreifache Zielsetzungen, die Ausbildung von Fachleuten für die Landesverteidigung und Polizei (1), die Nachfolgebildung für die Leitung der ungarischen Staatsverwaltung, der Verteidigung und der Polizeiorgane (2) sowie die Schaffung der Durchgangsmöglichkeit unter den verschiedenen Laufbahnen des öffentlichen Dienstes (3). Die NUÖD entstand durch die Integration von zwei Hochschulen und einer Universitätsfakultät am 1. Januar 2012. Die Universität hat ca. 8000 Studenten und 600 Lehrer. Die Forschungskapazität wird z. Z. durch zwei Doktorschulen gedeckt, aber bis Herbst 2013 ist die Etablierung von zwei weiteren PhD-Programmen geplant. An der NUÖD stehen die Studenten im Mittelpunkt, das beweisen ihre Fachkollegien mit weitem Spektrum, die Studentengremien und die Studentenorganisationen.
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Wissenschaftsuniversität Pécs (Germanistisches Institut)

Wissenschaftsuniversität Pécs (Germanistisches Institut)
In Pécs wurde die Deutschlehrerausbildung an der Pädagogischen Hochschule 1956 eingeführt. Die germanistische Ausbildung auf Universitätsebene hat im September 1991 begonnen. Diese strukturelle Umgestaltung hat nachhaltige personelle und infrastrukturelle Entwicklungen mit sich gebracht. So hat sich die Anzahl sowohl der Studierenden als auch der Universitätslehrkräften vervierfacht. Das Germanistische Institut pflegt internationale Kontakte zu ausländischen Partnerinstituten in den verschiedenen europäischen Ländern.
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ZfA Deutsche Auslandsschularbeit International

ZfA Deutsche Auslandsschularbeit International
Die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen betreut mit ca. 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und etwa 60 Fachberatern die schulische Arbeit im Ausland. Weltweit werden ca. 1.000 Schulen, darunter 140 Deutsche Auslandsschulen, die überwiegend in privater Trägerschaft geführt werden, personell und finanziell gefördert.
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Stiftung Verbrechen des Kommunismus

Stiftung Verbrechen des Kommunismus
Ziel der Arbeit der Stiftung ist es, die Forschung, Dokumentation und Veröffentlichung der Untaten und Verbrechen des Kommunismus in Ungarn zu fördern. Die Stiftung stellt ihre Erkenntnisse der Öffentlichkeit zur Verfügung und informiert über die Verbrechen des Kommunismus, damit sich die Schrecken der Vergangenheit nicht wiederholen. Sie ist dem Gemeinwohl verpflichtet.
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Centropa

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Centropa leistet seit 2001 mit großem Erfolg gesellschaftsgeschichtliche Forschungsarbeit, in deren Verlauf über Primärquellen und individuellen Geschichten die Geschichte des Judentums in Zentral- und Osteuropa seit Ende des 19. Jahrhunderts bis heute vorgestellt wird. Ziel von Centropa ist es, einerseits das geschichtliche Erbe des Judentums zu wahren und zugänglich zu machen, andererseits solche Methoden und Lösungen zu entwickeln, welche die Nutzung modernster Technologien in der Bildung fördern. Mit Hilfe seiner Methodologie schafft Centropa sowohl in der formellen wie informellen Ausbildung nutzbare innovative Werkzeuge, mit deren Hilfe zur Prägung des Verhältnisses heranwachsender Generationen zur Geschichte und der Akzeptanz von Andersartigkeit beigetragen werden soll. Die Verbreitung von kompetenzbasierten Bildungsformen wird durch die Verbreitung von selbstentwickelten Methoden gefördert.
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Deutsch-Ungarisches Jugendwerk

Deutsch-Ungarisches Jugendwerk
Das Deutsch-Ungarisches Jugendwerk hat sich zum Ziel gesetzt, die Beziehungen zwischen Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und für die Jugendarbeit Verantwortlichen in beiden Ländern zu fördern. Das soll durch gegenseitige Treffen, Austausche im schulischen, kirchlichen, universitären, sportlichen und kulturellen Bereich, mit Sprachkursen, Sportbegegnungen und Praktika erfolgen. Mittelpunkt aller vom Jugendwerk geförderter Aktivitäten und Programme ist stets die gegenseitige Begegnung von jungen Menschen in Deutschland und Ungarn.
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Károlyi Stiftung

Károlyi Stiftung
Das Ziel der József Károlyi Stiftung, von der Familie Károlyi 1994 gegründet, besteht darin, das Schloss Fehérvárcsurgó als Teil des europaweiten Netzes der Kulturzentren in historischen Gebäuden zu einer europäischen kulturellen Begegnungsstätte zu machen. Die Stiftung fördert die europäische Öffnung Ungarns dank internationaler Konferenzen auf dem Gebiet der Geschichte, der politischen Wissenschaften, des Denkmalschutzes, der Architektur, der Gartenkunst und der Landschaftsplanung sowie mittels Konzerten, Ausstellungen und Programmen für Jugendliche.
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