Fachkonferenz

Perspektiven der Erinnerungskultur in Europa

Fachtagung an der Andrássy Universität

Der Schwerpunkt der Erinnerungskultur liegt bislang auf der Auseinandersetzung mit denTätern und Opfern der beiden Diktaturen. Zwei Dimensionen der Aufarbeitung kommen dabei zu kurz: die europäische Dimension und die der Prägung der Gesellschaft.

Details

Der Schwerpunkt der deutschen Erinnerungskultur liegt bislang auf der Auseinandersetzung mit den Tätern und Opfern der beiden deutschen Diktaturen. Zwei Dimensionen der Aufarbeitung der nationalsozialistischen und der kommunistischen Vergangenheit kommen dabei zu kurz: die europäische Dimension der Erinnerung an diese Vergangenheit und die Auseinandersetzung mit der Prä¬gung der breiten Mehrheit der Gesellschaft, die weder Täter noch Opfer im engeren Sinne waren, durch die Diktaturerfahrung. Das Ziel der Tagung ist es, einen Beitrag zur Überwindung dieser beiden Defizite zu leisten.

Die Tagung soll über die Auseinandersetzung mit diesen beiden Aspekten der Erinnerungskultur hinaus den Erfahrungsaustausch zwischen deutschen und ungarischen Verantwortlichen in diesem Bereich ermöglichen. Die deutschsprachige Andrássy Universität Budapest, die im Jahr 2001 von der Bundesrepublik, Ungarn, Österreich sowie den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg gegründet wurde, um im Bereich der universitären Bildung und der Wissenschaft eine Brücke zwischen West- und Osteuropa zu schaffen, wird Gastgeber der geplanten Tagung sein.

Mit deutsch-ungarischer Simultanübersetzung.

Anmeldungen bitte per E-Mail bis 18.4.2013 an: info.budapest@kas.de

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Veranstaltungsort

Andrássy Universität Budapest

Publikation

Perspektiven der Erinnerungskultur in Europa: Tagungsband als Broschüre erschienen
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Perspektiven der Erinnerungskultur in Europa: Roland Jahn an der AUB
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Bence Bauer, LL.M

Bence  Bauer, LL

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