Veranstaltungsberichte

Forschungsarbeit zur sozialen Fragmentierung in Montevideo vorgestellt

Am Dienstag, den 27. November, wurde die Forschungarbeit „Soziale Fragmentierung in Montevideo“ des akademischen Leiters des CED (Zentrum für Entwicklungsstudien), Agustín Iturralde, und des Forschers der Universität der Republik, Leonardo Altmann, „Soziale Fragmentierung in Montevideo“ vorgestellt.

Die Forschung bezieht sich auf den Zeitraum der letzten zehn Jahre. Agustín Iturralde stellte die zentralen Ergebnisse vor, die eine zunehmende Spaltung der Gesellschaft in wichtigen Bereichen wie Bildung, Sicherheit und Arbeit  aufzeigen.

Anschließend sprach der Leiter des Instituts für Wohnraum der Stadt Buenos Aires, Juan Maquieyra, über seine Erfahrungen und stellte Projekte vor, die aus einem ganzheitlichen Ansatz heraus geplant und in denen verschiedene Aspekte wie Infrastruktur, Soziales, Kultur und Bildung miteinbezogen werden. Außerdem sprach er über Pläne der Stadt Buenos Aires, die vorsehen, abgehängte Stadtviertel in das Netzwerk der Stadt zu integrieren und mit den grundlegenden staatlichen Institutionen zu versehen.

Zum Schluss analysierten die Regionalleiterin der Nichtregierungsorganisation Techo (Deutsch.: „Dach“), Laura Posada, der Leiter der Stiftung Los Pinos,  Pablo Bartol, der nationale Leiter des Ministeriums für Wohnraum, territoriale Ordnung und Umwelt, Salvador Schelotto, und Leonardo Altmann die Präsentationen. Sie diskutierten Überlegungen zu den Forschungsergebnissen und ihren eigenen Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag. Die Dozenten bewerteten zudem Fortschritte in den Bereichen Einkommen und finanzielle Sicherheit sowie offene Herausforderungen in Hinsicht auf soziale Fragen, das Auftauchen neuer Formen von Gewalt und Konflikte im gesellschaftlichen Zusammenleben.