Veranstaltungsberichte

"Zwischen Willkommenskultur und Hetzjagd"

KAS Dortmund begibt sich auf Interkulturelle Busreise durch Westfalen

Von Benedikt Jäger. Im November brach das Team der Konrad-Adenauer-Stiftung zur Interkulturellen Busreise durch Westfalen auf. Mit an Bord: Ali Can, Aktivist und Autor – und: Migrant des Vertrauens. Gemeinsam mit ihm wollte die Stiftung mit Bürgern ins Gespräch kommen und über Integration reden. Denn zweifelsohne hat sich das Gesprächsklima hierzulande in den letzten Jahren verändert, wenn es um das Thema Integration geht. Deshalb begibt sich die Stiftung mit verschiedenen Veranstaltungen auf die Suche nach dem Schlüssel für gelungene Integration. Für Ali Can steht der fest: wertschätzende Kommunikation. Wie können wir einander wieder offen begegnen? Worauf müssen wir achten, wenn wir uns unvoreingenommen austauschen wollen? Und wie können wir mit dem breiten Meinungsspektrum zum Thema Integration umgehen? Mit einem Oldtimer Bus ging es zu den Stationen in Schloß Neuhaus, Paderborn, Schwerte, Dortmund und Aplerbeck, um Meinungen einzufangen. Ob in Workshops an Schulen, Diskussionsveranstaltungen am Abend oder in der Fußgängerzone: drei Tage lang legten sich Ali Can und das KAS Teams in Zeug, um mit den Westfalen über Integration zu sprechen. Dabei wurden zahlreiche Denkanstöße gegeben, Meinungen ausgetauscht und angeregte Diskussionen geführt. Fest steht am Ende jedenfalls eins: Integration ist zwar ein gesamtgesellschaftliches Anliegen, doch hat jeder und jede seine bzw. ihre ganz persönliche Idee davon, wie sie gelingen mag. Dafür braucht es Engagement auf allen Seiten. Ali Can geht mit bestem Beispiel voran.

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Beate Kaiser

Beate Kaiser bild

Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Koordinatorin Frauenkolleg

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Ansprechpartner

Julius Gottschalk

Julius Gottschalk

Absolvent eines Freiwilligen Sozialen Jahres im politischen Leben (FSJ)

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