Analysen und Argumente

Ausgewählte Beiträge zur Serie mit internationalem Bezug

Fragile Wertschöpfungsketten: Zur Notwendigkeit eines deutschen maritimen Engagements

The Need for German Maritime Engagement

Verlässliche maritime Lebensadern sind die Grundlage unseres Wohlstandes, doch die Fragilität globaler seegebundener Handelswege hat angesichts neuartiger Bedrohungen in den letzten Jahren massiv zugenommen. Dessen ist sich Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland nicht hinreichend bewusst. Dieses Papier analysiert die Bedeutung und die komplexen Herausforderungen, mit denen sich Deutschland, aber auch andere Industrienationen, bei der Sicherung ihrer maritimen Lebensadern konfrontiert sehen. Dieser Beitrag erscheint in der Reihe "Perspektiven deutscher Außenpolitik".

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Frankreich hat ein Problem mit Islamismus

Analyse der Wechselwirkungen in Frankreich, wie sich die Narrative über politische und kulturelle Identitäten polarisieren

Die Tötung eines französischen Lehrers hat eine neue Diskussion zu Islamismus und islamistischem Terrorismus angestoßen. Klar ist: Frankreich hat ein tieferliegendes Problem mit Islamismus. Was ist die Ursache des Problems? Welche Aspekte können auch für Deutschland wichtig sein? Welche präventiven Maßnahmen können wir treffen?

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Für ein stabiles Europa von morgen

Rückzahlpakt und wachstumsfördernde Prioritätensetzung als Antwort auf die Krise

Ein Grundsatz der Europäischen Union ist, dass sie keine Schulden machen darf. Die Corona-Krise und ihre verheerenden Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft haben die Politik zum Umdenken bewegt. Den Rettungsfonds NGEU finanziert sie über eigene Schulden. Unser Analysen & Argumente zeigt auf, was das für die EU bedeutet und welche Konsequenzen es nun zu berücksichtigen gilt.

Für eine Ethik der politischen Metapher

Seit langem schon wurde nicht mehr so intensiv über Sprache und Sprachgebrauch in der Öffentlichkeit debattiert. Sprache fungiert dabei möglicherweise als das Schlachtfeld, auf dem die gegenwärtigen identitätspolitischen Kämpfe ausgetragen werden. In einer politischen Auseinandersetzung kann eine Reflexion über Sprache zu einer Verständigung beitragen.

Gefährden Fake News die Demokratie?

Fake News sind kein neues Phänomen, erhalten aber in Zeiten der Digitalisierung aufgrund ihrer rasanten Verbreitung neue Brisanz. Sie konterkarieren die Idee einer offenen Informationsgesellschaft und sind daher besonders verwerflich. Wie kann man Falschmeldungen erkennen? Welche Möglichkeiten gibt es, um ihre Verbreitung zu unterbinden? Sowohl Nutzer als auch Anbieter können etwas dagegen tun. In einem Policy Paper werden die Möglichkeiten der Gegenwehr beschrieben.

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Gegen Corona

Mythen und Wirklichkeit des weltweiten Krisenmanagements

Seit Ausbruch der Coronapandemie kursieren Vorurteile und Mythen über die Art und Weise der Pandemiebekämpfung. Zu den gängigsten gehörte die Meinung, autoritäre Regime seien beim Kampf gegen Corona effektiver. Im folgenden Analysen & Argumente wird jedoch gezeigt: Es gibt keine Belege dafür, dass autoritäre Staaten die Pandemie erfolgreicher bekämpfen konnten als Demokratien. Das beste Coronamanagement zeigen Staaten, in denen Rechtsstaatlichkeit und Gewaltenteilung respektiert worden sind.

Geistiges Eigentum – ein schützenswertes Gut! Aber wie? (Online-Publikation!)

Durch die schnell fortschreitende Digitalisierung ist das Urheberrecht in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Einigkeit besteht darüber, dass der Schutz des geistigen Eigentums der gemeinsame Nenner aller Diskussionen ist. Doch das Bewusstsein für die eigentliche Bedeutung des geistigen Eigentums muss sich noch mehr in der Gesellschaft ausbreiten. Für viele Aspekte des Urheberrechts sind noch keine Lösungen gefunden. Das vorliegende Papier stellt verschiedene Reformvorschläge vor und bietet eine Übersicht zu den derzeit diskutierten Themen zum Urheberrecht.

Gelingendes Miteinander: Die Sozialpartnerschaft als Investition in eine stabile Gesellschaft

In kaum einem Land der Europäischen Union fielen in der Vergangenheit noch weniger Arbeitsstunden durch Streiks aus als in Deutschland. Dieser Erfolg ist dem überwiegend konstruktiven Dialog der Sozialpartner, also Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände, zu verdanken. Ihr Zusammenwirken stellt einen unmittelbaren ökonomischen Nutzen für die deutsche Gesellschaft dar. Was sind die Besonderheiten des konsensorientierten Modells und welche Herausforderungen müssen bewältigt werden, um ein konstitutives Prinzip der Sozialen Marktwirtschaft fortzuentwickeln?

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Gemeinsam vereinsamt? – Einsamkeit als gesamtgesellschaftliche Herausforderung

Analyse des Positionspapiers der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ansätze anderer Parteien und Strategien europäischer Länder zur Bekämpfung von Einsamkeit

Die Corona-Pandemie verstärkt die Einsamkeit in der Gesellschaft. In Zeiten von Kontaktbeschränkungen und „Lockdowns" hat die Anzahl der Menschen deutlich zugenommen, die sich in Deutschland einsam fühlen. Viele ältere Alleinlebende, Menschen mit Behinderung aber auch viele Jugendliche gehören zu den Betroffenen. Politik und Öffentlichkeit haben Einsamkeit als gesamtgesellschaftliche Herausforderung erkannt. Es bedarf einer bundesweiten Strategie, um dieser Herausforderung effektiv zu begegnen.

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Gerade noch ausreichend – Der Vorschlag der EU-Kommission zum CO2-Grenzausgleich

Der Entwurf der Kommission taugt nur als diplomatisches Druckmittel. Ein CO2-Grenzausgleich muss umfassend und ins globale Handelssystem eingebunden sein.

Im Vergleich zu einer globalen Lösung oder einem Klimaclub ist ein CO2-Grenzausgleich die schlechteste Variante. Will die EU aber nicht vom guten Willen anderer Staaten abhängig sein, sollte sie einen umfassenden und für Drittstaaten möglichst offenen Grenzausgleich konzipieren. Mit dem nun vorliegenden Entwurf ist dies nur zum Teil gelungen. Nur als erster Schritt wäre er politisch und wirtschaftlich sinnvoll. Für sich alleine kann er nicht funktionieren.

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Die Reihe informiert in konzentrierter Form über Analysen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu relevanten aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen eigener und externer Expertinnen und Experten vor, bieten Kurzanalysen von rund fünf Seiten und nennen KAS-Ansprechpartnerinnen.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.