Analysen und Argumente

Ausgewählte Beiträge zur Serie mit internationalem Bezug

2014

Akademische Massenausbildung und Bestenauslese - ein Widerspruch?

Hans Joachim Meyer

In einem Beitrag zur aktuellen „Akademisierungsdebatte“ erläutert der ehemalige Sächsische Staatsminister Hans Joachim Meyer, ein profunder Kenner des deutschen Bildungs- und Wissenschaftssystems, die Herausforderungen, die für die Hochschulen im Spannungsfeld der Erwartungen zwischen akademischer Ausbildung von exzellenten Nachwuchswissenschaftlern einerseits und einer breit angelegten berufsbefähigenden Ausbildung an Hochschulen andererseits entstehen. Mit deutlichen Worten und zugespitzten Formulierungen weist er auf die Probleme in der tertiären Bildung hin und legt die Defizite offen.

2014

Mehr Subsidiarität in Europa - aber an der richtigen Stelle

Céline-Agathe Caro

Das Prinzip der Subsidiarität ist ein zentraler Baustein in der Architektur der Europäischen Union, denn es regelt die Verteilung der Zuständigkeiten zwischen der EU und ihren Mitgliedstaaten und trägt somit zum demokratischen Prozess bei. Die Krise in der Eurozone und die damit verbundenen Maßnahmen auf nationaler und europäischer Ebene haben allerdings die Subsidiarität, wie sie seit dem Vertrag von Lissabon (2009) geregelt ist, in Frage gestellt. Zu den verschiedenen Argumenten in der Subsidiaritätsdebatte und der großen Bedeutung einer klaren Linie für die deutsche Europapolitik.

2014

Verbot der organisierten Beihilfe zum Suizid

Norbert Arnold

Die organisierte Beihilfe zur Selbsttötung wird seit längerer Zeit kontrovers diskutiert. Sie steht weiterhin auf der politischen Agenda. Eine Gesetzesinitiative zum Verbot jeglicher Formen der organisierten Beihilfe ist in Vorbereitung. Im vorliegenden Papier wird der assistierte Suizid in einen größeren Zusammenhang gestellt, der den Umgang mit Sterben und Tod insgesamt in den Blick nimmt. Dabei werden die Argumente, die gegen die organisierte Suizidbeihilfe sprechen, deutlich.

2014

Wissenschaft und Kirche im Dialog

Norbert Arnold

Die schwierige Balance zwischen den Biowissenschaften und der katholischen Moraltheologie
Das vorliegende Papier befasst sich nicht mit den inhaltlichen Fragen der Bioethik, sondern nimmt die Debatte über Bioethik in den Blick und beleuchtet schlaglichtartig den schwierigen Dialog zwischen der Katholischen Kirche und den Biowissenschaften.In pointierter Form werden die neuralgischen Punkte der Auseinandersetzung angesprochen – nicht um zu kritisieren, sondern um sie bewusst zu machen. Trotz auftretender Probleme ist es notwendig, den Dialog zwischen Kirche und Wissenschaft weiterzuführen: Dadurch entsteht Vertrauen und ein besseres Verständnis für die jeweilige Gegenposition.

2014

Medienvielfalt und Meinungsmacht: Wie sichern wir Vielfalt in der konvergenten Medienwelt?

Daphne Wolter, Barthel Schölgens

Erscheint ausschließlich online!
In den vergangenen Jahren gab es bereits ausführliche Reformdebatten zum Thema Medienkonzentration, die zum Teil von der technischen und digitalen Entwicklung immer wieder eingeholt wurden. Eine grundsätzliche öffentliche Diskussion in einem gesellschaftspolitischen Umfeld blieb bis dato weitgehend aus. Eine grundlegende Neuausrichtung im Hinblick auf eine stärker konvergenz- und nutzungsorientierte Vielfaltsregulierung ist notwendig. Die Konrad-Adenauer-Stiftung möchte mit dieser Ausarbeitung eine einführende Übersicht zu diesem komplexen Themenbereich geben.

2014

Wie tickt die Jugend?

Elisabeth Hoffmann, Sabine Pokorny

Erscheint ausschließlich online!
Über „die” Jugend wird viel geschrieben, und Jugendliche sind als Zielgruppe sehr beliebt. Um Jugendliche gezielt anzusprechen, muss man wissen, wie sie ticken. Welche Werte haben junge Menschen? Wie nutzen sie ihre Freizeit? Welche Typen von Jugendlichen gibt es? Und wie stehen sie zur Politik?

2014

Kapitalismuskritik, Kulturkritik und Reformen in der Kirche

Karlies Abmeier

Evangelii Gaudium - Das erste Apostolische Lehrschreiben von Papst Franziskus
Papst Franziskus hat in seinem Apostolischen Schreiben ein Programm seines Pontifikats entfaltet, in dem er für Freude und Begeisterung für das Evangelium Jesu Christi wirbt.Vor allem seine Kritik an den Auswüchsen eines schrankenlosen Marktes hat in Deutschland Aufsehen erregt und eine Debatte über eine dem Menschen dienliche Wirtschaftsordnung ausgelöst. Das vorliegende Papier gibt zunächst der Inhalt des Schreibens in groben Zügen wieder, um danach die drei wichtigsten Fragen – Kapitalismuskritik, Kulturkritik und Kirchenkritik – im Spiegel der deutschen Presse zu erörtern.

2013

Deutschlands Rohstoffpartnerschaften: Modell mit Zukunftscharakter?

Anja Dahlmann, Stormy Mildner

Rohstoffpartnerschaften sind ein zentrales Element der Rohstoffstrategie der Bundesregierung. Bisher wurden Kooperationsabkommen mit Kasachstan und der Mongolei sowie eine Absichtserklärung mit Chile unterzeichnet. Während die Bundesregierung die Partnerschaften als nützliches Instrument der Rohstoffpolitik lobt, trifft es auf Kritik aus der Zivilgesellschaft und wird auch von den deutschen Unternehmen eher zögerlich aufgenommen. Der vorliegende Beitrag analysiert die Umsetzung der bestehenden Rohstoffpartnerschaften und zeigt verschiedene Handlungsoptionen für die Bundesregierung auf.

关于这个系列

Die Reihe informiert in konzentrierter Form über wichtige Positionen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen vor, bieten Kurzanalysen, erläutern die weiteren Pläne der Stiftung und nennen KAS-Ansprechpartner.

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出版者

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.