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Veranstaltungsberichte

Staatspräsident der Republik Niger trifft Delegation der Konrad-Adenauer-Stiftung

Von Tinko Weibezahl


Niamey, 19. Apr. 2017
Bereitgestellt von: Regionalprogramm Sicherheitspolitischer Dialog Subsahara-Afrika (SIPODI)


Mahamadou Issoufou, Präsident der Republik Niger, hat am 19. April 2017 eine Delegation der Konrad-Adenauer-Stiftung in seinem Amtssitz in der Hauptstadt Niamey zu einem ausführlichen Gespräch empfangen. Anlass des Treffens war die Vorstellung der jüngsten Publikation des Regionalprogramms Sicherheitspolitischer Dialog Subsahara-Afrika (SIPODI) zum Stand der Reformen der Nachrichtendienste in Westafrika mit dem Titel: „Le Renseignement en Afrique de l’Ouest – Etat des lieux et Perspectives“ (Nachrichtendienste in Westafrika – Sachstand und Perspektiven).

  • Staatspräsident Mahamadou Issoufou mit dem Leiter des Regionalprogramms Sicherheitspolitischer Dialog Subsahara-Afrika Tinko Weibezahl

    Staatspräsident Mahamadou Issoufou mit dem Leiter des Regionalprogramms Sicherheitspolitischer Dialog Subsahara-Afrika Tinko Weibezahl

  • Brigadegeneral Ibra Boulama Issa, Sicherheitsberater des Präsidenten, bei der Vorstellung der KAS-Publikation

    Brigadegeneral Ibra Boulama Issa, Sicherheitsberater des Präsidenten, bei der Vorstellung der KAS-Publikation

  • Die Autoren der Publikation im Gespräch mit Präsident Issoufou

    Die Autoren der Publikation im Gespräch mit Präsident Issoufou

  • Die Delegation, darunter Generalleutnant Clément-Bollée, mit Präsident Issoufou

    Die Delegation, darunter Generalleutnant Clément-Bollée, mit Präsident Issoufou

  • Titelseite der "Le Sahel", der größten Tageszeitung Nigers vom 20. April 2017

    Titelseite der "Le Sahel", der größten Tageszeitung Nigers vom 20. April 2017

Die Veröffentlichung entstand im Laufe des vergangenen Jahres als Endprodukt einer Reihe von Veranstaltungen des Regionalprogramms, die sicherheitspolitische Experten aus den Staaten Westafrikas und europäischer Partner zusammenbrachte, um die Lage des Sicherheitssektors – hier besonders der Nachrichtendienste in der Region - zu diskutieren.

Die Autoren, darunter der ehemalige Kommandeur des französischen Truppenkontingents in der Elfenbeinküste und Direktor für Sicherheitsfragen im französischen Außenministerium, Generalleutnant Bruno Clément-Bollée, waren eingeladen, dem Präsidenten von ihren Erfahrungen in Niger und den Nachbarstaaten zu berichten und ihre Einschätzungen zur Reform des Sicherheitssektors zu teilen.

Im Verlauf der Diskussion betonte Präsident Issoufou die wachsende Bedeutung Deutschlands als Partner in Sicherheitsfragen, die nicht zuletzt im jüngsten Besuch der Bundeskanzlerin in Niger ihren Ausdruck fand. Gleichzeitig ging er ausführlich und detailliert auf die Arbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung ein und dankte für die in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit, insbesondere mit Blick auf die zahlreichen Seminare zugunsten der Politischen Bildung junger Offiziere und Offizieranwärter der Streitkräfte, der Gendarmerie und der Nationalen Polizeibehörde, die seit der Eröffnung des Regionalprogramms SIPODI im Dezember 2015 geleistet worden ist.

Mit Bezug auf die Publikation sprach Präsident Issoufou über die Bedeutung von Nachrichtendiensten bei der Abwehr innerer und äußerer Bedrohungen. «Im Kampf gegen die wachsende Bedrohung des Terrorismus sind wir ohne professionnelle Nachrichtendienste taub und blind. Ihre Publikation korrespondiert in vorbildlicher Weise mit unseren Prioritäten» sagte er bei der Vorstellung des Buches. Er bekräftigte die Bedeutung des Dialogs zwischen der Bevölkerung und den Sicherheitskräften und nannte in diesem Zusammenhang die Konrad-Adenauer-Stiftung einen wichtigen Partner, nicht nur auf nationaler, sondern auf auf regionaler Ebene.

Tinko Weibezahl, Leiter des Regionalprogramms SIPODI, dankte dem Präsidenten für die Aufgeschlossenheit und das außerordentliche Engagement, das der KAS von Seiten der Sicherheitskräfte des Landes entgegengebracht worden ist. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die so positiv begonnene Zusammenarbeit auch weiterhin in gleicher Weise fortgesetzt werden möge. Der ebenfalls anwesende Sicherheitsberater der Präsidenten, Brigadegeneral Ibra Boulama Issa, der auch das im Anschluss in Niamey veranstaltete Roundtable-Gespräch offiziell eröffnete, bekräftigte, dass die Arbeit der KAS im Sicherheitssektor Nigers von großer Bedeutung sei und die angebotenen Instrumente des Regionalprogramms einen erheblichen Beitrag zur Professionalisierung der Sicherheitskräfte zu leisten imstande sind.

 

Kontakt

AbbildungTinko Weibezahl ›
Leiter des Programms Sicherheitspolitischer Dialog Subsahara-Afrika
Tel. +225 22481802
Tinko.Weibezahl(akas.de

 

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