Publikationen

EU-Militärhilfe im Rahmen der neuen Europäischen Friedensfazilität

In den letzten Jahren hat die Europäische Union (EU) einen Reflexionsprozess eingeleitet, der sie zu einer Reform ihrer Politik zur Unterstützung von Frieden und Stabilität führen soll. Auf diese Weise möchte sie ihre Zuständigkeit im Bereich der militärischen Unterstützung erweitern, was auf den ersten Blick als ein einfach zu erreichendes Ziel erscheint. Doch das ist es nicht. Wenn sich die Union in die Welt der Verteidigung vorwagt, werden die Dinge nämlich in aller Regel kompliziert. Gemäß einer gängigen, wenn auch umstrittenen Auslegung der europäischen Verträge, kann die EU den Militärsektor nicht mit ihren Haushaltsmitteln finanzieren. Um dieses Hindernis zu umgehen, hat sie sich dazu entschlossen, ab 2021 ein von den Mitgliedstaaten ad-hoc finanziertes Instrument mit ausschließlich militärischer Ausrichtung ins Leben zu rufen: die Europäische Friedensfazilität (EFF). Die neue Fazilität soll die wichtigsten, außerbudgetären Instrumente - über die die Union bereits verfügt, die aber Verteidigungsaktivitäten nur begrenzt und eingeschränkt unterstützen können - mit dem Ziel ihren Aktionsradius auszudehnen, zusammenführen.

It is about their story

How China, Turkey and Russia influence the media in Africa

KAS Media Africa has asked experts on Chinese, Turkish and Russian media policies to outline the strategies that the state and media institutions are applying when dealing with media houses and media practitioners in Africa. As media experts in South Africa, the DRC or Nigeria are witnessing a growing pressure on their ways of investigating and positioning media in their countries as the Fourth Estate, this publication tries to give an overview, a handbook for orientation.

Reuters

Corona-Pandemie in Afrika: Mehr Armut, Krisen und Konflikte?

Einblicke in Côte d‘Ivoire, DR Kongo, Mali, Südafrika, Tansania, Uganda

Die Corona-Pandemie ist auch in Afrika angekommen. Vor diesem Hintergrund berichten wir über die Situation vor Ort und werfen einen genaueren Blick nach Côte d‘Ivoire, DR Kongo, Mali, Südafrika, Tansania und Uganda. Wir gehen außerdem den Fragen nach, was die deutsche Politik tun kann, um die negativen Effekte des Corona-Virus auf dem Kontinent abzumildern und wie sich afrikanische Staaten besser vor weiteren Pandemien schützen können.

KAS/Eric Yabre

Verdienstorden für zwei Mitarbeiter der KAS in der Elfenbeinküste

Für ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Streitkräften der Elfenbeinküste sind der Leiter und der Programmbeauftragte des Regionalprogramms Sicherheitspolitischer Dialog Subsahara-Afrika (SIPODI), Tinko Weibezahl und Dr. Oswald Padonou, mit dem Verdienstorden der Elfenbeinküste (Ordre du Merit Ivoirien) in der Stufe „Chevalier“ ausgezeichnet worden.

Achtung, Betrug im Internet!

Falsche Informationen zu Stipendien der Konrad-Adenauer Stiftung

Liebe Bewerber und Bewerberinnen für Stipendien der Konrad-Adenauer-Stiftung, im Internet kursieren verschiedene Angebote über Dienstleistungen für den Erhalt eines Stipendiums in Deutschland gegen zum Teil erhebliche Kosten. Bei einigen Webseiten wird dabei missbräuchlich das Logo der Konrad-Adenauer-Stiftung verwendet.

Konrad-Adenauer-Stiftung trauert um Helmut Kohl

Zum Tode von Bundeskanzler a.D. Helmut Kohl erklärt der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung und Präsident des Europäischen Parlaments a.D., Hans-Gert Pöttering:

Une loyauté achetée?

A propos de la mutinerie des forces de sécurité en Côte d‘Ivoire

Au cours des trois semaines passées, les grèves et mutineries ré-pétées des forces de sécurité et des services publics de Côte d’Ivoire ont révélé le mécontentement profond d’importants groupes du secteur public envers le gouvernement de cet Etat d’Afrique de l’Ouest. Les causes de cette insatisfaction ne sont pas exclusivement financières et ont le potentiel à moyen terme de perturber sérieusement le développement jugé généralement positif de ce pays depuis la fin de la guerre civile en 2011.

Gekaufte Treue?

Zur Meuterei der Sicherheitskräfte in der Elfenbeinküste

Die seit nunmehr drei Wochen periodisch auftretenden Streiks und Meutereien der Sicherheitskräfte und des öffentlichen Dienstes in der Elfenbeinküste offenbaren eine tief sitzende Unzufriedenheit von Teilen des öffentlichen Sektors mit der Regierung des westafrikanischen Staates. Diese hat nicht nur finanzielle Ursachen und könnte mittelfristig die grundsätzlich positive Entwicklung des Landes seit dem Ende des Bürgerkrieges im Jahre 2011 empfindlich stören.

Afrika, Donald Trump und Deutschland - wer nichts weiß, muss alles glauben

Nach dem Wahlsieg Donald Trumps in den USA fragen sich Experten auf der ganzen Welt, welche außen- und sicherheitspolitischen Schwerpunkte der neue Präsident setzen wird – insbesondere mit Blick auf die Bekämpfung des internationalen Terrorismus und das Verhältnis zu den Verbündeten in Europa. Seine bisherigen Einlassungen zum Thema waren wenig ergiebig. Dabei sind die Herausforderungen immens – und ohne die USA derzeit kaum zu bewältigen.

Afrika – eine strategisch hochwichtige Frage?

Steigende Flüchtlingszahlen aus Subsahara-Afrika, Armut, Perspektivlosigkeit, Terror und eine rapide steigende Einwohnerzahl zwingen Europa zum Handeln. Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnet den Umgang mit Afrika als „strategisch hochwichtige Frage“ – und reiste selbst in die Region. Ein verstärktes Engagement wäre, auch aus sicherheitspolitischer Sicht, der richtige Schritt.

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